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Opferhilfen & Entschädigungen

Wir erbringen Leistungen nach dem Sozialen Entschädigungsrecht, wenn gesundheitliche und wirtschaftliche Folgen einer Schädigung vorliegen für

  • Kriegsopfer
  • Opfer von Gewalttaten
  • Impfgeschädigte
  • die Hinterbliebenen (Witwen, Waisen, Eltern)
    Die Kriegsopferversorgung und -fürsorge hat die Aufgabe, sich der Beschädigten und ihrer Familienmitglieder sowie der Hinterbliebenen in allen Lebenslagen anzunehmen, um die Folgen der Schädigung oder des Verlustes des Ehegatten, Elternteils, Kindes oder Enkelkindes angemessen auszugleichen oder zu mindern.
  • Ehemalige politische Häftlinge in der früheren DDR
    Für Opfer des SED-Regimes wurde eine zusätzliche Leistung , die so genannte SED-Opferpension, eingeführt. Diejenigen, die aus politischen Gründen in der ehemaligen DDR inhaftiert waren, erhalten eine besondere monatliche Zuwendung in Höhe von maximal 300 Euro. Voraussetzung ist, dass die Haft insgesamt mindestens 180 Tage andauerte  und die Betroffenen in ihrer wirtschaftlichen Lage besonders beeinträchtigt sind. Bei der Bedürftigkeitsprüfung bleiben Renten und vergleichbare Leistungen sowie das Einkommen von Partnern unberücksichtigt. Die Berechtigung zur Leistung folgt entweder aus einer Rehabilitationsentscheidung nach dem Strafrechtlichen Rehabilitierungsgesetz oder aus einer Bescheinigung nach § 10 Absatz 4 des Häftlingshilfegesetzes. Die Antragsfrist für Rehabilitationsentscheidungen und Kapitalabfindungen endet zum 31.12.2019.

Unsere Dienstleistungen:

Weitere Hilfen & Entschädigungen:

Kontakt

Birgit Hördt
Sekretariat

Telefon 07351 52-7225
Telefax 07351 52-50225

versorgungsamt(at)biberach.de