Pressemitteilung

01.04.2021 13:36 Alter: 20 days

5.933 bestätigte Fälle

Seit 6. März 2020 sind im Landkreis Biberach 5.933 Personen (Stand 1. April 2021, 12 Uhr) positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das sind 51 Personen mehr als am gestrigen Mittwoch, 12 Uhr.


In den letzten sieben Tagen haben sich 328 Personen mit dem Virus infiziert. Mittlerweile sind 5.274 Personen wieder genesen. 143 Personen sind an und mit dem Coronavirus im Landkreis Biberach verstorben.

Die Inzidenz für den Landkreis Biberach ist im Lagebericht des Landesgesund-heitsamtes unter https://www.gesundheitsamt-bw.de/lga/DE/Fachinformationen/Infodienste_Newsletter/InfektNews/Seiten/Lagebericht_covid-19.aspx täglich von Montag bis Freitag ab zirka 17 Uhr einsehbar.

Verschärfte Kriterien des Robert Koch-Institut für enge Kontaktpersonen
Das Robert Koch-Institut hat die Kriterien für enge Kontaktpersonen verschärft. Hintergrund ist die deutlich ansteckendere britische Virusvariante. Enge Kontaktperson und damit absonderungspflichtig nach der Corona-Verordnung Absonderung Baden-Württemberg ist ab sofort jede Kontaktperson zu einem bestätigten COVID-19-Fall bei Vorliegen mindestens einer der folgenden Situationen:

  1. Enger Kontakt (<1,5 Meter, Nahfeld) länger als 10 Minuten oder ein Gespräch mit der infizierten Person (unabhängig von dessen Dauer im Nahfeld <1,5 Meter) ohne adäquaten Schutz (adäquater Schutz = Fall und Kontaktperson tragen durchgehend und korrekt einen Mund-Nasen-Schutz oder eine FFP2-Maske).
  2. Gleichzeitiger Aufenthalt der Kontaktperson und der infizierten Person im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole unabhängig vom Abstand für > 10 Minuten, auch wenn von der Kontaktperson (und der infizierten Person) durchgehend und korrekt ein Mund-Nasen-Schutz oder eine FFP2-Maske getragen wurde.

Das bedeutet beispielsweise für Betriebe, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und damit auch die potentiell infizierte Person immer einen Mund-Nasen-Schutz oder eine FFP2 Maske tragen und/oder dass ein sehr stringentes Lüftungskonzept bei gleichzeitig großem Raumvolumen und wenigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einzuhalten ist. Günstig wären regelmäßige Antigenabstriche der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um die Wahrscheinlichkeit, dass sich hochansteckende Personen bei der Arbeit befinden zu minimieren. Gemeinsame Pausen in geschlossenen Räumen sind dringend zu vermeiden.