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Landrat Mario Glaser ehrt neun Kreisausbilder der Feuerwehr


„Sie, liebe Ausbilder, haben in den vergangenen Jahren die Einsatzkräfte durch die Ausbildung hervorragend auf die vielfältigen Aufgaben der Feuerwehr vorbereitet, sei es als Truppmann/Truppfrau, Truppführer, Maschinist oder als Sprechfunker. Als aktive Feuerwehrausbilder bringen Sie es heute auf insgesamt 251 Jahre“, so Landrat Mario Glaser bei der Ehrung und er sagte weiter: „Allein im Jahr 2023 wurden in insgesamt 169 Lehrgängen über 3.000 Feuerwehrkameradinnen und -kameraden geschult. Das ist eine stolze Zahl.“

Gemeinsam mit Kreisbrandmeisterin Charlotte Ziller sprach Landrat Mario Glaser den Geehrten seinen Dank und seine Anerkennung für dieses außergewöhnliche Engagement im Ehrenamt aus.

Die Geehrten

Name Feuerwehr Ausbilder für Jahre als Ausbilder
Birkenberger, Kurt FFW Laupheim Truppmann/Truppführer 25 Jahre
Jörg, Achim FFW Laupheim Sprechfunk 25 Jahre
Weihs, Sascha FFW Biberach Truppmann/Truppführer 25 Jahre
Heine, Kurz FFW Ingerkingen Atemschutzgeräteträger 30 Jahre
Patzer, Dieter FFW Bad Schussenried Truppmann/Truppführer

30 Jahre

Ries, Werner FFW Riedlingen Truppmann/Truppführer 30 Jahre
Kuc, Stefan FFW Riedlingen Truppmann/Truppführer Ende der Tätigkeit nach 20 Jahren
Hermanutz, Walter FFW Bad Schussenried Atemschutzgeräteträger Ende der Tätigkeit nach 29 Jahren
Merz, Klaus FFW Bad Buchau Truppmann/Truppführer und Maschinisten Ende der Tätigkeit nach 37 Jahren

Hintergrund

Geehrt wurden Feuerwehrangehörige, die in der Ausbildung auf Kreisebene sowohl Nachwuchs als auch Quereinsteiger für ihre Tätigkeit im Feuerwehrdienst der freiwilligen Feuerwehren qualifizieren. Allein die Grundausbildung für Feuerwehrangehörige dauert mindestens 120 Stunden, welche über zwei Jahre zu absolvieren sind. Die Ausbildung ist die Grundlage für jeden Angehörigen der Feuerwehr, um aktiv an einem Einsatz teilnehmen zu können. Neben den rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen des Feuerwehrwesens lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die grundlegenden Tätigkeiten, um Brände zu löschen oder technische Hilfe zu leisten, beispielsweise bei Verkehrsunfällen.

Aufbauende Lehrgänge wie zum Atemschutzgeräteträger, zum Truppführer oder zum Maschinisten qualifizieren die Ehrenamtlichen für weitere Tätigkeiten in der Feuerwehr. Während die Schwerpunkte für Atemschutzgeräteträger in der Brandbekämpfung liegen, steht im Truppführerlehrgang der Erwerb erster Führungsqualifikationen auf dem Stundenplan. Maschinistenausbilder vermitteln ihren Lehrgangsteilnehmern viel technisches Wissen rund um Feuerwehrfahrzeuge, Pumpen und hydraulische Rettungsgeräte, ebenso wie die Grundlagen für Fahrten mit Einsatzfahrzeugen, sofern notwendig auch mit Martinshorn und Blaulicht.

Eine Frau und mehrere Herren in der Uniform der Feuerwehr stehen vor einem Portrait und schauen lächelnd in die Kamera.

Von links nach rechts: Klaus Merz; Achim Jörg; Kreisbrandmeisterin Charlotte Ziller; Sascha Weihs; Kurt Heine; Landrat Mario Glaser; Werner Ries; Karl Müller, Obmann der Kreisausbildung; Herbert Glutsch, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbands. Es fehlen: Kurt Birkenberger, Dieter Patzer, Walter Hermanutz, Stefan Kuc.

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