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1.1. Beigeordnete und Stellvertreter

Beigeordnete sind hauptamtlich Beschäftigte einer Stadt, die den Bürgermeister ständig in ihrem Geschäftskreis vertreten. Sie werden vom Gemeinderat gewählt.

Ob ein Beigeordneter bestellt wird, hängt von der Größe der Gemeinde ab (z.B. müssen in Stadtkreisen immer welche bestellt werden, in Gemeinden mit mehr als 10.000 Einwohnern können sie bestellt werden). Die Anzahl der Beigeordneten wird durch die Hauptsatzung der Gemeinde festgelegt. Der Bürgermeister kann ihnen Weisungen erteilen.

Der sogenannte Erste Beigeordnete ist der ständige allgemeine Stellvertreter des Bürgermeisters. Er führt in Stadtkreisen und Großen Kreisstädten die Amtsbezeichnung Bürgermeister (da der gewählte Bürgermeister die Bezeichnung Oberbürgermeister führt).

Die weiteren Beigeordneten sind nur dann allgemeine Stellvertreter des Bürgermeisters, wenn sowohl der Bürgermeister als auch der Erste Beigeordnete verhindert sind. In Stadtkreisen und Großen Kreisstädten kann der Gemeinderat den weiteren Beigeordneten die Amtsbezeichnung Bürgermeister verleihen.

In Gemeinden ohne Beigeordnete bestellt der Gemeinderat aus seiner Mitte einen oder mehrere ehrenamtliche Stellvertreter des Bürgermeisters. Diese Stellvertretung ist allerdings auf die Fälle beschränkt, in denen der Bürgermeister selbst verhindert ist.

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