Pressemitteilung

31.03.2021 14:08 Alter: 78 days

Arbeitslosenquote im Landkreis Biberach sinkt im März um 0,2 Prozentpunkte auf 2,6 Prozent

Im März 2021 wurden im Landkreis Biberach 3.073 Arbeitslose gezählt. Dies sind 319 weniger als im Februar (-9,4 Prozent), jedoch 586 mehr als vor einem Jahr (+23,6 Prozent). Die Arbeitslosenquote im Landkreis Biberach sinkt auf 2,6 Prozent. Vor einem Jahr lag die Arbeitslosenquote im März noch bei 2,1 Prozent. Der Landkreis Biberach weist erneut die geringste Arbeitslosenquote aller Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg und weiterhin als einziger eine Quote von unter drei Prozent aus. Gefolgt wird der Landkreis Biberach vom Alb-Donau-Kreis mit einer Arbeitslosenquote von 3,1 Prozent.


Die Daten über die Kurzarbeit werden mit einer Zeitverzögerung erhoben. Nach vorläufigen Daten zeigten vom 1. bis zum 25. März 40 Betriebe für bis zu 409 Beschäftigte Kurzarbeit an. Im gesamten Februar umfassten die Anzeigen von 95 Betrieben bis zu 1.305 Beschäftigte.

Bei der örtlichen Agentur für Arbeit, welche überwiegend Kurzzeitarbeitslose betreut, waren im März 2.033 Arbeitslose registriert. Dies sind 297 Arbeitslose weniger als im Februar (-12,7 Prozent) und 461 mehr als vor einem Jahr (+29,3 Prozent).

Beim Jobcenter des Landkreises, das erwerbsfähige Leistungsberechtigte in der Grundsicherung für Arbeitsuchende betreut, ist die Zahl der Arbeitslosen auf 1.040 Personen gesunken. Im Vergleich der Werte zum Februar sind dies 22 Arbeitslose weniger (-2,1 Prozent). Im Vergleich zum März des Vorjahres ist die Zahl der Arbeitslosen beim Jobcenter um 125 Personen gestiegen (+13,7 Prozent). 

Seit Jahresbeginn wurden 109 Arbeitsuchende (Vorjahr: 123) mit Unterstützung des Jobcenters in eine Arbeits- oder Ausbildungsstelle vermittelt. 

Derzeit werden im Jobcenter 1.981 Bedarfsgemeinschaften betreut. Dies sind 77 mehr als im Januar und 44 mehr als im Vorjahr. Damit bezogen im März insgesamt 3.973 Bürger des Landkreises Biberach Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende. Dies sind 27 weniger als vor einem Jahr.

Um ihre Chancen am Arbeitsmarkt zu erhöhen, nehmen derzeit 611 (Vormonat: 610) Arbeitslosengeld-II-Bezieher an Förder- und Qualifizierungsmaßnahmen teil. Zusätzlich werden vom Landkreis 302 Personen (Vormonat: 308) durch soziale flankierende Leistungen, wie Kinderbetreuung, Sucht-, psychosoziale Betreuung oder Schuldnerberatung bei der Integration auf den ersten Arbeitsmarkt unterstützt.