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Pressemitteilung

10.10.2017 09:10 Alter: 13 days

Sana unterzeichnet Vertrag mit Generalübernehmer zum Neubau des Biberacher Zentralkrankenhauses

Die Sana Kliniken Landkreis Biberach GmbH hat den nächsten Meilenstein auf dem Weg zum neuen Biberacher Zentralkrankenhaus samt Gesundheitscampus erreicht. Beate Jörißen, Geschäftsführerin der Sana Kliniken Landkreis Biberach GmbH, hat gestern den Vertrag mit dem Generalübernehmer unterzeichnet, der mit der Realisierung des Bauprojektes beauftragt worden ist. Den Zuschlag erhielt die VAMED Health Project GmbH.


Gert Glawar und Beate Jörißen (vorne v. l.) unterzeichnen im Beisein von (hinten v. l.) Landrat Dr. Heiko Schmid, Andreas Ruland und Dirk Krause, Bereichsleiter Sana Immobilien Service GmbH, den Vertrag.

Nachdem die letzten noch anstehenden planerischen Arbeiten abgeschlossen sein werden, wird Anfang 2018 mit dem Bau begonnen. Nach der baulichen Fertigstellung, und der sich daran anschließenden obligatorischen technischen und medizinischen Inbetriebnahme, wird der Regelbetrieb des neuen Klinikums Mitte 2020 erfolgen.

„Das ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Realisierung dieses Projekts. Damit konnten wir unsere planerischen Vorgaben, nach dem erfolgreichen Abschluss der Fördergespräche mit dem Land Baden-Württemberg im Mai diesen Jahres, einhalten“, freut sich Andreas Ruland, Sana Regionalgeschäftsführer der Region Allgäu-Oberschwaben, und unterstreicht zugleich die Bedeutung des neuen Klinikums für die gesamte Region: „Das Zentralkrankenhaus wird das zentrale Element der Gesundheitsstrategie für den Landkreis sein und die komplexe medizinische Versorgung rund um die Uhr sicherstellen.“ 

„Jetzt ist klar, wer baut. Jetzt kann es dann auch endlich mit dem Neubau in Biberach losgehen. Der Neubau ist, wenn man es plastisch ausdrücken will, das sichtbare Zeichen der medizinischen Versorgung im Landkreis Biberach. Es entwickelt sich ein richtiger Gesundheitscampus auf dem Hauderboschen. Parallel zum Neubau der Klinik entstehen nämlich ein Ärztehaus, ein Dialysezentrum sowie eine große Rettungswache. Des Weiteren wird sich das Zentrum für Psychiatrie sowie eine Radiologische Praxis auf dem Campus ansiedeln“, so Landrat Dr. Heiko Schmid. 

Wie bei Bauprojekten dieser Größenordnung üblich, war der Vertragsunterzeichnung zwischen Sana  und der VAMED Health Project GmbH ein mehrmonatiges europaweites Ausschreibe- und Bieterverfahren vorausgegangen. In diesem intensiven Verfahren mit mehreren technischen Aufklärungsgesprächen erhielt schließlich die VAMED Health Project GmbH den Zuschlag, die in den vergangenen drei Jahrzehnten weltweit über 800 Gesundheitsprojekte in 79 Ländern realisiert hat. Allein in Deutschland ist das Unternehmen für über 240 Krankenhäuser mit mehr als 84.500 Betten tätig. Nach der Veröffentlichung des beabsichtigten Zuschlags an die im Vergabeverfahren unterlegenen Bieter, und der daran anschließenden zehntägigen obligatorischen Einspruchsfrist, erfolgte nun die Zuschlagserteilung, wodurch der Vertrag offiziell zustande kommen konnte. Die formale Vertragsunterzeichnung fand heute statt.

„Wir sind stolz darauf, dass wir von der Sana Kliniken Landkreis Biberach GmbH mit der Realisierung dieses großartigen Bauprojekts betraut worden sind. Wir haben in den vergangenen Monaten sehr fokussiert auf dieses Ziel hingearbeitet und starten nun umgehend mit den vorbereitenden Arbeiten sowie den Planungsleistungen“, so Gert Glawar, Geschäftsführer der VAMED Health Project GmbH.

Das neue Biberacher Zentralkrankenhaus wird eine Gesamtnutzungsfläche von 16.800 Quadratmetern haben. Mindestens 370 Betten sind vorgesehen, es wird 2-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle sowie Einzelzimmer nach modernsten Standards geben. Je nach Entwicklung der Belegungszahlen kann die Kapazität des Zentralkrankenhauses zudem auf bis zu 410 Betten aufgestockt werden. Alleine für die Operationssäle in dem fünfgeschossigen Bauwerk sind 1.100 Quadratmeter eingeplant.  Zu den angrenzenden Gebäuden – wie etwa dem Ärztehaus – wird es Verbindungen geben, so dass nicht nur die Patienten von der Nähe zwischen den Gesundheitseinrichtungen profitieren werden, sondern sich auch vielfältige Synergien für die medizinische Versorgung insgesamt ergeben. 

„Nachdem nun Vertragssicherheit mit dem Generalübernehmer für das neue Zentralkrankenhaus besteht, können wir mit unseren Partnern die gegenseitigen Planungen und Zeitschienen für den Gesundheitscampus auf dem Klinikgelände konkretisieren“, so Ruland. 


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