Pressemitteilung

23.10.2019 12:54 Alter: 2 yrs

Gespräch zum Aufstieg zur B 30 mit dem Regierungspräsidenten geführt


Landrat Dr. Heiko Schmid, Oberbürgermeister Norbert Zeidler und weitere Vertreter im Gespräch mit Regierungspräsident Klaus Tappeser. (Bild: Regierungspräsidium)

Ein ausführliches, gutes und zielführendes Gespräch zur Realisierung des Auf-stiegs zur B 30 in Verlängerung der Nord-West-Umfahrung in Biberach führten Landrat Dr. Heiko Schmid, Oberbürgermeister Norbert Zeidler und Baubürger-meister Christian Kuhlmann am vergangenen Dienstagnachmittag mit Regie-rungspräsident Klaus Tappeser und seinen dafür verantwortlichen Mitarbeitern.

Schmid und Zeidler verdeutlichten dem Regierungspräsidenten, wie wichtig die Maßnahme für die Entlastung der Biberacher Innenstadt, der Gemeinde Wart-hausen mit dem Ortsteil Herrlishöfen und die Anbindung der Gewerbegebiete in diesem Bereich ist. „Die Nord-West-Umfahrung wurde 2013 fertiggestellt. Mit dem Aufstieg zur B 30 wollen wir einen weiteren Baustein des Verkehrskonzeptes für den Raum Biberach/Warthausen realisieren.“

Die Vorzugsvarianten dazu wurden bereits im vergangenen Jahr im Biberacher und Warthauser Gemeinderat sowie im Kreistag vorgestellt. Die von allen drei Gremien beschlossene Variante 2 geht davon aus, die jetzige Nord-Westumfahrung zu verlängern und an die B 30 zwischen Oberhöfen und Metten-berg anzuschließen. Nach den vorliegenden Verkehrsgutachten bringen sie eine Verkehrsentlastung für die Ortsdurchfahrt von Herrlishöfen von 8.600 Fahrzeugen pro Tag, ebenso für die Ulmer Straße (minus 600 Fahrzeuge pro Tag) und die Memminger Straße (minus 2400 Fahrzeuge pro Tag) in Biberach.

Aufgrund der schwierigen Topographie sind für die Variante ein tiefer Einschnitt ins Gelände und eine Tunnellösung notwendig. Verschiedenste Varianten sind denkbar und werden derzeit in einer Machbarkeitsstudie weiter untersucht.

„Neben der Variantenvorstellung haben wir uns mit dem Regierungspräsidenten auch darüber unterhalten, wie sich das Land Baden-Württemberg an einer Finan-zierung beteiligen könnte“, so Schmid und Zeidler nach dem Gespräch. „Die Ver-kehrszahlen sprechen für das Projekt. Wir als Regierungspräsidium werden mit dem Landkreis und der Stadt die Planung jetzt intensiv erörtern und dann mit dem Verkehrsministerium die Möglichkeit einer Förderung des Vorhabens besprechen“, so der Regierungspräsident. „Anschließend werden auch wir auf das Verkehrsministerium zugehen“, ergänzten Schmid und Zeidler.


Umsetzbares Beschilderungskonzept
Am Rande des Gespräches wurde auch die aktuelle Belastung der Biberacher Innenstadt durch den Schwerlastverkehr thematisiert und aufgegriffen. Die Stadt als zuständige Verkehrsbehörde wird zusammen mit dem Landkreis und der Poli-zei nun die Situation nochmal analysieren. Ziel ist ein umsetzbares Beschilde-rungskonzept. Man wolle tun, was man könne und was rechtlich möglich sei. Man sei sich aber im Klaren, dass nur der Aufstieg zur B 30 eine wirkliche Entlastung bringe.