Beim 72. Europäischen Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler aus allen Altersklassen, gewannen 57 Kinder und Jugendliche Ortspreise, fünf Schulen Landespreise und die Grundschülerin Lena Kienle aus Erlenmoos einen Bundespreis.
Seit 1953 findet der Europäische Wettbewerb statt. Schülerinnen und Schüler aus allen Altersklassen von der Grundschule bis zum Abitur sind jedes Jahr dazu eingeladen, sich kreativ mit europäischen Themen auseinanderzusetzen und den Europagedanken zu stärken.
Diesmal stand der Europäische Wettbewerb unter dem Motto „Europa? Aber sicher!“
Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis Biberach gewannen dabei insgesamt 57 Ortspreise. Fünf Landespreise gingen an die Grundschulen Alleshausen, Erlenmoos und Ochsenhausen sowie die Wielandschule und die Kilian-von-Steiner-Schule in Laupheim. Die Grundschülerin Lena Kienle aus Erlenmoos wurde für das von ihr angefertigte Bild zudem mit einem Bundespreis des Europäischen Wettbewerbs ausgezeichnet.
In den vier Altersgruppen standen insgesamt 13 Themen von der Verkehrssicherheit über Zivilcourage bis hin zum Umgang mit Fake News zur Auswahl. Damit sprach der Wettbewerb Sorgen und Unsicherheiten an und ermöglichte Kindern und Jugendlichen, ihre Ideen von einem freien und sicheren Europa zu zeigen. Ob Gemälde, Erzählung oder Film, Rap, Plakatserie oder Poetry Slam – der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt.
In seiner Ansprache machte Erlenmoos‘ Bürgermeister Marcus Schmid auf die Bedeutung Europas gerade auch für die Kinder und Jugendlichen aufmerksam. Die stellvertretende Amtsleiterin des Staatlichen Schulamts Baden-Württemberg, Katja Kleiner, verdeutlichte anschließend die Bedeutung Europas für den Alltag der Schülerinnen und Schüler. Organisiert wurde die Preisverleihung vom Bildungsbüro des Landkreises in Zusammenarbeit mit der Grundschule Erlenmoos. Schulleiterin Kerstin Friedl und ihr Team gestalteten ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Karin Maucher und Daniel Horst von der Bildungsregion Landkreis Biberach überreichten die Preise. Neben Buchpreisen, gestiftet vom Europazentrum für die Bundespreisträgerin und die Landespreisträger, gab es für alle Schülerinnen und Schüler Geschenke vom Landkreis.
Der Europäische Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. In Baden-Württemberg nahmen in diesem Schuljahr 313 Schulen mit insgesamt 22.386 Schülerinnen und Schülern teil.
Die Preisträgerinnen und Preisträger aus dem Landkreis Biberach:
Grundschule Alleshausen: Ortspreise für Viktoria Abramow, Lotta Bathge, Ellen Beck, Johann Datz, Finja Dreher, Lia Harscher, Leni Heinl, Hendrik Hepp, Mathilda Holl, Romy Kleiner, Nele Kugler, Jakob Langer, Sina Miehle, Leni Scherer, Samuel Schmid, Ina Schunger und Frida Wäscher.
Grundschule Erlenmoos: Ortspreise für Martha Christoph, Luna Fröhlich, Larissa Häfke, Emelie Hutzel, Lorena Jäckle, Lena Kienle, Diana Krawtschenko, Luca Maier, Josina Maucher, Leon Ringswald, Diana Rogács, Lisa Sauter, Laura Schädler, Lea Schreiner, Noah Schreiner, Ella Seifried, Ida Müller und Emil Winghart.
Ella Seifried erhielt zusätzlich einen Landespreis und eine Bundespreisnominierung. Lena Kienle erhielt einen Landespreis sowie einen Bundespreis.
Grundschule Ochsenhausen: Ortspreise für Annabell Ajtkulov, Anna Bentele, Pauline Gerner, Frieda Gerster, Leon Hopp, Neela Liebelt, Leni Merk, Defne Özlem, Romy Prader, Alicia Reimer, Nino Siladji, Niklas Stolz und Maya Zenker.
Folgende Kinder der Wielandschule Laupheim erhielten Preise: Beren Celek (Ortspreis), Salomon Matern (Ortspreis und Landespreis), Elmira Raminz (Ortspreis), Andreana Simonovic (Ortspreis), Lena Steidele (Ortspreis und Landespreis) und Martyna Suplicka (Ortspreis und Landespreis) .
Von der Kilian-von-Steiner-Schule Laupheim erhielten Alina Kölle, Lea Kucher und Patricia Petrovic je einen Ortspreis.
ÖPNV in Laupheim wird klimafreundlich – neue Stadtbuslinien starten im Juli
Der Landkreis Biberach hat den Personennahverkehr in Laupheim neu vergeben. Für die Zeit vom 1. Juli 2025 bis zum 30. Juni 2035 hat das Busunternehmen Süddeutsche Verkehrslinien GmbH & Co. KG zusammen mit der Regionalverkehr Alb-Bodensee GmbH (RAB) den Zuschlag bekommen. Ab 1. Juli 2025 wird es in Laupheim erstmals zwei Stadtbuslinien geben, die in einem verlässlichen Takt fahren und an weitere Busse und den Bahnverkehr angepasst sind.
Mit dem neuen Betreiber wird der Öffentliche Personennahverkehr in Laupheim klima- und umweltfreundlicher: Die Stadtbusse fahren vollelektrisch, die sechs Regionalbuslinien werden mit dem klimafreundlichen Kraftstoff HVO 100 betrieben, der die Emissionen von Treibhausgaben um bis zu 90 Prozent reduziert. Der Kraftstoff wird aus biologischen Rest- und Abfallstoffen gewonnen.
Landrat Mario Glaser sagte bei der Vorstellung des neu vergebenen ÖPNVs im Raum Laupheim: „Durch die klimafreundlichen Regionalbusse und die elektrischen Busse des Stadtverkehrs werden im Jahr rund 836 Tonnen Kohlendioxid eingespart. Das entspricht in zehn Jahren einer Speicherleistung von umgerechnet 334.510 Bäumen.“ Der Landrat ermutigte die Bürgerinnen und Bürger, den neuen Stadtbus in Laupheim und die Regionalbusse rege zu nutzen und sich von dem guten ÖPNV-Angebot überzeugen zu lassen.
Laupheims Oberbürgermeister Ingo Bergmann ergänzte: „Mit dem neuen Stadtlinienverkehr beginnt für Laupheim eine neue Ära in der Mobilität: klimafreundlich, zuverlässig und sozial. Erstmals schaffen wir ein stadtweites Busangebot, das Menschen verbindet, Lebensqualität erhöht und einen konkreten Beitrag zur Energiewende leistet. Das ist ein großer Schritt in Richtung Zukunft – für alle Bürgerinnen und Bürger und für unsere Stadt“.
Die Fahrpläne für die Linien sind bereits in der App und der Website der Donau-Iller-Nahverkehrsverbund-GmbH (DING) unter http://www.ding.eu/fahrplantabellen abrufbar.