Vorwort von Ministerin Dr. Monika Stolz | |
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Dieser „Wegweiser Psychiatrie“ soll bei der Suche nach Einrichtungen und Diensten für psychisch kranke und seelisch behinderte Menschen behilflich sein. Er dokumentiert zugleich den hohen Stand der psychiatrischen Versorgung in Baden-Württemberg. | |
Das Versorgungssystem in unserem Bundesland umfasst vielfältige Angebote im stationären und im ambulanten Bereich. Das Rückgrat der medizinischen Infrastruktur bilden hierbei Psychiatrische Fachkrankenhäuser – insbesondere auch die Zentren für Psychiatrie – sowie Psychiatrische Abteilungen an Allgemeinkrankenhäusern, niedergelassene Psychiater, ärztliche und psychologische Psychotherapeuten. Modernste Therapieansätze bieten auch die in den vergangenen Jahren gezielt ausgebauten Psychiatrischen Tageskliniken. Eine Brücke zwischen der stationären Versorgung und dem ambulanten Bereich bilden die seit 2002 landesweit eingeführten Psychiatrischen Institutsambulanzen. | |
Diese medizinische Versorgung wird ergänzt durch eine gut ausgebaute Gemeindepsychiatrie. Sie ermöglicht, dass die betroffenen Menschen in ihrer gewohnten Umgebung die Hilfe erhalten, die sie benötigen. Sozialpsychiatrische Dienste, Psychiatrische Tagesstätten, ambulant betreute Wohnangebote und weitere komplementäre Einrichtungen vermeiden oder verkürzen Krankenhausaufenthalte. Eine wohnortnahe Versorgung ist Voraussetzung dafür, dass auch schwer chronisch psychisch kranken und seelisch behinderten Menschen die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft ermöglicht wird. Der „Wegweiser Psychiatrie“ ist daher nach Regionen und Stadt-/Landkreisen gegliedert. | |
Nicht immer ist professionelle Hilfe notwendig. Der „Wegweiser Psychiatrie“ gibt ein Bild davon, wie lebendig die Selbsthilfe und die ehrenamtliche Tätigkeit im psychiatrischen Bereich sind. Dieses bürgerschaftliche Engagement ist von besonderem Wert. Es ist die wirksamste Art, um einer Stigmatisierung oder Ausgrenzung psychisch kranker Menschen zu begegnen. Dazu tragen die Bürgerhelfer, Patientenclubs, Kontaktgruppen und Selbsthilfegruppen mit ihren Aktivitäten nachhaltig bei. | |
Der „Wegweiser Psychiatrie“ wird regelmäßig fortgeschrieben, um als Adressenwerk für Betroffene und deren Angehörige, ebenso auch für Fachkräfte in den Einrichtungen und Diensten von Nutzen zu sein. | |
Mein Dank gilt allen, die dazu beitragen, dass der Wegweiser die psychiatrische Versorgungslandschaft Baden-Württembergs möglichst vollständig und aktuell wiedergibt. | |
Dr. Monika Stolz MdL Ministerin für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg | |
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Zur Internetseite des Ministeriums für Arbeit und Soziales | |
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Der „Wegweiser Psychiatrie“ führt die psychiatrischen Einrichtungen und Dienste in Baden-Württemberg auf. Er beruht auf den Daten, die von den Stadt- und Landkreisen bzw. den Trägern mitgeteilt wurden. | |
Geordnet ist der Wegweiser nach Regierungsbezirken, Regionen und Kreisen. Auf diese Weise macht er die Hilfeangebote für psychisch kranke und seelisch behinderte Menschen je Stadt- oder Landkreis zugänglich. | |
Innerhalb der Stadt- und Landkreise sind die Daten jeweils nach folgenden Rubriken sortiert: - Gemeindepsychiatrische Zentren - Krankenhäuser - Tageskliniken - Institutsambulanzen - Rehabilitationskliniken, Medizinische Rehabilitation - Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation, Werkstätten - Pflegeheime - Wohnheime - Ambulant betreutes Wohnen - Beratungs- und Betreuungsdienste - Tagesstätten - Selbsthilfegruppen, Kontaktklubs - Patientenfürsprecher, Beschwerdestellen | |
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