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Heimaufsicht

Als staatliche Verbraucherschutzinstanz hat die Heimaufsicht die Aufgabe, die Interessen und Bedürfnisse der Bewohner in Heimen zu schützen, insbesondere deren Selbständigkeit, Selbstverantwortung und Selbstbestimmung zu wahren und zu fördern, sowie eine dem allgemein anerkannten Stand der fachlichen Erkenntnisse entsprechende Qualität des Wohnens und der Betreuung zu sichern.

Aufgabenbereiche der Heimaufsicht

Schwerpunkt der heimaufsichtlichen Tätigkeit ist die regelmäßige Überwachung der Heime im Rahmen von  Heimbegehungen. Hierbei werden die Heime daraufhin überprüft, ob sie die Anforderungen an den Betrieb eines Heims nach dem Landesheimgesetz erfüllen. Als Anforderungen werden unter anderem genannt:

  • Sicherung einer angemessenen Qualität der Betreuung der Bewohner einschließlich der Pflege nach dem allgemein anerkannten Stand medizinisch-pflegerischer Erkenntnisse sowie die ärztliche und gesundheitliche Betreuung
  • Förderung der Eingliederung behinderter und psychisch kranker Menschen
  • Ermöglichung einer angemessenen Lebensgestaltung und Gewährung der erforderlichen Hilfen
  • Erbringung der hauswirtschaftlichen Versorgung sowie einer  angemessenen Qualität des Wohnens
  • Aufstellung von Pflegeplanungen für pflegebedürftige Bewohner und Aufzeichnung der Umsetzung dieser Planungen
  • In Einrichtungen für Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung
  • Aufstellung von Förder- und Hilfeplänen und Aufzeichnung der Umsetzung dieser Pläne
  • Gewährleistung eines ausreichenden Schutzes der Bewohner vor Infektionen und Einhaltung der einschlägigen Anforderungen der Hygiene 
  • Bewohnerbezogene und ordnungsgemäße Aufbewahrung der Medikamente und Beratung der in der Pflege tätigen Mitarbeiter mindestens einmal im Jahr über den sachgerechten Umgang mit Medikamenten


Weitere Aufgaben der Heimaufsicht:

  • Beratung der Heimträger beim Betrieb und Neubau von Heimen und bei Sanierungen
  • Stellungnahmen zu Baugesuchen bei Neubau oder Erweiterung von Heimen
  • Prüfung der Unterlagen, die vor Betriebsaufnahme von neuen Pflegeheimen vorgelegt werden müssen sowie die bauliche Besichtigung dieser Heime
  • Förderung und Unterstützung der Heimmitwirkung, also der Interessenvertretung der Bewohner gegenüber Heimleitung und Träger
  • Bearbeitung von Beschwerden
  • Verfügung ordnungsrechtlicher Maßnahmen bei Mängeln und Missständen

Weiterführende Informationen zur Landesheimbauverordnung (LHeimBauVO) und der Landespersonalverordnung (LPersVO) finden Sie auf der Homepage des Ministeriums für Soziales und Integration

Ansprechpartner/in

Ursula Gaus
Telefon 07351 52-6092
Telefax 07351 52-50692

 

Stefanie Hofbaur-Schmid
Telefon 07351 52-6157
Telefax 07351 52-50128

 

heimaufsicht(at)biberach.de