Brennholz

Holz hat seine Bedeutung als Brennstoff seit längerem wieder erlangt.
Grundsätzlich gibt es zwei Holzgrundarten: Nadelholz (weichere Hölzer) und Laubholz mit den Hartholzarten. Diese unterscheiden sich durch ihre Brennbarkeit.
Fichte und Tanne gehören zu den Weichhölzern. Die Weichhölzer wachsen schneller und sind deshalb im Vergleich zu Hartholz leichter (geringere Dichte).
Zu den Harthölzern gehören alle langsam wachsenden Holzsorten wie Buche, Eiche oder Esche (Laubholz). Natürlich gibt es auch Laubhölzer, die den Weichhölzern zugerechnet werden, wie z.B. Pappel, Linde oder Weide. Laubholz hat in der Regel einen erheblich höheren Heizwert.
In der Regel werden Eiche, Buche und Fichte wegen ihres guten Preis-/Leistungsverhältnisses als Brennholz bevorzugt.
Lagerung und Trocknung von Brennholz
- Je kleiner zersägt und je öfters gespalten, desto mehr vergrößert sich die gesamte Oberfläche des Holzes. Dies führt durch größere Wasserverdunstung zu einer raschen Austrocknung.
- Trockene Lagerung, nach Möglichkeit an der Südseite eines Gebäudes.
- Das Holz auf Unterlagen setzen. Dies verhindert Fäulnis und trägt durch bessere Durchlüftung ebenfalls zur raschen Trocknung bei.
- Hinter der Holzbeige soll ein ca. 5 - 10 cm breiter Spalt sein, durch den das über die Luft austretende Wasser entweichen kann.
- Der Holzstapel sollte möglichst durch ein vorgezogenes Dach gegen Schlagregen geschützt werden.
- Nicht mit Plastikfolien rundherum abdecken, das "Schwitzwasser" kann so nicht entweichen.
- Nur bereits lufttrockenes Holz in Kellern oder sonstigen schlechtbelüfteten Räumen lagern.
- Das Holz mindestens zwei Jahre wie beschrieben zum Trocknen lagern, dann ist der Brennwert am besten.
- Auf den Trocknungsgrad kommt es an! Der Heizwert von trockenem Holz mit ca. 20 % Feuchte ist annähernd doppelt so hoch, wie der von frische Holz mit ca. 60 %.
- Nur naturbelassenes Holz verwenden! Mit Schadstoffen belastetes Material erzeugt zusätzlich Schadstoffe bei der Verbrennung. Das Verbrennen von Faserplatten, ob beschichtet oder nicht, ist verboten!
Gründe für Brennholz aus heimischen Wäldern
- Holz aus dem Staats- und Kommunalwald ist zertifiziert nach dem PEFC Standard, d.h. umweltgerecht kontrolliert, nachhaltig.
- Heizholz ist ein preiswerter, umweltfreundlicher Brennstoff. Ein aufgesetzter Buchenholzstoß von einem Meter Länge, Breite und Höhe hat den gleichen Heizwert wie 230 Liter Heizöl. Im Vergleich dazu ist Holz aber um etwa 40% günstiger.
- Heizholz ist ein preiswerter, umweltfreundlicher Brennstoff. Ein aufgesetzter Buchenholzstoß von einem Meter Länge, Breite und Höhe hat den gleichen Heizwert wie 230 Liter Heizöl. Im Vergleich dazu ist Holz aber um etwa 40% günstiger.
- Holzfeuer ist angenehm und wohltuend.
- Holz hat eine hohe Energiebilanz.
- Der Vorrat fossiler Brennstoffe (Erdöl, Kohle) wird geschont.
- Holz ist schnell verfügbar.
- Holz ist ein nachwachsender Rohstoff.
- Die Lagerung von Holz ist ungefährlich und einfach.
- Trockenes Holz verbrennt schadstoffarm.
- Bei der Verbrennung entstehendes CO2 wird durch den nachwachsenden Wald neutralisiert.
