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Aktuelles

Hier erhalten Sie Hinweise auf Neuigkeiten oder Änderungen im rechtlichen Rahmen der Pflanzenproduktion sowie aktuelle Beratungshinweise im Pflanzenschutz.

Unwetterschäden auf landwirtschaftlich genutzten Flächen - Meldung an das Landwirtschaftsamt

Durch die Unwetter der vergangenen Woche sind in der Landwirtschaft teilweise erhebliche Schäden entstanden. In Bezug auf die Förder- und Ausgleichsleistungen müssen Antragsteller einen Fall höherer Gewalt melden, wenn es dadurch zu Nutzungsänderungen kommt. Dies betrifft auch Flächen, die dieses Jahr nicht mehr bewirtschaftet werden können. Falls Verpflichtungen, beispielsweise für FAKT oder Greening, nicht eingehalten werden können, ist ebenso eine Meldung erforderlich. Die entsprechenden Meldungen müssen dem Landwirtschaftsamt innerhalb von 15 Arbeitstagen – ab dem die anspruchsberechtigte Person hierzu in der Lage ist – schriftlich vorliegen.

 

Das Formular steht hier als Download bereit.

 

Zudem ist seit 16. Juni 2016 die Unwetterhilfe in Kraft. Dafür sind zwei Meldungen an das Landwirtschaftsamt nötig.

1.)   Schadensmeldung mit Dokumentation des Schadens und Flurstücke

2.)   Antrag auf Beihilfe

 

Für Fragen dazu steht das Landwirtschaftsamt unter der Telefonnummer 07351 52-6702 zur Verfügung. Dort sind auch die Meldeformulare in Papierform erhältlich.

Infodienst für Pflanzenschutz und Pflanzenbau - Ackerbau

Während der Vegetationszeit erhalten Sie Informationen zu Fragen des Pflanzenbaus und Pflanzenschutzes im Ackerbau je nach Bedarf

Hinweis:

Informationen zu aktuellen Entwicklungsstadien und Krankheitsbefall bei Getreide im Landkreis Biberach können im Informations- und Prognosesystem ISIP hier abgerufen werden. (eine erstmalige Anmeldung ist bei ISIP erforderlich)

Endgültiges Aus für alte Gülleprallteller-Verteiler

Nach der aktuellen Düngeverordnung endete zum 31.12.2015 die Übergangsfrist für viele alte Geräte zur Ausbringung von Wirtschaftsdüngern. Für Gülleverteiler, die nach oben abstrahlen, ist seit dem Jahresende 2015 Schluss.

Diese Geräte sind ab 1. Januar 2016 verboten!

  • Festmiststreuer ohne gesteuerte Mistzufuhr zum Verteiler. Die Mistzufuhr gilt als gesteuert, wenn sie mit einem Kratzboden erfolgt.
  • Güllewagen und Jauchewagen mit freiem Auslauf auf den Verteiler: Mit abnehmendem Füllstand verringert sich bei diesen Geräten der Zufluss auf den Verteiler. Wird dagegen für einen gleichmäßigen Durchfluss gesorgt, beispielsweise durch erhöhten Luftdruck im Behälter, durch eine Pumpe oder durch eine füllstandsabhängige Durchflussregelung, entspricht dies den allgemein anerkannten Regeln der Technik.
  • Zentrale Prallverteiler, mit denen nach oben abgestrahlt wird: Zentral heißt, dass mit einem Verteiler die  Arbeitsbreite abgedeckt wird. Wenn gleichzeitig nach oben abgestrahlt wird, entspricht dies nicht den anerkannten Regeln der Technik.
  • Güllewagen mit senkrecht angeordneter, offener Schleuderscheibe als Verteiler zur Ausbringung von unverdünnter Gülle.
  • Drehstrahlregner zur Verregnung von unverdünnter Gülle.

Nur folgende Gülleverteiler, die den allgemein anerkannten Regeln der Technik entsprechen, dürfen weiterhin eingesetzt werden:

  • Schwenkdüsen und zentrale Prallverteiler oder Gestängeverteiler mit mehreren Prallverteilern,  die nach unten abstrahlen
  • Ausbringung mit Schleppschlauch oder Schleppschuh
  • Ausbringung mit Injektions-/bzw. Schlitztechnik
  • Ausbringung mit Gülle-Scheibeneggen und - Grubbern
  • Ausbringung mit Gülle-StripTill Geräten

Im Merkblatt für Gülle und Gärrest Ausbringtechnik sind die aktuell zugelassenen Geräte für Sie näher beschrieben.

Sachgebietsleiter/in

Felix Teufel
Telefon 07351 52-6712
Telefax 07351 52-50438

felix.teufel(at)biberach.de

Ansprechpartner/in

Paul Haid

Telefon 07351 52-6714
Telefax 07351 52-50423

paul.haid(at)biberach.de

 

Christoph Schrade

Telefon 07351 52-6713
Telefax 07351 52-50443

christoph.schrade(at)Biberach.de

 

Michael Ziesel

Telefon 07351 52-6716
Telefax 07351 52-50422

michael.ziesel(at)biberach.de