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Arbeitslosenquote im Landkreis Biberach bleibt im Juni 2024 bei 2,5 Prozent


Nach wie vor weist der Landkreis Biberach die niedrigste Arbeitslosenquote aller Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg aus. Gefolgt wird der Landkreis Biberach vom Alb-Donau-Kreis mit einer Quote von 2,7 Prozent.

Bei der örtlichen Agentur für Arbeit, welche überwiegend Kurzzeitarbeitslose betreut, waren im Juni 1.500 Arbeitslose registriert. Dies sind 32 Personen mehr als im Mai (+2,2 Prozent). Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Zahl der Arbeitslosen um 235 Personen erhöht (+18,6 Prozent).

Beim Jobcenter des Landkreises, das Personen mit Anspruch auf Bürgergeld betreut, hat sich die Zahl der Arbeitslosen im Juni im Vergleich zum Mai um 39 Personen auf 1.530 verringert (-2,5 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Arbeitslosen in Betreuung des Jobcenters nahezu unverändert (+zwei Personen). Weiterhin betreut das Jobcenter eine größere Zahl an Arbeitslosen als die örtliche Agentur für Arbeit.

Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften mit Anspruch auf Bürgergeld hat sich im Juni auf 2.541 Haushalte erhöht. Dies ist die höchste Zahl an Bedarfsgemeinschaften in Betreuung des Jobcenters seit der Einführung der Grundsicherung für Arbeitsuchende im Jahr 2005. Gegenüber dem Vormonat stieg die Zahl der betreuten Bedarfsgemeinschaften um 26 (+1,0 Prozent). Gegenüber Juni 2023 ist ein Anstieg um 48 Bedarfsgemeinschaften zu verzeichnen (+1,9 Prozent).

Im Juni bezogen insgesamt 5.328 Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Biberach Bürgergeld. Dies sind 21 Personen mehr als im Mai und zwei mehr als vor einem Jahr.

Um ihre Chancen am Arbeitsmarkt zu erhöhen, nehmen derzeit 1.143 Bürgergeldberechtigte an Förder- und Qualifizierungsmaßnahmen teil, 70 mehr als im Mai. Zusätzlich werden vom Landkreis 393 Personen (Vormonat: 387) durch soziale flankierende Leistungen, wie Kinderbetreuung, psychosoziale Betreuung, Sucht-, oder Schuldnerberatung bei der Integration auf den ersten Arbeitsmarkt unterstützt.

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