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EnergieSparCheck durchführen

 

Sie besitzen eine selbst genutzte Immobilie (Ein- oder Mehrfamilienhaus) und möchten Informationen zu dessen Energiebedarf erhalten? Nutzen Sie den durch das Land Baden-Württemberg geförderten EnergieSparCheck.

 

In einer qualifizierten Beratung erhalten Sie Auskunft zu folgenden Themen:

  • notwendige energetische Sanierungsmaßnahmen
  • Umsetzung dieser Maßnahmen im Rahmen eines energetischen Sanierungskonzepts

 

Für die Erstellung des EnergieSparChecks gibt es Zuschüsse aus einem Förderprogramm des Umweltministeriums Baden-Württemberg. An der Durchführung des EnergieSparChecks beteiligt sind der Baden-Württembergische Handwerkstag, die Architektenkammer Baden-Württemberg, die Ingenieurkammer Baden-Württemberg, der Gebäudeenergieberater, Ingenieure, Handwerker e.V. (GIH) und das Deutsche Energieberaternetzwerk (DEN).

Zuständigkeit

 

ein qualifizierter Energieberater oder eine qualifizierte Energieberaterin

 

Tipp: Qualifizierte Energieberater und Energieberaterinnen finden Sie in der Energieberaterliste auf der Internetseite des EnergieSparChecks.

Ablauf

 

Wenden Sie sich an einen Energieberater oder eine Energieberaterin und vereinbaren Sie einen Termin. Er oder Sie kommt zu Ihnen nach Hause und nimmt zunächst die notwendigen Gebäudeinformationen auf. Sie werden befragt zu

  • bekannten Mängeln und Problemstellen am Gebäude (z.B. Undichtigkeiten) und
  • Ihrem Heiz- und Lüftungsverhalten.

 

Anschließend werden die Daten computergestützt ausgewertet und ein Beratungsbericht erstellt. In einem zweiten Vor-Ort-Termin werden Ihnen die Ergebnisse erläutert.

 

Zum Abschluss des EnergieSparChecks erhalten Sie eine Urkunde.

Gebühren

 

Die Gesamtkosten für den EnergieSparCheck betragen 300 Euro. Hiervon fördert das Land die Leistung der Energieberater und Energieberaterinnen mit 150 Euro. Die restlichen 150 Euro sind Ihr Eigenanteil, den Sie als Immobilieneigentümer oder -eigentümerin tragen müssen. Für jede weitere Wohneinheit erhöht sich der Förderanteil um 37,50 Euro. 

 

Achtung: Die Eigenanteile erhöhen sich zur Anzahl der Wohneinheiten gleichermaßen um jeweils 37,50 Euro. Der Höchstsatz der Förderung beträgt damit 412,50 Euro für ein Gebäude mit acht Wohneinheiten.

 

 

Rechtsgrundlage

 

Vertrag zwischen dem Umweltministerium Baden-Württemberg und dem Baden-Württembergischen Handwerkstag

 

Sie schließen diesen Vertrag jährlich neu ab.

Information

Die Inhalte werden über eine Schnittstelle der imakomm vom Portal service-BW vollständig übernommen und eingelesen