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Energiesparen im Verkehr

Energiesparende Fahrweise

Eine ausgeglichene und vorausschauende Fahrweise hilft, entspannt am Zielort anzukommen ohne dabei Zeit zu verlieren. Gerade bei Fahrten in stark frequentierten Städten mit vielen Ampeln bringt eine hektische Fahrweise überhaupt nichts. Zudem wird Kraftstoff gespart und die Natur geschont.

Der Kraftstoffverbrauch hängt stark davon ab, zu welchem Zeitpunkt man die Gänge wechselt. Der optimale Verbrauchswert wird im 4. Gang bei 50 km/h erreicht. Ein frühes Schalten hilft auch, unnötigen Lärm zu vermeiden.

 

Nicht auskuppeln

Wer einen leichten Berg hinunterfährt und Sprit sparen möchte, sollte dabei möglichst nicht auskuppeln, denn im Leerlauf verbraucht der Motor immer noch Benzin. Lässt man dagegen den Gang drin, sorgt die automatische Schubabschaltung dafür, dass wirklich kein Kraftstoff mehr verbraucht wird. Zudem schont das leichte Abbremsen des Motors die Bremsen.

 

Kurzstrecken vermeiden

Gerade auf kurzen Strecken lohnt es sich, auf das Fahrrad umzusatteln oder einfach mal zu Fuß zu gehen. Denn zu Beginn jeder Fahrt mit dem Auto kann ein Mittelklassewagen auf den ersten zwei Kilometern bis zu 40l/100km verbrauchen. Erst nach vier Kilometern erreicht das Auto seinen Durchschnittsverbrauch. Eine kurze Fahrt kann also ganz schön teuer werden.

 

Motor abschalten

Es ist immer unangenehm, wenn man schnell am Ziel ankommen möchte und dann in einem Stau, an einer Ampel oder vor einer Bahnschranke unverhofft anhalten muss. Ab einer Haltezeit von ab 20 Sekunden lohnt es sich, den den Motor abzuschalten. So können Pausen richtig genutzt werden.

 

Das Auto fit halten

Ein regelmäßiger Ölwechsel und das Überprüfen des Reifendrucks sollten selbstverständlich sein. Durch die ordentliche Wartung des Autos können nicht nur Luft- und Rollwiderstände vermieden werden, sondern auch noch Pluspunkte für die Sicherheit.

Winterreifen sind bei Eis, Schnee und Glätte unabdingbar. Sie sollten aber  rechtzeitig zur Sommerzeit wieder gegen normale Reifen ausgetauscht werden. Winterreifen sind nicht nur lauter als Sommerreifen, sie erhöhen auch die CO2-Emissionen.

Unnötiger Ballast, wie zum Beispiel Dachgepäckträger, treibt Ihren Spritverbrauch in die Höhe:

 

Fahrgemeinschaften bilden

Wenn der Weg zur Arbeit etwas weiter ist, lohnt sich die Bildung von Fahrgemeinschaften. Schon bei einem Arbeitsweg von fünf Kilometern pro Strecke können bis zu 570 Kilogramm CO2 vermeiden, wenn Sie ein paar Kollegen mit zur Arbeit nehmen. 

 

Öfter Mal das Rad

Mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zur Arbeit fahren - damit werden gleich drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: keine Parkplatzsuche, mehr Fitness und Beitrag Klimaschutz: 

Wenn Fitness oder Klimaschutz für Sie keine schlagkräftigen Argumente sind, sich in den Sattel zu schwingen, sollten wenigstens die eingesparten Kosten Motivation genug sein. Und für die jährlich eingesparten 280 Euro bei einem Arbeitsweg von 5 Kilometern können Sie sich und Ihr Fahrrad richtig wettertauglich ausrüsten.

Weiterführende Informationen

Energieagentur Biberach

European Energy Award