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2. Weiterbildung im privaten Bereich

Die Grenzen zwischen Weiterbildung im privaten Bereich und beruflicher Weiterbildung verschwimmen immer mehr.

Weiterbildung im privaten Bereich geht über die Freizeitgestaltung (z.B. Hobbykurse) hinaus. Sie bietet Möglichkeiten, Wissensbereiche abseits der eigenen Ausbildung oder des eigenen Berufes zu erschließen. Weiterbildung im privaten Bereich kann aber auch beruflich motiviert sein. Sprachkurse dienen beispielsweise nicht nur dem Erwerb von Sprachkenntnissen für den nächsten Urlaub, sondern auch der Zusatzqualifikation im Beruf.

Bevor Sie sich für eine bestimmte Weiterbildung entscheiden, sollten Sie sich einen Überblick über die verschiedenen Bildungsanbieter und deren Angebot verschaffen.

Neben Volkshochschulen gibt es auch kirchliche und gewerkschaftliche Bildungsträger sowie private Anbieter.

Wenn Sie sich für Themen interessieren, die auch an Hochschulen gelehrt werden, können Sie sich an der Hochschule darüber informieren, ob es dort die Möglichkeit eines Studium Generale gibt. In der Regel besteht die Möglichkeit, alle nicht verpflichtenden, öffentlichen Lehrveranstaltungen aus verschiedenen Studienrichtungen zu besuchen. Prüfungen können im Rahmen dieses Studiums abgelegt werden, führen jedoch nicht zu einem Hochschulabschluss. In der Regel müssen Sie für ein Studium Generale nicht immatrikuliert sein. Sie können als Gasthörer teilnehmen. Nähere Informationen zum Anmeldeverfahren, zu eventuell anfallenden Gebühren und zu Lehrveranstaltungen finden Sie im Onlineangebot der einzelnen Hochschulen.

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