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Tiergesundheit

Die staatliche Tierseuchenbekämpfung dient in erster Linie dem Schutz vor Krankheiten, die vom Tier auf den Menschen übertragen werden können. Ferner werden gefährliche Tierseuchen bekämpft, gegen die sich der einzelne Tierhalter nicht ausreichend schützen kann oder die ihn existentiell bedrohen.

Grundvoraussetzung für eine effektive Tierseuchenbekämpfung ist eine umfassende Datenermittlung, die von einer Registrierung und Erfassung der landwirtschaftlichen Betriebe über die Kennzeichnung der einzelnen Tiere sowie der Erfassung der Handelswege reicht. Beim Ausbruch von Seuchen werden unverzüglich weitreichende Maßnahmen für den betreffenden Bestand, ggf. für die Region, ergriffen, die über Bestandssperre, Abgabeverbote von Tieren, Tötungsmaßnahmen, Gebietssperren (Errichtung von Sperrbezirken und Beobachtungsgebieten) bis zum totalen Verbringungsverbot reichen. Es ist wichtig, möglichst früh Krankheitserscheinungen in Tierbeständen zu erkennen. Das geschieht u.a. über staatliche Überwachungsprogramme. Hierzu werden in regelmäßigen Abständen Blut-, Milch- oder Kotuntersuchungen durchgeführt. Unter besonderer Beobachtung stehen Tiere, die aus Drittländern eingeführt bzw. aus EG-Ländern nach Deutschland verbracht werden. Ziel all dieser Maßnahmen ist es, die Menschen vor Zoonosen und einzelne Tierbestände, Regionen bis hin zum gesamten Bundesgebiet, vor Seuchen und finanziellen Schäden zu schützen.

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