Das war das Jahr 2021 im Landkreis Biberach...

Januar

Erste Corona-Impfungen im Landkreis Biberach

Landrat Dr. Heiko Schmid (3. von links), Bürgermeister Achim Deinet (2. von links), Michael Mutschler (1. von links), Christoph Vieten (3. von rechts), Dr. Thomas König (Mitte), Dr. Paul Lahode (1. Von rechts) und Martina Nunnenmacher (2. von rechts) begrüßen das mobile Impfteam des zentralen Impfzentrums.

Im Landkreis Biberach sind am 7. Januar 2021 die ersten Corona-Impfungen erfolgt. Diese fanden im Abt-Siard-Haus in Bad Schussenried statt. Insgesamt wurden dort rund 230 Impfungen durch ein mobiles Impfteam des Zentralen Impfzentrums vorgenommen.

Das Kreisimpfzentrum in Ummendorf hat den Impfbetrieb am 22. Januar 2021 aufgenommen. Im Kreisimpfzentrum konnten in der ersten Betriebswoche 678 Personen geimpft werden. Am selben Tag haben bereits erste Impfungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Covid-Station der Sana Klinik und des Rettungsdienstes stattgefunden.

Ab dem 22. Januar 2021 konnten im Januar im Kreisimpfzentrum wöchentlich 500 Impfungen durchgeführt werden. Bei Vollauslastung wären im Kreisimpfzentrum Ummendorf bis zu 750 Impfungen täglich an sieben Tagen die Woche, also 5.250 Impfungen pro Woche, möglich gewesen.

Februar

Biotopverbund-Berater nimmt Arbeit auf

Biotopverbund-Berater Harald Jungbold (Mitte) verstärkt seit dem 1. Februar das LEV-Team um Geschäftsführer Peter Heffner und dessen Stellvertreterin Mascha Wolf.

Seit dem 1. Februar 2021 verstärkt Harald Jungbold als „Biotopverbund-Berater“ den Landschaftserhaltungsverband Landkreis Biberach e.V. (LEV)  um Geschäftsführer Peter Heffner und dessen Stellvertreterin Mascha Wolf. Der 38-jährige hat Landschaftsnutzung und Naturschutz studiert und war in den vergangenen sechs Jahren als Projektmanager beim Hotspotprojekt „Alpenflusslandschaften – Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze“ tätig. Jetzt ist er beim LEV für das Projekt „Verstärkte Umsetzung des landesweiten funktionalen Biotopverbundes“ im Landkreis zuständig.

Das auf fünf Jahre angelegte Projekt soll Gemeinden, Eigentümer, Flächenbewirtschafter und Vereine im Landkreis Biberach gezielt bei der Umsetzung des landesweiten funktionalen Biotopverbunds einschließlich des Generalwildwegeplans unterstützen.

Mehr Informationen zum LEV unter www.lev-biberach.de.

März

Sportlerehrung 2021 - zum ersten Mal als Online-Veranstaltung

Frank Stäbler wurde als Ehrengast der digitalen Sportlerehrung zugeschaltet.

Am 26. März 2021 fand die Sportlerehrung 2021 statt. Coronabedingt konnte die Sportlerehrung leider nicht im gewohnten Format stattfinden. Doch mit der erstmaligen digitalen Sportlerehrung konnte der Land- und der Sportkreis Biberach trotzdem die kreisbesten Sportlerinnen und Sportler ehren. Die digitale Sportlerehrung wurde via Livestream übertragen.

Landrat Dr. Heiko Schmid und Elisabeth Strobel, Präsidentin des Sportkreises, ehrten über 70 Mannschafts- und Einzelsportlerinnen und -sportler. Weiterhin wurde der Hilde-Frey-Sportpreis verliehen.

Ehrengast des Abends, durch den Johannes Riedel führte, war Frank Stäbler. Frank Stäbler, dreimaliger Weltmeister im Ringen, berichtete über sein Sportlerleben und wie er selbst mit seiner Covid-Erkrankung umgeht. Außerdem gab er seine drei goldenen Regeln an die Sportlerinnen und Sportler weiter.

Hier geht es zum Video der digitalen Sportlerehrung >>

April

Beratungsstelle des Kreissozialamtes nimmt ihren Dienst auf

Die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle (v. l.) Hannah Jauch, Miriam Kirchner und Stefanie Hofbaur-Schmid unterstützen Menschen mit Behinderungen und ihre Familien.

Mit dem Gesetz zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen, kurz Bundesteilhabegesetz (BTHG), hat der Bundesgesetzgeber die Eingliederungshilfe neu geregelt. Ziel ist es, die Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen im Sinne von mehr Teilhabe und mehr Selbstbestimmung zu verbessern und die Eingliederungshilfe zu einem modernen Teilhaberecht weiterzuentwickeln.

Das Landratsamt Biberach – Kreissozialamt hat im Zuge dessen das Angebot zur Beratung und Unterstützung von Menschen mit Behinderungen und ihren Familien nochmals deutlich erweitert und eine Beratungsstelle mit drei Mitarbeiterinnen eingerichtet.

Mehr Informationen finden Sie hier >>

Mai

Saisonstart im Oberschwäbischen Museumsdorf Kürnbach

Landrat Dr. Heiko Schmid gemeinsam mit Dr. Jürgen Kniep (rechts) und Sophia Distler (links) vom Museumsdorf Kürnbach stehen vor dem neuen Baumhaus auf dem Spielplatz.

Am Samstag, 29. Mai 2021 öffnete das Oberschwäbische Museumsdorf Kürnbach endlich seine Türen. Wie im letzten Jahr hat das Museumsdorf coronakonforme Angebote vorbereitet.

Ausstellung „Freiheit auf vier Rädern?“
Neu ist die Ausstellung „Freiheit auf vier Rädern? Wie das Auto Oberschwaben verändert hat“ in der Remise des Bendelshofs. Die Ausstellung wirft Schlaglichter auf die Veränderungen, die das Auto nach Oberschwaben brachte: Für manchen bedeutete es mehr Freiheit, andere empfanden es als Belastung. Besonderer Hingucker ist ein Original NSU Prinz 4, in den die Besucherinnen und Besucher einsteigen können.

Verbesserte Infrastruktur und mehr Barrierefreiheit
Auch infrastrukturell gibt es einige Neuerungen auf dem Museumsgelände: Neben dem Tanzhaus und der historischen Kegelbahn wurde dieses Jahr das neue barrierefreie Sanitärgebäude fertiggestellt, um dem in Normaljahren hohen Besucheraufkommen Rechnung zu tragen.  Darüber hinaus gibt es bereits seit letztem Jahr die Museumsdorf-App in Leichter Sprache und Gebärdensprache.

Neues Baumhaus macht Kinder glücklich

Neben den Modernisierungen der Anlagen wurden auch neue Attraktionen im Freilichtmuseum geschaffen. Die wohl auffälligste ist das große Baumhaus auf dem Spielplatz, das durch die EU-Förderung LEADER ermöglicht wurden.

Juni

Backbonenetz – 40 Kilometer fertig

Auf dem Bild sind zu sehen (von links nach rechts): Mirjam Amend (Leiterin Breitband), Jens Schilling (Vorstandsvorsitzender Komm.Pakt.Net), Dezernent Bernd Schwarzendorfer, Mike Döz (Oberbauleiter Leonhard Weiss), Michael Müller (Bauleiter Leonhard Weiss), Landrat Dr. Heiko Schmid, Bürgermeister Schwendi Wolfgang Späth, Bürgermeisterin Gutenzell-Hürbel Monika Wieland, Bürgermeister Erolzheim Jochen Ackermann

Der Aufbau eines kreisweiten Backbonenetzes ist trotz der Widrigkeiten durch die Corona-Pandemie zügig vorangeschritten. Wie geplant wurde die Trasse von Laupheim über Burgrieden, Schwendi und Gutenzell-Hürbel bis nach Erolzheim fertiggestellt. Sie ist circa 40 Kilometer lang.

Landrat Dr. Heiko Schmid hat die neue Trasse zusammen mit den Bürgermeistern der anliegenden Gemeinden am Dienstag, 22. Juni 2021 offiziell vorgestellt. „Der Ausbau des Kreisbackbones als überörtliche Datenautobahn läuft nach Zeitplan. Das Landratsamt geht weiterhin von der Fertigstellung bis Ende 2022 aus. Seit Baubeginn im März 2020 sind aktuell rund 118 Kilometer vom Tiefbau fertiggestellt, das sind 75 Prozent. Bereits rund 142 Kilometer der Glasfaserkabel wurden in die Leerrohre eingezogen, das sind 37 Prozent. Bis Ende des Jahres sind die 163 Kilometer Tiefbauarbeiten und der Großteil des Kabeleinzugs abgeschlossen“, so Landrat Dr. Heiko Schmid. Er bedankte sich bei der Firma Leonhard Weiss für die Zusammenarbeit, bei den Städten und Gemeinden sowie bei Komm.Pakt.Net für die Unterstützung und Begleitung des Projekts.

Auch Bürgermeister Jochen Ackermann freut sich über das flächendeckende Breitbandnetz, von dem alle profitieren. „Das ist eine wichtige Gemeinschaftsaufgabe. Ein Flickenteppich darf nicht entstehen.“ Sein Dank gilt zusätzlich dem Landratsamt Biberach. Nur gemeinsam könne man das Projekt schultern.

Juli

Landrat dankt der Bundeswehr für die Unterstützung bei der Kontaktpersonennachverfolgung

Landrat Dr. Heiko Schmid (rechts) bedankt sich bei den Soldatinnen und Soldaten für die großartige Unterstützung.

Seit Mitte Dezember 2020 hat die Bundeswehr das Gesundheitsamt im Landkreis Biberach bei der Kontaktnachverfolgung von Corona-Infizierten unterstützt. Während dieser Zeit war die Bundeswehr durchgängig mit zehn Personen vor Ort, verteilt auf 21 Soldatinnen und Soldaten. Für einen Großteil der Soldatinnen und Soldaten endete der Einsatz am 30. Juni 2021 aufgrund des damaligen niedrigen Infektionsgeschehens.

Landrat Dr. Schmid nutzte die Gelegenheit, um sich bei den Soldatinnen und Soldaten zu bedanken: „Während der letzten Monate waren teilweise bis zu 130 Personen in der Kontaktpersonennachverfolgung tätig, Sie waren dabei ein essenzieller Bestandteil. Insbesondere möchte ich Oberstleutnant Daniel Orb vom Kreisverbindungskommando danken, der uns bei der Antragstellung hervorragend unterstützt hat und damit maßgeblich dazu beigetragen hat, dass Sie uns im Gesundheitsamt unterstützen konnten. Von Beginn an hat die Zusammenarbeit hervorragend funktioniert und Sie alle haben sich toll in das Team des Gesund-heitsamtes integriert. Insgesamt haben Sie, liebe Soldatinnen und Soldaten, in der Zeit neben dem üblichen Dienst sage und schreibe 206 Wochenenddienste übernommen, unter anderem auch an Feiertagen wie Heilig Abend oder Neujahr. Das zeigt Ihr großes Engagement und dafür möchte ich mich im Namen des Landkreises bei Ihnen allen herzlich bedanken.“

Dr. Monika Spannenkrebs, Leiterin des Gesundheitsamtes, ergänzte: „Wir sind zeitweise mit unserem Personal an Grenzen gekommen und waren sehr froh, mit Ihnen tatkräftige Unterstützung zu erhalten. Ohne Sie hätten wir das alles so nicht geschafft.“

August

Umzug der Schutzmantelmadonna

v.l. Klinikseelsorger Johannes Walter, ehemaliger Landrat Dr. Wilfried Steuer, Geschäftsführerin Beate Jörißen und Landrat Dr. Heiko Schmid.

Seit 1984 empfängt die Schutzmantelmadonna des Bildhauers Josef Henselmann Patientinnen und Patienten wie auch Besucherinnen und Besucher vor dem Haupteingang des Biberacher Sana Klinikums. Mit der Verlagerung des klinischen Betriebs auf den neuen Gesundheitscampus erhielt die Bronzeskulptur ein neues Zuhause.

Erde, Wasser, Luft und Geist – dies versinnbildlichte der oberschwäbische Bildhauer auf dem Relief der Weltkugel, über die eine Madonna schützend ihren Mantel ausbreitet. Die vor rund 40 Jahren gefertigte Skulptur entstand zunächst ohne Auftrag, fand aber durch die Initiative des damaligen Landrates Dr. Wilfried Steuer rasch ihren Bestimmungsort vor dem damals neu gebauten Biberacher Kreiskrankenhaus. Am Samstag, den 21. August wurde mit einem Spezialtransport die mehrere Zentner schwere und rund zwei Meter hohe wie breite Bronzeskulptur auf den Hauderboschen umgezogen.

Zu den ersten Besuchern der Madonna an ihrem neuen Bestimmungsort, dem weitläufigen Patientengarten hinter dem neuen Zentralkrankenhaus, gehörten neben Geschäftsführerin Beate Jörißen, Landrat Dr. Heiko Schmid und Pastoralreferent Johannes Walter, auch der ehemalige Landrat Dr. Wilfried Steuer.

September

21 neue Auszubildende und Studierende sind Teil des Mitarbeiterteams

Landrat Dr. Heiko Schmid (Mitte) mit Dezernent Bernd Schwarzendorfer (links oben), der stellvertretenden Personalamtsleiterin Svenja Fessler (links vorne), Ausbildungsleiterin Annika Damaschke (zweite von links) sowie den neuen Auszubildenden.

Am 1. September 2021 haben 17 neue Auszubildende mit ihrer Ausbildung beim Landratsamt Biberach begonnen, vier Studierende haben am 1. Oktober ihr duales Studium aufgenommen.

Landrat Dr. Heiko Schmid freute sich, dass sich wieder junge, qualifizierte Menschen für die Ausbildung im öffentlichen Dienst entschieden haben. Er begrüßte die neuen Auszubildenden und suchte das Gespräch mit ihnen, um sie kennen zu lernen. Er wünschte ihnen zum Berufsstart viel Motivation, Ausdauer, Kraft und Spaß. Unter den 17 Auszubildenden sind sieben Verwaltungsfachangestellte, eine Anwärterin für den mittleren Verwaltungsdienst, vier Verwaltungspraktikanten im Bachelorstudiengang Public Management (gehobener Verwaltungsdienst), eine Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste, eine Kauffrau für Tourismus und Freizeit, zwei Vermessungstechniker und erstmals ein Kaufmann für Digitalisierungsmanagement. Die vier dual Studierenden sind im Bachelorstudiengang Soziale Arbeit eingeschrieben.

Oktober

Kreiswahlausschuss stellt amtliches Endergebnis der Bundestagswahl fest

Der Kreiswahlausschuss stellte unter Vorsitz des Ersten Landesbeamten Walter Holderried als Kreiswahlleiter das amtliche Endergebnis der Bundestagswahl im Wahlkreis 292 Biberach fest.

Das amtliche Wahlergebnis konnte wie folgt beschlossen werden: von den 169.147 stimmberechtigten Wählerinnen und Wählern gingen insgesamt 133.345 zur Wahl, was einer Wahlbeteiligung von 78,83 Prozent entspricht (Vergleich 2017: 78,8 Prozent). Von den abgegebenen Erststimmen waren 132.171 und von den Zweitstimmen 132.230 gültig. Bei den abgegebenen Erststimmen waren 1.174 (0,89 Prozent) und bei den Zweitstimmen 1.115 (0,84 Prozent) ungültig.

Von den gültigen Erststimmen entfielen 46.458 (35,15 Prozent) auf Josef Rief (CDU), 24.567 (18,59 Prozent) auf Martin Gerster (SPD), 17.912 (13,55 Prozent) auf Anja Reinalter (GRÜNE), 13.045 (9,87 Prozent) auf Florian Hirt (FDP), 13.469 (10,19 Prozent) auf Rebecca Weißbrodt (AfD), 2.064 (1,56 Prozent) auf Rainer Schaaf (DIE LINKE), 2.371 (1,79 Prozent) auf Simone Bischof (Tier-schutzpartei), 1.471 (1,11 Prozent) auf Sven Milverstaedt (Die PARTEI), 4.431 (3,35 Prozent) auf Ulrich Bossler (FREIE WÄHLER), 760 (0,58 Prozent) auf Samuel Schmid (PIRATEN), 2.489 (1,88 Prozent) auf Norbert Huchler (ÖDP) und 3.134 (2,37 Prozent) auf Jan-Christopher Zubel (dieBasis). Der Bewerber Josef Rief von der CDU hat zum vierten Mal in Folge bei einer Bundestagswahl die meisten Stimmen erhalten und ist damit im Wahlkreis 292 Biberach direkt in den nunmehr 20. Deutschen Bundestag gewählt.

Von den gültigen abgegebenen Zweitstimmen entfielen 40.472 (30,61 Prozent) auf die CDU, 23.152 (17,51 Prozent) auf die SPD, 18.070 (13,67 Prozent) auf die GRÜNEN, 19.163 (14,49 Prozent) auf die FDP, 14.308 (10,82 Prozent) auf die AfD und insgesamt 17.065 (12,91 Prozent) auf 19 weitere Parteien.

November

Kevin Dorner wird neuer Geschäftsführer des ZTN Süd

Landrat Dr. Heiko Schmid gratuliert Kevin Dorner zur Wahl.

Die Verbandsversammlung des Zweckverbands Tierische Nebenprodukte Baden-Württemberg-Süd Warthausen (ZTN Süd) hat am Dienstag, 16. November 2021 Kevin Dorner zum neuen Geschäftsführer des ZTN Süd gewählt.

Kevin Dorner tritt damit die Nachfolge des bisherigen Geschäftsführers Karl-Heinz Maucher an, der Mitte des kommenden Jahres in den Ruhestand gehen wird. Der ZTN Süd Warthausen ist ein öffentlich-rechtlicher Zweckverband, dem 23 Landkreise sowie die Stadtkreise Ulm und Freiburg die Aufgabe der Abholung und der Verarbeitung von Tierkörpern und Schlachtabfällen übertragen haben. Das Einzugsgebiet umfasst circa 60 Prozent der Fläche von Baden-Württemberg. Kevin Dorner ist somit für die fünf Standorte des ZTN Süd sowie rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zuständig. Er wird seinen Dienst am 1. April 2022 antreten.

Dezember

Bruno-Frey-Stiftung fördert Projekte der Bildungsregion Landkreis Biberach und der Caritas mit 80.000 Euro

v.l. Andrea Sperr, Vorstandsmitglied Bruno-Frey Stiftung (BFS); Peter Grundler, Leiter der Caritasregion Biberach-Saulgau; Jörg Hochhausen, Vorstandsvorsit-zender BFS; Landrat Dr. Heiko Schmid; Philipp Mohrschulz, stv. Vorstandsvorsit-zender BFS; Gisela Baumann, Leiterin Amt für Bildung und Schulentwicklung.

Die Belastung von Kindern und Jugendlichen durch die Coronakrise ist in den vergangenen Monaten zunehmend in den Fokus der öffentlichen Berichterstattung sowie der gesellschaftlichen Diskussionen gerückt. Zahlreiche Studien zeigen, wie groß die schulischen und vor allem die sozialen Auswirkungen für junge Menschen durch die pandemiebedingten Einschränkungen sind.Die Caritasregion Biberach-Saulgau und das Regionale Bildungsbüro des Landkreises haben daher bereits im Sommer dieses Jahres ein gemeinschaftliches Unterstützungsprojekt zur Milderung der Pandemiefolgen für Kinder und Jugendliche gestartet.  Um möglichst bedarfsgerecht eine große Bandbreite an Personen zu erreichen, wurden drei Bausteine erarbeitet, die jeweils andere Zielgruppen ansprechen.

So werden zum einen Grundschulkinder und Jugendliche mit schwierigem sozialem Hintergrund durch eine Lernbegleitung unterstützt. Ferner richtet sich der Baustein „Perspektivfinder“ an die jungen Erwachsenen, die aufgrund der Auswirkung der Pandemie ihre berufliche Perspektive verloren haben. Im Baustein „CHECK!“ werden einzelne Schülerinnen und Schüler in den Abschlussklassen durch Lerncoaches beim Aufarbeiten des Unterrichtsstoffes, der Vorbereitung auf den Schulabschluss und dem Übergang in die berufliche Bildung beziehungsweise die nächste Etappe der schulischen Laufbahn unterstützt. Darüber hinaus erhalten die Jugendlichen ein monatliches Bildungsprogramm, welches den Schwerpunkt auf die Themen Berufs- und Bildungswegorientierung, Bewerbungstraining, Praktika und Ausbildungsplatzsuche legt.Die Bruno-Frey-Stiftung unterstützt die Projektziele mit einer Fördersumme von insgesamt 80.000 Euro.