Pressemitteilung

08.11.2019 11:05 Alter: 11 days

Für den Winterdienst gerüstet

Bei aktuell milden Temperaturen scheint der Winter in diesem Jahr noch auf sich warten zu lassen. Trotzdem sind die Straßenmeistereien des Landkreises Biberach bereit für den Wintereinbruch. In den vergangenen Wochen wurden alle Fahrzeuge in den vier Straßenmeistereien für das Räumen und Streuen gerüstet. Außerdem sind die Salzlager in Warthausen, Laupheim, Riedlingen, Ochsenhausen und Außenlager Dettingen und Ahlen voll und die Mitarbeiter in die anstehenden Winterdienstaufgaben eingewiesen. Davon konnte sich Landrat Dr. Heiko Schmid bei seinem Besuch in der Biberacher Straßenmeisterei überzeugen.


Landrat Dr. Heiko Schmid (links), Felix Fölker (Mitte), Mitarbeiter der Straßenmeisterei, und Tobias Bürk (rechts), Leiter der Straßenmeisterei Biberach, begutachten das neue Fahrzeug.

83 Straßenwärter des Kreises sorgen dafür, dass in den kommenden Wochen und Monaten Kreis-, Landes- und Bundesstraßen eis- und schneefrei bleiben. Sie sind für 1.115 Kilometer Straßen im Landkreis zuständig. Sie setzen dafür 15 eigene Winterdienstfahrzeuge ein, eins davon wurden dieses Jahr für rund 250.000 Euro neu beschafft. Weitere 21 Fahrzeuge werden zusätzlich angemietet. Wenn es notwendig ist, rücken sie bereits um 2.30 Uhr aus, und ein Winterdiensteinsatz kann auch bis spät in die Nacht dauern. Die Salzlager an den Standorten sind derzeit mit 4.850 Tonnen Streusalz und 240.000 Liter Calcium-Chlorid-Sole gefüllt. Ob diese Mengen diesen Winter ausreichen, wird sich zeigen. 307 Mal musste der Winterdienst 2018/19 ausrücken und verbrauchte dabei 7.500 Tonnen Streusalz. Dabei fielen Kosten von 2.056.000 Euro an.