Pressemitteilung

13.03.2018 12:11 Alter: 103 days

Integrationsmanagement nimmt an Fahrt auf

25 Integrationsmanager haben in diesen Tagen im Landkreis Biberach ihre Arbeit aufgenommen. Sie sind dem Amt für Flüchtlinge und Integration im Landratsamt Biberach zugeordnet. Die Integrationsmanager sind für 1998 Flüchtlinge zuständig, die zwischen 1. Januar 2015 und 29. Februar 2016 nach Baden-Württemberg gekommen sind und am Stichtag 15. September 2017 bereits in der so genannten Anschlussunterbringung in den Städten und Gemeinden leben. Ihr ausländerrechtlicher Status ist dabei unerheblich.


Die Integrationsmanager des Landkreises Biberach zusammen mit dem Leiter des Amtes für Flüchtlinge und Integration Jürgen Kraft (1. Reihe vorne links) und Carina Straub, Sachgebietsleiterin Integrationsmanagement (1. Reihe, vorne rechts).

Die Finanzierung der Integrationsmanager übernimmt für zwei Jahre das Land Baden-Württemberg und stellt dafür dem Landkreis 1,59 Millionen Euro zur Verfügung. „Wir haben mit allen 45 Städten und Gemeinden vereinbart, dass wir als Landkreis die Aufgabe des Integrationsmanagements übernehmen. Sie bringen uns damit ein großes Vertrauen entgegen. Wir sind froh, dass wir alle Stellen des Integrationsmanagements besetzen konnten und dass es jetzt vor Ort losgeht“, sagt Landrat Dr. Heiko Schmid mit Blick auf die Herausforderung, die auf den Landkreis zukommt und derer sich der Landkreis stellt.


Die Arbeit der Integrationsmanager
Die Arbeit des Integrationsmanagers beinhaltet eine aufsuchende, niederschwellige und kultursensible Herangehensweise. Es ist also eine Sozialbegleitung und Einzelfallhilfe zu allen Fragen des täglichen Lebens unter dem Aspekt einer Perspektive für die Flüchtlinge in Baden-Württemberg. Das kann auch bei einem abgelehnten Asylverfahren eine Rückkehrberatung sein und bei Anerkannten die berufliche Perspektive. Ziel ist es auch, den Flüchtlingen die lokalen Akteure, wie Vereine oder Arbeitsstellen näher zu bringen. Dazu arbeitet der Integrationsmanager auch eng mit der jeweiligen Stadt oder Gemeinde zusammen. Mit jedem einzelnen Flüchtling wird ein individueller Integrationsplan erarbeitet und schriftlich vereinbart.

Sechs Regionalteams
Die Integrationsmanager sind in sechs Regionalteams zusammengefasst, um so auch ein Austausch untereinander oder auch die Stellvertretung zur gewährleisten.  Den Regionalteams sind folgende Städte und Gemeinden zugeordnet:

Raumschaft Biberach, Büro Bleicherstraße 47 in Biberach: Biberach, Warthausen, Mittelbiberach, Ummendorf, Hochdorf, Eberhardzell
Raumschaft Bad Buchau, Büro Schussenrieder Straße in Bad Buchau: Bad Buchau, Ingoldingen, Bad Schussenried, Allmannsweiler, Dürnau, Oggelshausen, Kanzach, Moosburg, Tiefenbach, Seekirch, Alleshausen, Betzenweiler, Uttenweiler:
Raumschaft Riedlingen, Büro Gammertinger Straße 18 in Riedlingen: Riedlingen, Dürmentingen, Unlingen, Ertingen, Altheim, Langenenslingen
Raumschaft Ochsenhausen, Büro Birkenstraße 9 in Ochsenhausen: Ochsen-hausen, Steinhausen, Erlenmoos, Rot an der Rot, Gutenzell-Hürbel
Raumschaft Laupheim, Büro Am Käppele 13 in Laupheim:  Laupheim, Achstetten, Burgrieden, Wain, Schwendi, Mietingen, Maselheim, Schemmerhofen, Attenweiler
Raumschaft Illertal, Büro Markplatz 7 in Erolzheim: Erolzheim, Kirchberg/Iller, Dettingen, Kirchdorf/Iller, Berkheim, Tannheim

Kontakt
Die Kontaktdaten der Integrationsmanagerinnen und –manager sind im Internet unter http://www.biberach.de/landratsamt/fluechtlinge-integration.html abrufbar oder bei bei den Stadt- und Gemeindeverwaltungen erhältlich. Außerdem ist die Carina Straub, Sachgebietsleiterin Integrationsmanagement, unter der Telefon 07351 52-7169 oder 52-7399, E-Mail carina.straub(at)biberach.de, erreichbar.