Schrift: größer | normal | kleiner

Restmüll

Überall, wo Menschen leben oder arbeiten, fallen Abfälle an. Auch wenn Sie sehr umweltbewusst sind und Ihre Abfälle sehr sorgfältig trennen, bleibt ein Rest, der nicht mehr weiter verwertet werden kann. Deshalb muss jeder Haushalt eine Restmülltonne besitzen. Sie können die Tonne im 14-täglichen Rhythmus zur Leerung bereitstellen.

Den Restmüll holt im Auftrag des Abfallwirtschaftsbetriebes die Firma Knittel GmbH Städtereinigung ab und fährt ihn zum Müllheizkraftwerk nach Ulm. Dort wird er verbrannt. Wenn Sie die Tonnen paarweise anordnen, kann das Müllfahrzeug beide Tonnen auf einmal leeren. Sie reduzieren dadurch den CO -Ausstoß und die Lärmbelästigung, weil das Fahrzeug nicht jede Tonne einzeln anfahren muss. Jedes zusätzliche Anfahren schadet unserer Umwelt. Die Entsorgerfirmen setzen moderne und umweltfreundliche Sammelfahrzeuge mit schadstoffarmen Motoren ein. Somit leisten alle Beteiligten ihren Beitrag für eine möglichst umweltschonende Abfallwirtschaft.

 

Abfuhr & Termine

An Ihrer Restmülltonne befindet sich ein elektronischer Chip, der die einzelnen Leerungen registriert. Jede Tonne hat einen Aufkleber mit einer Gefäßnummer. So kann die Tonne dem jeweiligen Haushalt zugeordnet werden. Der Aufkleber muss deshalb immer an der Restmülltonne bleiben.

Die Termine zur Abfallentsorgung sind in einem Jahreskalender für alle Städte und Gemeinden auf einen Blick zusammengestellt. Die Abfuhrkalender finden Sie hier.

Bitte stellen Sie Ihre Restmülltonne morgens bis spätestens 6.30 Uhr an den Straßenrand.

 

Was darf in die Restmülltonne?

Alles, was nicht in den Gelben Sack, in die Altpapiertonne, in die Glascontainer, zum Kompost, zur Grüngut- oder Problemstoffsammlung gehört oder zu klein für den Sperrmüll ist, gehört derzeit in die Restmülltonne. Dazu zählen beispielsweise: rohes Fleisch, Essensreste, Kleintierstreu, Straßenkehricht, Staubsaugerbeutel, Asche (nicht heiß), Windeln, Hygieneartikel, verschmutzte Textilien, Putzlappen, Leder, Gummi, Porzellan, Glühbirnen, Tapeten- und Teppichreste.

 

Was darf nicht in die Restmülltonne?

Batterien und Akkus, Grün- und Gartenabfälle, Verpackungen, Wertstoffe wie Papier, Pappe, Glas, Metalle, Schadstoffe, Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren.

 

 

Was tun, wenn die Tonne voll ist?

Eine Tonne darf nur so weit befüllt werden, dass der Deckel noch geschlossen werden kann. Fällt ausnahmsweise einmal mehr Restmüll an, können Sie Ihren Restmüll direkt zum Entsorgungszentrum Laupheim, Vorholzstraße 41, oder zum Recyclingzentrum Unlingen bringen. Das kostet allerdings 185 Euro pro (Gewichts-)Tonne. Sie können auch Ihre Nachbarn fragen, ob Sie deren Tonne für eine Leerung (mit-)verwenden dürfen.

Dringender Hinweis: Das Entsorgen von Abfall in Wald und Flur ist gesetzeswidrig. Die meisten Täter werden erwischt und die Bestrafung ist hart! Sie dürfen Ihren Abfall auch nicht im privaten Ofen verbrennen. Damit schädigen Sie die Umwelt, Ihren Kamin und vor allem Ihre Gesundheit.

 

Informationen zum Tonnentausch

Bei größer oder kleiner werdendem Haushalt können Sie die Tonnengröße jederzeit wechseln. Beantragen Sie den Wechsel per E-Mail unter awb(at)biberach.de, Fax 07351 52-6403 oder per Post beim Abfallwirtschaftsbetrieb.

Bitte geben Sie Kunden- und Gefäßnummer an. Auch bei Ihrer Stadt- oder Gemeindeverwaltung sind Karten für den Tausch erhältlich. Sie zahlen 15 Euro Bearbeitungsgebühr für den Wechsel der Tonne.

Kontakt

Abfallberatung

Telefon 07351 52-6555
awb(at)biberach.de

Weitere Informationen

Gebühren