Pressemitteilung

29.11.2019 11:34 Alter: 9 days

Arbeitslosenquote im Landkreis Biberach bleibt im November unverändert bei 1,9 Prozent

Im November 2019 wurden im Landkreis Biberach 2.292 Arbeitslose gezählt. Dies sind 22 mehr als im Oktober (+1,0 Prozent), jedoch 127 mehr als vor einem Jahr (+5,9 Prozent). Die aktuelle Arbeitslosenquote im Landkreis Biberach liegt erneut bei 1,9 Prozent und ist unverändert zur Quote vor einem Jahr. Der Land-kreis Biberach weist erneut als einziger Land- und Stadtkreis in Baden-Württemberg eine Quote von unter 2,0 Prozent aus. Mit jeweils 2,3 Prozent folgen der Hohenlohekreis, der Enzkreis, der Kreis Rottweil, der Alb-Donau-Kreis und der Kreis Ravensburg.


Bei der örtlichen Agentur für Arbeit, die überwiegend Kurzzeitarbeitslose betreut, waren im November 1.412 Arbeitslose registriert. Dies sind 29 Arbeitslose mehr als im Oktober (+2,1 Prozent) und 255 mehr als vor einem Jahr (+ 22,0 Prozent).

 

Beim Jobcenter des Landkreises, das erwerbsfähige Leistungsberechtigte in der Grundsicherung für Arbeitsuchende betreut, ist die Zahl der Arbeitslosen auf 880 Personen gesunken. Im Vergleich der Werte zum Oktober sind dies sieben Arbeitslose weniger (-0,8 Prozent). Im Vergleich zum November des Vorjahres ist die Zahl der Arbeitslosen beim Jobcenter um 128 Personen gesunken, was einer Verringerung von 12,7 Prozent entspricht.

 

In den ersten elf Monaten des Jahres wurden 731 Arbeitsuchende (Vorjahr 830) mit Unterstützung des Jobcenters in eine Arbeits- oder Ausbildungsstelle vermittelt.

 

Im Jobcenter ist nicht nur die Zahl der Arbeitslosen gesunken, sondern auch die Zahl der Leistungsempfänger. Derzeit werden im Jobcenter 1.869 Bedarfsgemeinschaften betreut. Dies sind eine weniger als im Oktober und 277 weniger als im Vorjahr. Damit bezogen im November 2019 insgesamt 4.112 Bürger des Landkreises Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende. Dies sind 10,5 Prozent weniger als vor einem Jahr, als 4.594 Bürger Leistungen des Jobcenters bezogen.

 

Um ihre Chancen am Arbeitsmarkt zu erhöhen, nehmen derzeit 800 (Vormonat: 697) Arbeitslosengeld-II-Bezieher an Förder- und Qualifizierungsmaßnahmen teil. Zusätzlich werden vom Landkreis 347 Personen (Vormonat: 189) durch soziale flankierende Leistungen, wie Kinderbetreuung, Sucht-, psychosoziale Betreuung oder Schuldnerberatung bei der Integration in den ersten Arbeitsmarkt unterstützt.