Pressemitteilung

30.11.2017 14:19 Alter: 54 days

Arbeitslosenquote im Landkreis Biberach sinkt auf 2,1 Prozent

Im November 2017 wurden im Landkreis Biberach 2.429 Arbeitslose gezählt. Dies sind 104 weniger als im Oktober und 332 weniger als vor einem Jahr. Die aktuelle Arbeitslosenquote beträgt 2,1 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 2,5 Prozent. Zuletzt war die Arbeitslosenquote im Juli 2008 auf diesem niedrigen Stand. Der Landkreis Biberach weist die niedrigste Arbeitslosenquote in Baden-Württemberg aus, gefolgt vom Landkreis Rottweil mit 2,2 Prozent und dem Alb-Donau-Kreis mit 2,3 Prozent.


Bei der örtlichen Agentur für Arbeit, die überwiegend Kurzzeitarbeitslose betreut, waren im November 1.260 Arbeitslose registriert. Dies sind 85 Arbeitslose weniger als im Oktober und 288 weniger als vor einem Jahr.

Beim Jobcenter des Landkreises, das erwerbsfähige Leistungsberechtigte im Hartz IV Bezug betreut, sank die Zahl der Arbeitslosen auf 1.169 Personen. Im Vergleich zum Oktober 2017 sind dies 19 Arbeitslose weniger. Zum November des Vorjahres ist die Zahl der Arbeitslosen beim Jobcenter um 44 Personen gesunken, was einer Verringerung um 3,6 Prozent entspricht.

Seit Jahresbeginn konnten 745 (Vorjahr 627) Personen mit Unterstützung des Jobcenters in eine Arbeits- oder Ausbildungsstelle vermittelt werden. Dies ist eine Steigerung um 18,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Derzeit werden im Jobcenter 2.436 Bedarfsgemeinschaften betreut. Dies sind 34 mehr als im Oktober und 2,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit mussten im November insgesamt 5.180 Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende in Anspruch nehmen. Dies sind 5,5 Prozent mehr als vor einem Jahr, als 4.911 Bürgerinnen und Bürger Leistungen des Jobcenters bezogen.

Um ihre Chancen am Arbeitsmarkt zu erhöhen, nehmen derzeit 1.012 (Vormonat: 1.022) Arbeitslosengeld II Bezieher an Förder- und Qualifizierungsmaßnahmen teil. Dies sind 26,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Zusätzlich werden vom Landkreis 323 (Vormonat: 307) Personen durch soziale flankierende Leistungen, wie Kinderbetreuung, Sucht-, psychosoziale Betreuung oder Schuldnerberatung bei der Integration auf den ersten Arbeitsmarkt unterstützt.