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Hilfe zum Pflege (Sozialhilfe)

Die Hilfe zur Pflege ist eine Ergänzung zur gesetzlichen Pflegeversicherung sowie für nicht pflegeversicherte Personen. Sie übernimmt Kosten, die durch die gesetzliche Pflegeversicherung nicht gedeckt sind bzw. deckt den Pflegebedarf von nicht in der gesetzlichen Pflegeversicherung Versicherten.

Anspruch besteht, wenn Sie

  • aufgrund einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung
  • Hilfe im Alltag (z.B. Körperpflege, Ernährung, Ankleiden, Haushaltsführung) benötigen und zwar
  • in erheblichem oder höherem Ausmaß und
  • auf Dauer (für mindestens sechs Monate).

Die Höhe der Hilfe zur Pflege richtet sich danach, wie viel Ihrer Pflegekosten die Pflegeversicherung übernimmt und danach, ob Ihr eigenes Einkommen oder das Ihrer unterhaltspflichtigen Verwandten zur Deckung der Kosten herangezogen werden kann.

Wenn Sie nicht in der gesetzlichen Pflegeversicherung versichert sind, kann der gesamte notwendige Pflegebedarf durch Leistungen der Hilfe zur Pflege übernommen werden.

Hilfe zur Pflege kann gewährt werden für:

  • häusliche Pflege
  • Hilfsmittel
  • teilstationäre Pflege
  • Kurzzeitpflege
  • stationäre Pflege (z.B. in Pflegeheimen)

Zuständige Stelle

  • für die Bestimmung der Pflegebedürftigkeit bei in der gesetzlichen Pflegeversicherung Versicherten: die zuständige Pflegekasse. Das ist in der Regel Ihre Krankenkasse.
  • für den Antrag auf Hilfe zur Pflege: das Kreissozialamt.

Voraussetzungen

  • Sie müssen erheblich oder in einem höheren Maß pflegebedürftig sein. Das richtet sich nach den Bestimmungen der gesetzlichen Pflegeversicherung. Leistungen sind auch dann möglich, wenn ein geringeres Pflegebedürfnis über eine kürzeren Zeitraum besteht.
  • Ihr Einkommen und Vermögen und das Ihrer unterhaltspflichtigen Angehörigen (z.B. nicht getrennt lebender Ehegatte bzw. Lebenspartner oder Lebenspartnerin) reichen nicht aus, die Kosten der Pflege zu decken.
  • Leistungen der Pflegeversicherung stehen Ihnen nicht zu oder stehen Ihnen zu, sie reichen aber nicht aus.

Verfahrensablauf

Wenn Sie in der gesetzlichen Pflegeversicherung versichert sind, wenden Sie sich zunächst an diese, um zu klären, welche Leistungen in welcher Höhe Ihnen zustehen. Nur wenn diese Leistungen nicht ausreichen oder Ihnen gar keine Leistungen zustehen, können Sie Hilfe zur Pflege beantragen.

Der Antrag auf Hilfe zur Pflege ist schriftlich zu stellen. Nutzen Sie dafür das vorgesehene Formular, das Sie beim Kreissozialamt erhalten.

Das Kreissozialamt veranlasst bei nicht in der gesetzlichen Pflegeversicherung Versicherten die Feststellung der Pflegebedürftigkeit durch das Gesundheitsamt. Anhand Ihrer Angaben und Unterlagen prüft es Ihre wirtschaftlichen Verhältnisse und die eventuell unterhaltspflichtiger Angehörigen.

Ist ihr Antrag erfolgreich, erhalten Sie eine monatliche Auszahlung. Sonst erhalten Sie einen Ablehnungsbescheid.

Hinweis: Hilfe zur Pflege erhalten Sie nicht für die Vergangenheit, sondern erst ab Antragstellung (taggenau). Stellen Sie Ihren Antrag so früh wie möglich.

Erforderliche Unterlagen

Je nach Einzelfall sind unterschiedliche Nachweise und Dokumente erforderlich, beispielsweise:

  • Personalausweis oder Reisepass des Antragstellers
  • Nachweise über das Einkommen zum Zeitpunkt der Antragstellung
  • Nachweise über vorhandenes Vermögen (z.B. Sparbücher)
  • Nachweise über Ausgaben (z.B. Mietkosten)
  • Bescheide/Einstufungen der Pflegekasse

Die zuständige Stelle kann weitere Unterlagen verlangen.

Unterhaltsrückgriff

Bei der Hilfe zur Pflege erfolgt ein Unterhaltsrückgriff bei Kindern und Eltern.

Sachgebietsleiterin

Emilia Bosch

Telefon 07351 52-6125

Telefax 07351 52-55125

emilia.bosch(at)biberach.de

Sekretariat

Angela Schafitel

Telefon 07351 52-6498
Telefax 07351 52-5498

angela.schafitel(at)biberach.de

 

Carmen Maucher

Telefon 07351 52-7257
Telefax 07351 52-50257

carmen.maucher(at)biberach.de

Kontakt

A - Ec
Corinna Selg
Telefon 07351 52-7274
Telefax 07351 52-50274
corinna.selg(at)biberach.de

Ed - Goh
Mona Sievert-Himmelsbach
Telefon 07351 52-7273
Telefax 07351 52-50273
mona.sieverts-himmelsbach(at)biberach.de 

Goi - Koc
Christina Zinser
Telefon 07351 52-7269
Telefax 07351 52-50269
christina.zinser(at)biberach.de 

Kod - Nit
Klaus Kober
Telefon 07351 52-6109
Telefax 07351 52-5109
klaus.kober(at)biberach.de 

Niu - Rud
Monika Stadler
Telefon 07351 52-6140
Telefax 07351 52-5140
monika.stadler(at)biberach.de 

Rue - Tek
Hermann Merk
Telefon 07351 52-6375
Telefax 07351 52-5375
hermann.merk(at)biberach.de 

Tel - Z
Monika Trunk
Telefon 07351 52-7281
Telefax 07351 52-50281
monika.trunk(at)biberach.de 

Formulare

Im Formulare Center stehen die wichtigsten Formulare für Sie zum Download bereit.