Pressemitteilung

10.02.2021 15:41 Alter: 170 days

Landrat Dr. Heiko Schmid und Peter Diesch, Kreisvorsitzender der Bürgermeister: „Nur durch gemeinsame Anstrengungen können wir die Pandemie in den Griff bekommen“


Die fünfte Jahreszeit lässt sich auch zuhause feiern: zum Beispiel mit diesen leckeren Fasnetsküchle nach einem Rezept aus dem Oberschwäbischen Museumsdorf Kürnbach.

Liebe Närrinnen und Narren,
liebe Bürgerinnen und Bürger,


mit dem Glombigen Doschdig würde am morgigen Donnerstag eigentlich die Straßenfasnet beginnen. Wir alle teilen die herrlichsten Erinnerungen an ausgelassene, unbeschwerte Stunden. Ob beim Nachtumzug in Ochsenhausen oder Ingerkingen, beim Narrensprung in Maselheim, beim Froschkuttelnessen in Riedlingen oder anderswo. In Zeiten der Corona-Pandemie leider undenkbar.

Viele Zünfte und Vereine haben sich aber tolle Ideen einfallen lassen, wie die fünfte Jahreszeit doch noch gefeiert werden kann. In nahezu jedem Ort steht ein Narrenbaum, Zünfte und Vereine bieten virtuelle Zusammenkünfte und in Eberhardzell hat die Narrenzunft statt der traditionellen Bachnabfahrt eine närrische Schnitzeljagd organisiert. „Dieses Engagement der Fasnetsvereine finde ich ganz großartig, und ich bin mir sicher, dass die Menschen im Landkreis großen Spaß daran haben werden“, sagt Landrat Dr. Heiko Schmid.

Gleichzeitig mahnen Landrat Dr. Heiko Schmid und der Kreisvorsitzende der Bürgermeister Peter Diesch zu größter Vorsicht: „Wir haben im Landkreis Biberach immer noch eine Sieben-Tage-Inzidenz von über 70. Die Lage ist äußerst fragil. Bitte halten Sie sich daher an die geltenden Kontaktbeschränkungen und die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln. Nur durch gemeinsame Anstrengungen können wir die Pandemie in den Griff bekommen.“

Am Montag hat der baden-württembergische Verwaltungsgerichtshof die nächtlichen Ausgangssperren von 20 bis 5 Uhr gekippt, von Donnerstag an sind sie außer Vollzug gesetzt. Ob und inwiefern das Land die Maßnahme aber künftig regional gezielt einsetzt, ist momentan noch nicht klar. „Bitte bleiben Sie trotzdem – wann immer möglich – zuhause“, so Landrat Dr. Heiko Schmid und Bürgermeister Peter Diesch.  

Dr. Monika Spannenkrebs, Leiterin des Kreisgesundheitsamtes, sagt: „Wir müssen jetzt gerade im Hinblick auf die Mutationen aus Großbritannien und Südafrika besonders vorsichtig sein. Sie sind deutlich ansteckender. Und je mehr Menschen sich anstecken, desto mehr schwere Verläufe von Covid 19 werden wir auch sehen.“

Auch wenn noch anstrengende, harte Wochen bevorstehen, schauen Landrat Dr. Heiko Schmid und der Kreisvorsitzende der Bürgermeister Peter Diesch mit Optimismus in die Zukunft: „Die Situation wird sich in den nächsten Monaten dank der Impfungen hoffentlich entspannen. Und dann kann die Fasnet voraussichtlich nächstes Jahr auch wieder ausgelassen gefeiert werden.“

Übrigens, von morgen an gerechnet, sind es nur noch 378 Tage bis zum nächsten Glombigen Doschdig.

Für die Fasnet daheim verraten die Mitarbeiter des Oberschwäbischen Museumsdorfes Kürnbach noch ein traditionelles Rezept – Fasnetsküchle. Lassen Sie es sich gut schmecken.  

Die Zutaten für 30 Stück:

250 g Mehl
1/2 Würfel frische Hefe
1 Ei verquirlt
125 ml warme Milch
40 g Zucker
40 g zerlassene Butter
1 Prise Salz
 
Das Mehl in eine Schüssel geben und mit dem Löffel eine Mulde bilden. Die warme Milch mit einem 1/2 Würfel Hefe vermischen, in die Mulde geben und mit etwas Mehl verrühren. 20 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen. Dann die restlichen Zutaten dazugeben und einen weichen Hefeteig kneten. Diesen abgedeckt für eine Stunde an einem warmen Ort ruhen lassen. Nochmals durchkneten und mit einem Nudelholz ausrollen (ca. 1 cm dick). Mit dem Rädle Vierecke schneiden (4x4 cm, diese mit einem Küchentuch für weitere fünf Minuten abdecken. In einer Pfanne Pflanzenöl erhitzen, es sollte nicht zu heiß sein. Die Küchle ins Fett legen, vorsichtig frittieren und zwischendurch wenden. Goldbraun sind sie goldrichtig.

Zum Schluss abtropfen lassen und in einer Zimt- Zucker- Mischung wälzen.