Schrift: größer | normal | kleiner

5.6. Suchterkrankung in der Familie

Wenn ein Elternteil, ein Bruder oder eine Schwester suchtgefährdet oder suchtkrank ist, sorgen sich alle Familienmitglieder um die Gesundheit des Betroffenen. Sie sind unmittelbar mit den extremen Stimmungsschwankungen und dem abweisenden, oft aggressiven Verhalten des Familienmitglieds konfrontiert.

Für den Umgang mit betroffenen Familienmitgliedern gelten die Tipps für den Umgang mit konsumierenden Freunden. Bei Angehörigen aus der Familie fällt eine adäquate Reaktion oft noch schwerer. Deshalb bieten alle Suchtberatungs- und Behandlungsstellen spezielle Hilfe und Unterstützung für Angehörige von Abhängigkeitskranken an.

Tipp: Lassen Sie sich in jedem Fall von kompetenten Ansprechpartnern in den Beratungsstellen beraten und informieren. Auch die Gesundheitsämter oder der Hausarzt können erste Ansprechpartner sein. In Selbsthilfegruppen für Angehörige von Abhängigkeitskranken treffen Sie Menschen jeden Alters, die schon einmal in ähnlichen Situationen waren. Dort erhalten Sie wertvolle Ratschläge.

Weitere Informationen finden Sie auf folgenden Internetseiten:

Lebenssituation

Übersicht » Erwachsen werden » 5. Party ohne Drogen » 5.6. Suchterkrankung in der Familie

Information

Die Inhalte werden über eine Schnittstelle der imakomm vom Portal service-BW vollständig übernommen und eingelesen