Pressemitteilung

20.12.2019 09:41 Alter: 310 days

Drei langjährige Amtsleiter verabschiedet

Gleich drei Amtsleiter des Landratsamtes hat Landrat Dr. Heiko Schmid am vergangenen Donnerstagabend (19. Dezember 2019) im großen Sitzungssaal des Landratsamtes verabschiedet. Frank Bolay, der bisherige Leiter des Amtes für Umwelt- und Arbeitsschutz, geht als Vorsitzender des Hauptpersonalrats zum Umweltministerium Baden-Württemberg. Mit Georg Jehle, Leiter des Kreisforstamtes, und Bernhard Lutz, Leiter des Amtes für Information und Kommunikation, gehen zwei langjährige Amtsleiter in den Ruhestand. Unter den über 100 Gästen waren viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Vertreter der Kreistagsfraktionen, Kolleginnen, Kollegen und zahlreiche Wegbegleiter. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von der Band „Erpfenbrass“.


v.l.: Personalratsvorsitzende Gabriele Lott, Kreisforstamtsleiter Georg Jehle, Bernhard Lutz, Leiter des Amtes für Information und Kommunikation, Frank Bolay, Leiter des Amtes für Umwelt- und Arbeitsschutz und Landrat Dr. Heiko Schmid bei der Verabschiedung am vergangenen Donnerstagabend im großen Sitzungssaal

Frank Bolay, Leiter des Amtes für Umwelt- und Arbeitsschutz
Nach knapp vier Jahren als Leiter des Amtes für Umwelt- und Arbeitsschutz verlässt Frank Bolay den Landkreis. Er wurde zum Vorsitzenden des Hauptpersonalrats im Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg gewählt. „Ich war gerne Amtsleiter in Biberach“, sagte Frank Bolay. Als Maschinenbauingenieur habe ihn immer schon die Schnittstelle Mensch-Maschine gereizt, die diese Stelle ausmache. Das Land Baden-Württemberg hat die Amtsleiterstelle bereits ausgeschrieben.

Georg Jehle, Leiter des Kreisforstamtes
Mit Georg Jehle, dem Leiter des Kreisforstamtes, und Bernhard Lutz, Leiter des Amtes für Information und Kommunikation, verabschiedete Landrat Dr. Schmid zwei Amtsleiter in ihren wohlverdienten Ruhestand. Jehle studierte an der Universität in Freiburg Forstwissenschaften und war unter anderem auch an der Forstdirektion Freiburg tätig. Von 1991 bis zur Verwaltungsreform im Jahr 2005 leitete er das damals noch selbstständige Staatliche Forstamt in Riedlingen. Anschließend war er im gemeinsamen Kreisforstamt für das Qualitätsmanagement, die Öffentlichkeitsarbeit und die Waldpädagogik verantwortlich. 2010 wechselte er nach Freudenstadt und leitete dort das Kreisforstamt. Diese Aufgabe hat er dann im Juli 2015 im Landratsamt Biberach übernommen, nachdem Albrecht Moser als Leiter des Kreisforstamtes in den Ruhestand ging. „Sie haben in diesen Jahren das Kreisforstamt mit Ihrem umfangreichen Fachwissen und Ihrer großen Erfahrung souverän geleitet, weiter vorangebracht, die anstehende Forstreform mit Ihrem Wissen und Ihrer Erfahrung aktiv begleitet“, so Landrat Dr. Schmid bei der Verabschiedung. Das sei auch seiner Mannschaft im Kreisforstamt zu verdanken, so Georg Jehle. Sie habe ihm die Aufgabe leichtgemacht. Nachfolger von Georg Jehle wird Hubert Moosmayer. Er übernimmt ab 1. Januar 2020 die Leitung des Kreisforstamtes in seinem neuen Zuschnitt. Der neue Zuschnitt wurde deshalb erforderlich, weil der Staatswald künftig von der neu geschaffenen Anstalt des öffentlichen Rechts betreut wird. Das Kreisforstamt betreut mit neun Revieren die Wälder der Städte, Gemeinden, Kirchen, Stiftungen und privaten Besitzer.

Bernhard Lutz, Leiter des Amtes für Information und Kommunikation
45 Jahre ist Bernhard Lutz im öffentlichen Dienst. Seit 33 Jahren leitet er das Amt für Information und Kommunikation (IuK) im Landratsamt Biberach, das in dieser Zeit mehrmals umbenannt wurde. Dies ist dem Umstand geschuldet, dass es in dieser Zeit im Bereich der EDV zu grundlegenden Veränderungen kam. Zunächst die Lochkarten, dann die ersten Bildschirmarbeitsplätze. 1994 wurden im Landratsamt die ersten PCs beschafft. Das Landratsamt war bis 2012 auch für die Betreuung der EDV der Kreiskliniken zuständig. Im Jahr 2004 kam die EDV-Betreuung der Kreisschulen hinzu. Aktuell betreut die IuK rund 1.170 EDV-Arbeitsplätze im Landratsamt und 2.280 in den Schulen sowie zahlreiche Smartphones und Tablets. Seit fast 20 Jahren ist die IuK in der ehemaligen Krankenhausapotheke in der Riedlinger Straße untergebracht. Nächstes Jahr soll der Umzug in das Landratsamt in der Rollinstraße erfolgen. „Ich habe Sie als klugen und weitblickenden Amtsleiter und Menschen kennengelernt. Mit Ihnen verlässt uns eine kompetente Führungskraft mit langjähriger Erfahrung und hoher Fachkompetenz“, sagte Landrat Dr. Heiko Schmid bei der Verabschiedung. „Weit über unseren Landkreis hinaus haben Sie sich engagiert. Ihr Wort hat Gewicht: Sei es im Kollegenkreis, bei Projekten wie auch in vielen Arbeitskreisen beim Landkreistag, beim Innenministerium, bei Iteos oder oder oder… Überall sind Sie geschätzt und haben die Interessen Ihres Landkreises Biberach sehr nachhaltig vertreten.“ Ihm habe es im Landratsamt immer sehr gut gefallen, obwohl er eigentlich nach seiner Schule Landwirt werden und den elterlichen Betrieb übernehmen wollte, so Bernhard Lutz. „Ich habe immer das Vertrauen des Landrats, der Gremien und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehabt.“ Die IuK nennt sich künftig „Amt für Organisation und Digitalisierung“. Damit soll bereits durch den Amtsnamen der künftige Weg beschrieben werden: Verwaltungsabläufe sollen neu organisiert und digitalisiert werden. Dem Amt steht ab Februar 2020 Jens Schrott vor, den der Kreistag in seiner Sitzung im November zum Amtsleiter wählte.

Personalratsvorsitzende Lott: „Jeder von Ihnen hat auf seine eigene Art Spuren hinterlassen.“
Für den Personalrat sprach bei der Verabschiedung dessen Vorsitzende Gabriele Lott. „Jeder von Ihnen hat auf seine eigene Art Spuren hinterlassen, auch bei den Kolleginnen und Kollegen und jeder von Ihnen hat vor kurzer oder längerer Zeit seine Entscheidung getroffen.“ Gemein sei ihnen, der Entschluss, jetzt einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. „Ich wünsche Ihnen, dass Sie die für Sie richtige Entscheidung getroffen haben und bedanke mich im Namen aller Kolleginnen und Kollegen für die gemeinsame Zeit, für das Miteinander und die Zusammenarbeit.“