Pressemitteilung

31.07.2019 14:00 Alter: 21 days

Arbeitslosenquote im Landkreis Biberach steigt im Juli auf 1,9 Prozent

Im Juli 2019 wurden im Landkreis Biberach 2.222 Arbeitslose gezählt. Dies sind 74 mehr als im Juni (+3,4 Prozent), jedoch 57 weniger als vor einem Jahr (-2,5 Prozent). Die aktuelle Arbeitslosenquote im Landkreis Biberach steigt von 1,8 auf 1,9 Prozent. Vor einem Jahr lag die Arbeitslosenquote bei 2,0 Prozent. Der Landkreis Biberach weist unverändert die niedrigste Arbeitslosenquote in Baden-Württemberg aus, gefolgt vom Bodenseekreis mit 2,1 und dem Alb-Donau-Kreis mit 2,2 Prozent.


Bei der örtlichen Agentur für Arbeit, welche überwiegend Kurzzeitarbeitslose betreut, waren im Juli 1.316 Arbeitslose registriert. Dies sind 106 Arbeitslose mehr als im Juni (+8,8 Prozent) und 147 mehr als vor einem Jahr (+12,6 Prozent).

Beim Jobcenter des Landkreises, das erwerbsfähige Leistungsberechtigte in der Grundsicherung für Arbeitsuchende betreut, hat sich die Zahl der Arbeitslosen auf 906 Personen verringert. Im Vergleich der Werte zum Juni sind dies 32 Arbeitslose weniger (-3,4 Prozent). Zum Juli des Vorjahres ist die Zahl der Arbeitslosen beim Jobcenter um 204 Personen gesunken, was einer Verringerung von -18,4 Prozent entspricht.

In den ersten sechs Monaten des Jahres konnten 407 Arbeitsuchende (Vorjahr 457) mit Unterstützung des Jobcenters in eine Arbeits- oder Ausbildungsstelle vermittelt werden.

Derzeit werden im Jobcenter 1.991 Bedarfsgemeinschaften betreut. Dies sind 74 weniger als im Juni und 305 weniger als im Vorjahr. Damit nahmen im Juli 2019 insgesamt 4.372 Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende in Anspruch. Dies sind 10,9 Prozent weniger als vor einem Jahr, als 4.905 Bürger Leistungen des Jobcenters bezogen.

Um ihre Chancen am Arbeitsmarkt zu erhöhen, nehmen derzeit 929 (Vormonat: 938) Arbeitslosengeld-II-Bezieher an Förder- und Qualifizierungsmaßnahmen teil. Zusätzlich werden vom Landkreis 413 Personen (Vormonat: 405) durch soziale flankierende Leistungen, wie Kinderbetreuung, Sucht-, psychosoziale Betreuung oder Schuldnerberatung bei der Integration auf den ersten Arbeitsmarkt unterstützt.