Erziehung in einem Heim oder einer anderen betreuten Wohnform beantragen

Schwerwiegende Familienprobleme können dazu führen, dass Kinder oder Jugendliche in einem Heim oder in einer sonstigen betreuten Wohnform untergebracht werden (z.B. betreutes Einzelwohnen, Wohngruppe von mehreren Jugendlichen, Mutter-Kind-Wohngruppe).

Neben der Unterbringung erhalten die Kinder und Jugendlichen dabei

     

  • Unterstützung bei der
    •  

    • Ausbildung,
    • Arbeitsuche und
    • allgemeinen Lebensführung,
    •  

  • therapeutische und pädagogische Hilfe.
  •  

Heimerziehung oder Unterbringung in einer anderen betreuten Wohnform ist möglich:

     

  • als vorübergehende Maßnahme, nach der die Kinder oder Jugendlichen wieder in ihre Herkunftsfamilie zurückkommen
  • als vorübergehende Maßnahme, die die Kinder oder Jugendlichen auf die Unterbringung in einer Pflegefamilie vorbereitet
  • als dauerhafte Maßnahme, die die Kinder oder die Jugendlichen auf ein selbständiges Leben vorbereitet
  •  

Zuständigkeit

das örtliche Jugendamt

Jugendamt ist,

     

  • wenn Sie in einem Stadtkreis wohnen: die Stadtverwaltung
  • wenn Sie in einem Landkreis wohnen: das Landratsamt
  •  

Hinweis: Die Städte Konstanz und Villingen-Schwenningen nehmen die Aufgaben als örtlicher Träger der Jugendhilfe selbst wahr.

Zuständig für den Landkreis Biberach ist das Kreisjugendamt.

Voraussetzungen

Es gibt schwerwiegende Probleme in der Familie.

Unterlagen

Klären Sie direkt mit dem Jugendamt, welche Unterlagen Sie vorlegen müssen.

Ablauf

Wenden Sie sich als Sorgeberechtigte mit Ihren Problemen an das zuständige Jugendamt. Es beurteilt Ihren Fall und entscheidet, ob die Unterbringung Ihres Kindes außerhalb der Familie eine geeignete Maßnahme ist. Es hilft Ihnen bei der Beantragung und berät Sie auch über andere Hilfemöglichkeiten.

Bewilligt es die Hilfe, erstellen alle Beteiligten gemeinsam einen Hilfeplan. Darin ist festgelegt, wie die Hilfe gestaltet wird und wie lange sie erfolgen soll.

Hinweis: Üblicherweise plant und vereinbart das Jugendamt die Heimerziehung oder die sonstige betreute Wohnform gemeinsam mit der Familie. Bei einer Gefährdung des Kindeswohls kann das Familiengericht Kinder und Jugendliche auch gegen den Willen der Sorgeberechtigten unterbringen lassen. Das passiert vor allem, wenn die Sorgeberechtigten nicht bereit oder nicht in der Lage sind, die Gefahr für das Kind abzuwenden.

Gebühren

Sie müssen sich möglicherweise im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten an den Kosten der Heimerziehung beteiligen.

Sonstiges

Neben der Unterbringung in einem Heim oder in einer sonstigen betreuten Wohnform gibt es auch die Vollzeitpflege in einer Pflegefamilie.

Sachgebietsleiter

 

 

Manuela Braun

Telefon 07351 52-7675

Zentralfax 07351 52-6147

manuela.braun(at)biberach.de 

 

Isabelle Nägele

Telefon 07351 52-6520

Zentralfax 07351 52-6147

isabelle.naegele(at)biberach.de

 

Denise Brischar

Telefon 07351 52-6254

Zentralfax 07351 52-6147

denise.brischar(at)biberach.de

 

Helen Götz

Telefon 07351 52-7674

Zentralfax 07351 52-6147

helen.goetz(at)biberach.de

Kontakt

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