Sachgebiet

Breitband

Eine gute Internetversorgung steigert die Lebensqualität der im Landkreis lebenden Menschen und stellt einen unverzichtbaren Standortfaktor für Unternehmen in einer globalisierten Wirtschaftswelt dar. Aus diesem Grund hat sich der Landkreis Biberach zum Ziel gesetzt, eine flächendeckende zukunftsfähige Breitbandinfrastruktur herzustellen.

Hierbei steht für den Landkreis Biberach die Schaffung eines durchgehenden Kreisbackbones (Backbone = englisch, für Rückgrat, Hauptstrang/Basisnetz) im Vordergrund, der den Kernbereich eines Telekommunikationsnetzes mit sehr hohen Datenübertragungsraten und die Grundlage für Ausbaukonzepte wie FTTB (Fiber to the building) bildet.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bereichs Breitband koordinieren und begleiten dieses Großprojekt seit dem Jahr 2017.

Projekt Backbone

Fakten zum Backbone

Organisator: Landkreis Biberach

Nutzer: 43 Städte und Gemeinden im Landkreis, Kreiseinrichtungen, Schulen

Backbone-Strecke: 654 Kilometer

Kosten: circa 30,8 Millionen Euro

Technologie: Glasfaser

Geplante Fertigstellung: Ende 2022

Graue Flecken Förderung

Seit 26. April 2021 können Anträge auf Förderung der Grauen-Flecken-Gebiete gestellt werden. Die Bundesregierung hat die Fördersumme auf 150 Millionen Euro angehoben.

Gefördert werden können:

  • Gebiete unter 100 Megabit pro Sekunde im Download
  • sozioökonomische Schwerpunkte, wenn nicht gigabitfähig erschlossen
  • Schulen, Krankenhäuser, Unternehmen in Gewerbegebieten unter 500 Megabit pro Sekunde nutzerbezogener Download

Nicht gefördert werden Teilnehmeranschlüsse in Gebieten:

  • die mit HFC-Netzen (Hybrid Fiber Coax) oder FTTB/H-Netzen ausgestattet sind (auch homes passed)
  • in denen bereits zwei NGA-Netze (Next Generation Access Network) vorhanden sind (schwarze Flecken)
  • für die eine Ausbau- bzw. Aufrüstungszusage vorliegt (MEV)

Voraussetzung für die Förderung ist die Durchführung eines acht-wöchigen Markterkundungsverfahrens, dessen Ergebnis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Ausschreibung nicht älter als 12 Monate sein darf.

Mit der Komm.Pakt.Net steht den Kommunen ein kompetenter Ansprechpartner zu allen Fragen rund um die Graue-Flecken-Förderung zur Seite.

Mobilfunkstandard 5G

Der Bedarf an mobilen Datendiensten wächst. Die 5G-Technolgie eröffnet für die Zukunft neue Anwendungsfelder für Wirtschaft und Industrie, aber auch für Verbraucherinnen und Verbraucher zum Beispiel im Bereich Industrie 4.0, Internet der Dinge, eHealth oder Landwirtschaft. Intelligente Mobilitäts-, Logistik- und Energieversorgungssysteme, autonomes Fahren – dies alles wird durch den neuen 5G-Mobilfunkstandard möglich sein.

Ausbau von 5G-Netzen

Erste Ausbauschwerpunkte für den 5G-Mobilfunkstandard bilden dicht besiedelte Gebiete sowie Gewerbe- und Industriegebiete. Auch an Verkehrswegen wird ein frühzeitiger Ausbau angestrebt. Voraussetzung für den 5G-Ausbau ist der Aufbau neuer 5G-Basisstationen, die an das Glasfasernetz angeschlossen sein müssen.

Bei neuen Mobilfunkstandorten ist es wichtig, dass sie sich in die Netzstruktur der Mobilfunkunternehmen einpassen und insgesamt eine sinnvolle Netzstruktur ergeben. Die Kommunen werden von den Netzbetreibern bei der Auswahl eines neuen Standortes um Stellungnahme gebeten. Die Ergebnisse dieser Beteiligung müssen die Mobilfunkunternehmen berücksichtigen.

Wo kann man sich über den Stand des Mobilfunkausbaus informieren?

Eine interaktive Karte der Bundesnetzagentur (BNetzA) stellt die von den Netzbetreibern übermittelten Informationen über die Mobilfunknetzabdeckung dar.

Abgebildet ist die Flächenabdeckung mit den Mobilfunkstandards 2G, 3G und 4G:

Informationen bei der Bundesnetzagentur

^
Wo?
^
Leitung
^
Sekretariat
^
übergeordnete Verwaltungsebene
Direkt nach oben