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Förderprogramm für Landwirtschaft, Ökologie und Umweltbildung

Die Förderung aller Maßnahmen erfolgt nach Maßgabe der bereitgestellten Haushaltsmittel, ein Rechtsanspruch besteht nicht.

Förderung des Streuobstanbaus

Ziel ist der Erhalt von Streuobstbeständen durch die Förderung der Streuobstnutzung.

1. Anlieferung Streuobst

  • Gefördert wird die Anlieferung von Streuobst aus dem Landkreis Biberach an eine Mosterei oder Obstsammelstelle im Landkreis Biberach
  • Förderberechtigt sind private Streuobstgartenbesitzer sowie landwirtschaftliche Betriebe mit Streuobstbeständen. Der Antragsteller verpflichtet sich zum Erhalt und zur regelmäßigen Pflege der Streuobstbestände.
  • Der Fördersatz beträgt vier Euro je 100 kg abgelieferte Ware und wird vorerst auf höchstens 50 Euro je Antragsteller und Saison (alle Anlieferungen zusammen) begrenzt. Der Mengennachweis erfolgt durch Lieferscheine, die dem Antrag beigefügt werden.
  • Anträge können vom 1. bis zum 30. November des jeweiligen Jahres beim Landwirtschaftsamt eingereicht werden. Ein Musterformular wird auf der Homepage des Landkreises zur Verfügung gestellt.

2. Pflanzung von Streuobstbäumen

  • Förderberechtigt sind Privatpersonen sowie landwirtschaftliche Betriebe
  • Anpflanzungen mit heimischen Apfel- und Birnensorten (s. Liste) werden mit 10 Euro je Hochstamm-Baum gefördert. Je Antragsteller und Jahr werden bis zu zehn Bäume gefördert. Gefördert werden Anpflanzungen im Herbst. 
  • Der Förderantrag kann vom 1. bis zum 30. November des jeweiligen Jahres beim Landwirtschaftsamt eingereicht werden. Ein Musterformular wird zur Verfügung gestellt.

Zur Abwicklung der beiden  Verfahren wird die Obst- und Gartenbauakademie Biberach mit einem jährlichen Betrag von 500 Euro unterstützt.

» zum Antrag

Förderung von Blühflächen

  • Der Landkreis Biberach fördert die Anlage von Blühflächen in privaten Gärten und auf landwirtschaftlichen Nutzflächen.
  • Förderberechtigt sind private Kleingartenbesitzer und landwirtschaftliche Betriebe.
  • Gefördert werden Blühflächen, die als Hauptkultur während der ganzen Vegetationsperiode im Anbau sind.
  • Mögliche Saatgutmischungen sind mit dem Landwirtschaftsamt abzustimmen.
  • Der Landkreis ersetzt bei Landwirten die Saatgut- und Aussaatkosten bis zu einem Betrag von  300 Euro je Antragsteller.
  • Private Kleingartenbesitzer erhalten kostenlose Samenpäckchen.
    Die geplanten Maßnahmen müssen beim Landwirtschaftsamt bis zum 1. April angemeldet und abgestimmt werden. Das Landwirtschaftsamt koordiniert den Saatgutbezug und die Aussaat bei lan