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Pressemitteilung

Landkreis zeichnet zwölf Gruppen und Personen für ihr ehrenamtliches Engagement aus

08.12.2015

Zum elften Mal hat der Landkreis Biberach den ehrenamtlichen Einsatz von Bürgerinnen und Bürgern mit einem Ehrenamtspreis gewürdigt. Insgesamt zwölf Gruppen und Einzelpersonen haben heute (8. Dezember) von Landrat Dr. Heiko Schmid eine Urkunde und einen Scheck erhalten.


Die Ehrenamtspreisträger 2015

In seiner Ansprache würdigte der Landrat die vielen Menschen, die im Landkreis zupacken und somit eine tragende Säule des Gemeinwesens sind.  Er betonte die Wichtigkeit des Ehrenamts, gerade auch im Hinblick auf die weltweite Fluchtbewegung und die Zuwanderung vieler hilfsbedürftiger Menschen nach Deutschland. „Wie facettenreich Ehrenamt sein kann, zeigt sich alle zwei Jahre bei der Ehrenamtspreisverleihung. Wir möchten mit dem Ehrenamtspreis den ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürgern für ihren selbstlosen Einsatz danken und möglichst viele Menschen motivieren, diesen guten Beispielen auf ihre eigene Weise nachzueifern,“ so das Kreisoberhaupt.

Aus insgesamt 52 Vorschlägen hat die Jury folgende zwölf Preisträger ausgewählt.

 

1: „Aktion Babykorb“
(Laudator: Elmar Braun, Kreisrat)

Seit 35 Jahren treffen sich die Frauen der „Aktion Babykorb“ alle zwei Wochen einen ganzen Tag, um Baby- und Kinderbekleidung für hilfsbedürftige Frauen und Familien zu nähen. Zurzeit gehören der Arbeitsgruppe neun Frauen an. Zwei von ihnen sind bereits von Anfang an dabei, aber auch die anderen machen seit Jahren und Jahrzehnten mit. Die Idee zur „Aktion Babykorb“ entstand im Rahmen der Diskussionen zu den Schwangerschaftskonflikten Anfang der 70iger Jahre. Die Entscheidung für ein bewusstes „Ja“ zum werdenden Leben sollte den Frauen dadurch erleichtert werden. Zwischenzeitlich wurde der Aufgabenbereich auf Familien mit Kindern bis zu drei Jahren erweitert, zur Unterstützung von Flüchtlingen und wegen zunehmender sozialer Not in Folge von Arbeitslosigkeit. Beim Entwerfen und Herstellen der Kinderkleidung wird auch Wert auf eine schöne und ansprechende Zusammenstellung von Farben und Mustern gelegt. Die Frauen, die auf eine solche Hilfe angewiesen sind, sollen nicht nur irgendetwas bekommen, sondern etwas Schönes, was ihnen auch gefällt und Freude macht. Die fertige Kinderbekleidung wird einmal pro Woche in einer Ausgabestelle der Caritas Biberach durch eine ehrenamtliche Mitarbeiterin der „Aktion Babykorb“ ausgegeben.


2: Susanne Berger – Berkheim
(Laudator: Andreas Heinzel, Vorsitzender Kreisjugendring)

Ehrenamtliches Engagement ist die Basis der Jugendarbeit. Seit 1996, also seit fast 20 Jahren, ist Susanne Berger federführend für das Berkheimer Café 7, eine Einrichtung für Jugendliche, zuständig. Seither ist sie auch die ehrenamtliche Berkheimer Jugendbeauftragte. Vieles hat sie sich seither einfallen lassen, um den Jugendlichen Ansporn und Abwechslung zu geben. Die Berkheimer nahmen bereits mehrmals an den 72-Stunden-Aktionen teil, der Jugendplatz wurde von den Jugendlichen selbst gestaltet, Treffs mit Senioren wurden initiiert, Bewerbungen geschrieben, Ausbildungsplätze gesucht, sogar eine eigene Zeitung herausgegeben und vieles mehr. Darüber hinaus ist Susanne Berger seit fünf Jahren Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Berkheim-Coubron und war maßgeblich für die Organisation zum 20-jährigen Partnerschaftsjubiläum verantwortlich. Dabei waren viele Jugendliche, sowohl auf deutscher als auch auf französischer Seite mit großer Begeisterung, dabei. Ihr ist es gelungen, dass der Funke der Freundschaft auf diese überspringt, denn inzwischen wurde in Berkheim sogar eine Jugendgruppe des Partnerschaftsvereins gegründet. Diese jahrelange ehrenamtliche Arbeit, die in der Mitarbeit junger Menschen Früchte für die Zukunft trägt, soll mit dem Ehrenamtspreis in diesem Jahr als beispielgebend geehrt werden.


3: Arbeits- und Gesprächskreis „Juden in Buchau“ – Bad Buchau
(Laudator: Dekan Hellger Koepff)

Zukunft braucht Erinnerung. Der Arbeits- und Gesprächskreis Juden in Buchau nimmt sich in vorbildhafter Weise seit Jahren einem sehr heiklen Thema an, nämlich der Aufarbeitung der jüdischen Geschichte der Stadt Bad Buchau. Zuverlässig und unermüdlich arbeiten die Mitglieder Archivbestände auf, führen Befragungen von Zeitzeugen durch und Helfen bei der Ahnenforschung. Doch nicht nur die Aufarbeitung der jüdischen Lokalgeschichte ist ihnen ein Anliegen. Sie vermitteln die Geschichte auch an Schüler und interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger. Am Abend des 9. Novembers jeden Jahres veranstalten sie zudem eine Gedenkfeier anlässlich der Reichspogromnacht auf dem jüdischen Friedhof. Die ehrenamtlichen Mitglieder des Arbeits- und Gesprächskreises Juden in Buchau gehören damit zu denjenigen, die sich aktiv am Gedenken beteiligen, sich in der Öffentlichkeit für Integration der jüdischen in die allgemeine Stadtgeschichte einsetzen und sich bis heute um die Entstehung von Erinnerungsorten in der Stadt bemühen. Dies ist ein wichtiger Beitrag für unsere Gesellschaft.


4: Arbeitskreis „Vorsorge treffen“
(Laudator: Josef Martin, Kreisrat)

Der Arbeitskreis „Vorsorge treffen“ ist seit 2004 im Landkreis Biberach tätig und ist nicht mehr wegzudenken, wenn es um Aufklärung und Beratung der Bürgerinnen und Bürger zu den Themen Patientenverfügung, General- und Vorsorgevoll-macht sowie Betreuungsverfügung geht. Mittlerweile besteht der Arbeitskreis aus zirka 25 freiwilligen, ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ihre Mitbürger in regelmäßigen Sprechstunden in den Rathäusern, aber auch in verschiedenen Vorträgen fachkundig, einfühlsam und nachhaltig über vorsorgende Verfügungen informieren. Sie geben Hilfestellungen, haben Musterformulare und Prospekte parat. Viele kommen bereits mit ihren Angehörigen in die Sprechstunde und sind froh, dass sie endlich mit jemandem über das schwierige Thema „Sterben“ sprechen können. Dank des ehrenamtlichen Engagements des Arbeitskreises „Vorsorge treffen“ wird es den Menschen ermöglicht, ihr Grundrecht auf Selbstbestimmung bis zum Lebensende auszuüben und dadurch ihre Würde zu bewahren. Dies ist ein sehr hohes gesellschaftliches Gut.


5: Michael Noelle – Ertingen
(Laudatorin: Charlotte Mayenberger, Kreisrätin)

Seit 1980 – also schon seit über 35 Jahren – trägt Michael Noelle durch seine ehrenamtliche Tätigkeit zum Erhalt des oberschwäbischen Kunst- und Kulturlebens bei. Mit dem Kunstkreis 84 Riedlingen e. V., dem er seit der Gründung an-gehört und den er seit über 10 Jahre leitet, organisiert Michael Noelle Jahr für Jahr verschiedene Kunstreisen, im In- und im Ausland. Die Volkshochschule Do-nau-Bussen hat sich unter seiner Leitung vom Hobby-Verein zu einer kleinen, aber soliden Bildungseinrichtung im ländlichen Raum entwickelt. Dies ist aber nur ein Teil seines vielfältigen und unermüdlichen Engagements. In Ertingen hat Michael Noelle im Jahr 1980 die Gemeindebücherei als Kinder- und Jugendbücherei in der Michel-Buck-Schule aufgebaut und geleitet. Darüber hinaus engagiert er sich im deutsch-französischen Partnerschaftsverein Ertingen-Granges (Vogesen), der regelmäßig Schüleraustausche organisiert. Er setzt sich als Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Historischer Hängegarten Neufra für die Weiterentwicklung des Hängegartens als kulturelles Kleinod in Süddeutschland ein – und vieles mehr. Michael Noelle trägt dazu bei, dass Kulturangebote bürgernah organisiert sind, er erhöht die Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit den Kultureinrichtungen und gibt vielen Menschen die Möglichkeit, sich am kulturellen Leben aktiv zu beteiligen. Er leistet damit einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft.


6: ASB Rettungshundezug Orsenhausen-Biberach
(Laudator: Andreas Denzel, Kreisrat)

Der ASB Rettungshundezug Orsenhausen-Biberach wurde 1997 unter dem Dach des Arbeiter-Samariter-Bundes in Orsenhausen gegründet. Inzwischen besteht er aus acht geprüften Rettungshundeteams und weiteren fünf Teams in Ausbildung. In den letzten Jahren wurden jährlich um die 15 Einsätze geleistet, insgesamt sechs Personen konnten in den letzten drei Jahren durch ihren Einsatz gefunden werden. Der Job verlangt Hund und Herrchen einiges ab. Sie werden von der Polizei bzw. Rettungsleitstelle bei Tag und Nacht alarmiert und sind stets bereit, sich mit ihren Hunden auf die Suche nach in Not geratenen Personen zu begeben – und dies ausschließlich ehrenamtlich. Meist läuft eine Personensuche ohne große Öffentlichkeit ab. Sie suchen Demenzkranke, Suizidgefährdete und andere vermisste Personen. Manchmal finden die Hunde nur noch die Leiche des Gesuchten. Zu der psychischen Belastung im Einsatz und der Bereitschaft rund um die Uhr kommt das zeitintensive Training hinzu. Dies verlangt ein hohes Maß an Disziplin. Jeder investiert zirka zehn Stunden pro Woche in die eigene Ausbildung und die ihres Hundes. 

 

7: Büchereiteam Kirchdorf an der Iller – Kirchdorf an der Iller
(Laudator: Jochen Ackermann, Kreisrat)

Es ist nicht selbstverständlich, dass in einer Gemeinde wie Kirchdorf an der Iller den Kindern und Jugendlichen, aber auch allen anderen, die sonst Freude am Lesen haben, eine Bücherei vor Ort zur Verfügung steht. Mit viel Engagement und Zeit entwickelt das emsige Team, bestehend aus zwölf ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, immer neue Ideen, um Erwachsenen und vor allem den Kindern und Jugendlichen das Lesen nahezubringen. Sie organisieren die unterschiedlichsten Aktivitäten. Beispielhaft genannt sei das Leseförderungs-spiel, jährliche Ausflüge der kleineren Leser ins Museum des Ravensburger Verlages und die Übernachtung in der Bücherei. Für die erwachsenen Leser wird eine Fahrt zur Leipziger Buchmesse organisiert und jährlich im Herbst findet eine Buchmesse in der Kirchdorfer Bücherei statt. Der Erfolg des Büchereibetriebs gibt dem Team recht: die Angebote werden sehr stark angenommen. Die Bücherei ist am Mittwoch- und Freitagnachmittag in der Zeit von 16 Uhr bis 18.30 Uhr geöffnet und mit 39 Veranstaltungen pro Jahr und 79.800 Ausleihen jährlich bei 10.123 Medien an dritter Stelle der Statistik im Landkreis Biberach.


8: Gul Sherzai – Biberach
(Laudator: Peter Grundler, Regionalleiter der Caritas Region Biberach-Sigmaringen)

Gul Sherzai setzt sich in seinen jungen Jahren nicht nur mit großem ehrenamtlichem Engagement in der Flüchtlingsarbeit ein, sondern ist zugleich ein vorbildliches Beispiel für eine gelungene Integration. Gul Sherzai ist vor zirka sechs Jahren selbst als politisch verfolgter Flüchtling aus Angst um sein Leben aus seiner Heimat Afghanistan geflohen. Mit viel eigenem Einsatz und einem starken Willen hat er schnell die deutsche Sprache erlernt. Seit diesem Jahr besitzt er bereits die deutsche Staatsangehörigkeit. Nun ist es ihm eine Herzensangelegenheit, seine Erfahrungen als Flüchtling möglichst schnell den hier lebenden Flüchtlingen weiterzugeben, damit diese sich noch schneller integrieren können als er selbst. Besonders hervorzuheben ist sein ehrenamtliches Engagement in der Flüchtlingsarbeit im Freundeskreis Asyl der Stadt Biberach und als Vorstandsmitglied im Verein „Interkulturelles Forum für Flüchtlingsarbeit e. V.“. Dabei ist es ihm ein besonderes Anliegen, vor allem junge Flüchtlinge frühzeitig in die Gesellschaft aufzunehmen und sie schnellstmöglich zu integrieren. Doch nicht nur für Menschen mit Migrationshintergrund ist Gul Sherzai ein vertrauensvoller und zuverlässiger Ansprechpartner und Begleiter. Auch den deutschen haupt- wie ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer steht er zu jeder Zeit mit Rat und Tat zur Seite.


9: Bürgergemeinschaft Schlosshof Uttenweiler e. V. – Uttenweiler
(Laudator: Wolfgang Dahler, Kreisrat)

Die „Bürgergemeinschaft Schlosshof e. V.“ widmet ihr Engagement einem wichtigen und immer größer werdenden Teil unserer Kreisbevölkerung: den Seniorinnen und Senioren. Der Verein bietet seit 2012 ein niederschwelliges Betreuungsangebot für derzeit 16 Seniorinnen und Senioren an, die in ihrer Alltagskompetenz erheblich eingeschränkt sind. Neben körperlicher und geistiger Aktivierung und bester Essensversorgung hat natürlich auch die Geselligkeit ihren festen Platz. Aber auch kirchliche Feste und weltliche Ereignisse kommen dabei nicht zu kurz, wie beispielsweise ein Besuch auf dem Oktoberfest, im Kino oder der Nikolaustag. Die Qualität der Tagesbetreuung ist beeindruckend. Im Jahr 2016 sollen im ehemaligen Brauereigebäude in Uttenweiler neun Wohnungen für ein „Betreutes Wohnen“ sowie eine ambulante Wohngemeinschaft für elf Bewohner entstehen. Dreh- und Angelpunkt ist auch hier die Bürgergemeinschaft, die federführend die Betreuungsangebote organisieren und steuern wird. Es ist erstaunlich, wie die Vorstands- und Vereinsmitglieder dies alles auf ehrenamtlicher Basis meistern. Inzwischen hat der Verein über 250 Mitglieder, die alle ein wichtiges Zeichen der Solidarität mit der älteren Generation unserer Gesellschaft setzen.


10: Erntedank-Teppich-Frauen St. Oswald Kirche Otterswang – Bad Schussenried
(Laudatorin: Kerstin Leitschuh, Dekanatsreferentin Katholisches Dekanat Biber-ach)

Die Erntedank-Teppich-Frauen St. Oswald Kirche Otterswang treffen sich jedes Jahr bereits Mitte des Jahres, um ein Motiv für den Erntedankteppich auszuwählen. Als Vorlage dienen meist Fresken und Gemälde aus Kirchen, Museen oder Büchern im realistischen Stiel. Natürlich mit biblischem Bezug. In diesem Jahr hatten sie sich für „Die heilige Familie in Nazareth“ von Johann Baptist Schraudolph entschieden. Anfang September wird damit begonnen, das Motiv mit den zur Verfügung stehenden Materialien auf große Platten zu legen und zu kleben. Dazu werden ausschließlich Samen und Früchte aus der Natur verwendet. Es wird nichts eingefärbt. An freien Tagen, direkt nach der Arbeit, wann immer es möglich ist, legen und kleben sie an ihrem Meisterinnenwerk. So entstand durch ihre mühevolle, wochenlange Kleinarbeit in diesem Jahr bereits das 44. Samen-Mosaik. Erstaunlich ist, wie nah sie mit Samen und Körnen an das gemalte Original herankommen. Der faszinierende Erntedank-Teppich zieht mittlerweile schon ganze Besucherbusse von nah und fern an.


11: Ursula Wachter – Biberach
(Laudatorin: Lena Weisser, Dezernentin Landratsamt Biberach)

Seit über 35 Jahren setzt sich Ursula Wachter in einem extrem hohen Maße ehrenamtlich für sämtliche Belange ihrer älteren und schwächeren Mitmenschen in Biberach ein. Dabei übernimmt sie stets ein hohes Maß an Verantwortung. Besonders hervorzuheben ist ihr großes persönliches und uneigennütziges Engagement in der Seniorenbegegnungsstätte Ochsenhauser Hof und im Bürgerheim Biberach. Den Ochsenhauser Hof hat Ursula Wachter 1978 mitaufgebaut, 25 Jahre lang ehrenamtlich geleitet und ihn zu einem Aushängeschild der Seniorenarbeit in Biberach gemacht. Im Bürgerheim Biberach engagiert sich Ursula Wachter ebenfalls schon seit mehr als 35 Jahren und ist dort aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Seit 2010 setzt sie sich zudem als Vorsitzende des Heimbeirats aktiv für die Belange der Bewohnerinnen und Bewohner ein. Ihr Einsatz, ihre Ideen und ihre Fähigkeit, andere Menschen für etwas zu begeistern sind dabei vorbildlich. Die Jury war deshalb absolut überzeugt, dass ihr Wirken, ihre langjährige ehrenamtliche Arbeit – kurzum ihr wertvolles Lebenswerk – mit dem Ehrenamtspreis ausgezeichnet werden soll. 


12: Team Tafelladen Biberach – Biberach
(Laudator: Manfred Lämmle, Kreisrat)

Der Tafelladen Biberach wurde bereits im Jahr 2003 eröffnet. Seither ist er eine feste Einrichtung im Kampf gegen Armut in Biberach. Jeden Mittwoch und Freitag ist er geöffnet. Er bietet überwiegend Lebensmittel, aber auch sonstige Güter für den täglichen Bedarf. Beim Biberacher Tafelladen geht es aber nicht allein darum, Menschen in finanzieller Not zu helfen, indem sie in einer Atmosphäre der Gleichberechtigung materielle Grundbedürfnisse durch annehmbare Preise befriedigen können. Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Tafelladen sind auch wichtige Ansprechpartner und geben gerne Hilfestellungen, indem sie den Menschen zum Beispiel hilfreiche Anlaufstellen nennen. Gedankt werden soll mit dem Preis neben allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des Tafelladens auch allen Geschäften und Privatpersonen, die den Tafelladen durch Spenden unterstützen.