Pressemitteilung

14.06.2019 11:25 Alter: 37 days

Fachtag Inklusion zum Thema „Übergang Schule ? Beruf“ stößt auf breites Interesse

Im Landkreis Biberach gibt es seit zehn Jahren Netzwerkkonferenzen. Dabei arbeiten Vertreterinnen und Vertreter der verschiedenen Institutionen zusammen, um Jugendliche und junge Erwachsene mit einer Behinderung entsprechend ihren Fähigkeiten und Interessen zu fördern. Aus dieser Netzwerkkonferenz entstand die Idee zu einem Fachtag. Rund 100 Menschen informierten sich dabei über Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen mit einer Behinderung beim Start in den Beruf. Landrat Dr. Heiko Schmid eröffnete den Fachtag, die musikalische Umrahmung übernahmen die Heggbacher Trommler.


Beim Markt der Möglichkeiten kamen die Besucher des Fachtages Inklusion zum Thema „Übergang Schule – Beruf“ mit den Vertretern der verschiedenen Institutionen ins Gespräch. Bild: Landratsamt

Die Zuhörer profitierten vom breit aufgestellten Referentenfeld: Staatliches Schulamt, Agentur für Arbeit, Handwerkskammer, Fachdienste, Integrationsbetriebe und Einrichtungen stellten ihre Angebote und die Abläufe beim Übergang von der Schule in den Beruf vor. Dieser beginnt für die Schülerinnen und Schüler der Sonderpädagogischen Bildungs-und Beratungszentren (ehemals „Sonderschulen“) und die inklusiv beschulten Jugendlichen an anderen Schulen in der Regel mit der sogenannten Berufswegekonferenz im zweiten Halbjahr der 8. Klasse.  Diese Konferenz ist im Schulgesetz von Baden-Württemberg festgelegt. Hier besprechen nicht nur Schüler, Eltern und Lehrer die berufsbezogenen Wünsche und Möglichkeiten für den Schüler oder die Schülerin, sondern es sind bereits andere Dienste wie die Agentur für Arbeit, der Integrationsfachdienst oder Einrichtungen wie die Werkstatt für behinderte Menschen mit am Tisch.

Die Besucher kamen mit unterschiedlichen Interessen zum Fachtag. So waren neben den Schülerinnen und Schülern auch Eltern, gesetzliche Betreuer, Schwerbehindertenvertreter, Arbeitgeber, Lehrer und Fachkräfte aus verschiedenen Einrichtungen anwesend.

Im Anschluss an die Referate hatten die Besucher des Fachtages beim Markt der Möglichkeiten die Gelegenheit direkt mit den Vertretern der Institutionen ins Gespräch zu kommen und sich noch genauer über die Unterstützungsmöglichkeiten zu informieren. Mit einem Informationsstand waren vertreten: Kreissozialamt, Agentur für Arbeit, Schulamt, Kommunalverband Jugend und Soziales, Handwerkskammer Ulm, Integrationsfachdienst und Schwarzbachschule, St. Elisabeth Stiftung – Heggbacher Werkstattverbund, Fachdienst A.R.B.E.I.T. und Dornahof Integrationsbetriebe gGmbH.

Die Präsentationen zu den Vorträgen sowie weitere Informationen sind spätestens ab 1. Juli 2019 auf der Internetseite des kommunalen Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung eingestellt. Die Seite ist erreichbar über www.biberach.de – Landratsamt – Kreissozialamt – Beauftragter für Menschen mit Behinderung

Fragen und Anregungen rund um das Thema Behinderung nimmt der Kommunale Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderung, Andreas Kemper, unter Telefon 07351 52-7377, per Fax an -50111 oder per E-Mail an andreas.kemper(at)biberach.de entgegen. Andreas Kemper hat sein Büro im Landratsamt Biberach, Rollinstraße 18, Erdgeschoss.

 

Bildunterschrift:
Beim Markt der Möglichkeiten kamen die Besucher des Fachtages Inklusion zum Thema „Übergang Schule – Beruf“ mit den Vertretern der verschiedenen Institutionen ins Gespräch.

Bild: Landratsamt