Präventionsnetzwerk gegen Kinderarmut

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Was bedeutet es für ein Kind in Armut aufzuwachsen?

  • Angst vor Geburtstagseinladungen zu haben, weil ein Geschenk und eine Gegeneinladung erwartet wird
  • keinen eigenen Bereich in der Wohnung zu haben, weil diese viel zu klein ist
  • nicht zum Fußballtraining gehen zu können, weil das Geld für Fußballschuhe und Sportkleidung fehlt

Das Aufwachsen von Kindern in Armut hat viele Gesichter- dies sind nur wenige Beispiele von vielen möglichen.

Das Risiko für Kinder in Armut aufzuwachsen, hängt von der familiären Situation und der Haushaltskonstellation ab: Kinderarmut ist die Folge von Einkommensarmut der Eltern und bedeutet für das Kind häufig in seiner Entwicklung und der gesellschaftlichen Teilhabe eingeschränkt zu sein. Dies kann Folgen für den gesamten weiteren Lebensweg haben: schlechtere Bildungswege, schlechterer allgemeiner und psychischer Gesundheitszustand, ungünstigere Wohnsituationen, weniger soziale Kontakte, usw.

Die Prävention und Bekämpfung von Kinderarmut und deren Folgen ist daher eine wichtige kommunale Aufgabe.

Ziel muss es sein, dass jedes Kind die gleichen Chancen der Teilhabe und des Wohlergehens unabhängig von seiner sozialen Herkunft und der finanziellen Situation seiner Eltern hat.

Der Landkreis Biberach kam daher dem Förderaufruf des Landes Baden- Württemberg im Rahmen der Strategie „Starke Kinder- chancenreich“ nach und erhielt 2024 vom Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration den Zuschlag für den Aufbau eines Präventionsnetzwerks gegen Kinderarmut im Landkreis Biberach.

Sie möchten Teil des Netzwerks sein? Hier können Sie sich anmelden: www.umfrageonline.com/c/mitwirkung-praeventionsnetz

Weitere Informationen finden Sie hier:

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