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Arbeitslosenquote im Landkreis Biberach bleibt im Juni bei 2,3 Prozent – niedrigste Quote in Baden-Württemberg


Bei der örtlichen Agentur für Arbeit, die überwiegend Kurzzeitarbeitslose betreut, waren im Juni 1.265 Arbeitslose registriert. Dies sind 18 Personen weniger als im Mai (-1,4 Prozent). Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Zahl der Arbeitslosen um 50 Personen verringert (- 3,8 Prozent).

Beim Jobcenter des Landkreises, das Personen mit Anspruch auf Bürgergeld betreut, liegt die Zahl der Arbeitslosen im Juni bei 1.528. Dies ist eine Person mehr als im Mai 2023 (+0,1 Prozten). Im Vergleich zum Juni 2022 ist die Zahl der Arbeitslosen in Betreuung des Jobcenters um 547 Personen gestiegen (+55,8 Prozent). Damit betreut das Jobcenter Biberach weiterhin eine höhere Zahl von Arbeitslosen als die örtliche Agentur für Arbeit. Die im Jahresvergleich hohe Zunahme der vom Jobcenter betreuten Arbeitslosen ist auf die Betreuung der Vertriebenen aus der Ukraine zurückzuführen.

Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften in Betreuung des Jobcenters Biberach hat sich innerhalb eines Monats um 34 auf 2.493 erhöht. Seit der Einführung der Grundsicherung für Arbeitsuchende in 2005 waren noch nie so viele Haushalte auf Leistungen vom Jobcenter angewiesen. Gegenüber dem Vorjahresmonat beträgt die Steigerung 441 Bedarfsgemeinschaften (+21,5 Prozent). Im Juni 2023 bezogen insgesamt 5.326 Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Biberach Bürgergeld. Dies sind 90 Personen mehr als im Mai. Gegenüber Juni 2022 ist die Zahl der Personen, die Bürgergeld erhalten, um 1.008 Personen (+23,3 Prozent) gestiegen.

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