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Pressemitteilung

28.06.2012 13:34 Uhr

Landkreis Biberach mit 2,3 Prozent niedrigste Arbeitslosenquote in Baden-Württemberg

Die Zahl der Arbeitslosen im Landkreis Biberach ist im Juni im Vergleich zum Vormonat stabil geblieben. Mit 2.428 Arbeitslosen wurden im Juni zehn Personen weniger gezählt als im Mai. Mit einer unveränderten Arbeitslosenquote von 2,3 Prozent hat der Landkreis Biberach die niedrigste Quote in Baden-Württemberg. Es folgen der Bodenseekreis mit 2,4 Prozent und der Landkreis Ravensburg mit 2,5 Prozent.


Obwohl die Zahl der Arbeitslosen im Juni stabil blieb, herrschte eine hohe Bewegung auf dem Arbeitsmarkt. So konnten im Juni 567 Personen ihre Arbeitslosigkeit beenden. Bei 246 Personen war die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit der Grund für die Beendigung. Im gleichen Zeitraum haben sich 557 Personen neu oder erneut arbeitslos melden müssen.

„Durch die Stabilität des Arbeitsmarktes konnte die Zahl der arbeitslos gemeldeten schwerbehinderten Menschen deutlich verringert werden. Gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres sind jetzt elf Prozent weniger schwerbehinderte Menschen von einer Arbeitslosigkeit betroffen. Auch die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist von 764 im Juni 2011 auf 672 im Juni 2012 gesunken“, kommentierte Landrat Dr. Heiko Schmid die aktuelle Entwicklung des Arbeitsmarktes.

Bei der örtlichen Arbeitsagentur, die überwiegend Kurzzeitarbeitslose betreut, waren im Juni 1.157 Arbeitslose gemeldet, das sind 50 Arbeitslose weniger als im Vormonat. Beim Jobcenter des Landkreises, das erwerbsfähige Bedürftige im Hartz IV Bezug betreut, stieg die Zahl der Arbeitslosen auf 1.271 Personen. Das sind 40 Personen mehr als im Mai.

Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Leistungsbezug hat sich im Juni um 16 auf nun 1.899 verringert. In diesen Bedarfsgemeinschaften leben 3.599 Personen, die von den Mitarbeitern des Jobcenters betreut werden.

Um ihre Chancen am Arbeitsmarkt zu erhöhen, nehmen derzeit 582 Arbeitslosengeld II Bezieher an Förder- und Qualifizierungsmaßnahmen teil. Des Weiteren werden 182 Personen durch soziale flankierende Leistungen, wie Kinderbetreuung, Sucht-, psychosoziale Betreuung oder Schuldnerberatung bei der Integration auf den ersten Arbeitsmarkt unterstützt.