Energiesparprojekte im Landkreis Biberach

Energiebericht

Der Energiebericht orientiert sich am Standartenergiebericht Baden-Württemberg, welcher von der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH (KEA) erstellt wurde. In den Tabellen und Diagrammen werden die aktuellen Verbräuche von Strom, Heizenergie und Wasser dargestellt.

Die Energieberichte umfassen einen Berichtzeitraum von 5 Jahren und bieten somit einen schnellen und guten Überblick von Kosten und Verbräuchen der kreiseigenen Gebäude. Die Klinikgebäude sind im Energiebericht nicht enthalten. Basis für den Energiebericht sind die jährlich erfassten Verbrauchsabrechnungen der einzelnen Versorgungsunternehmer.

Potenzialstudie

In der Studie können Sie nachlesen, was im Landkreis Biberach hinsichtlich der Energiewende bereits erreicht wurde. Gleichzeitig finden Sie eine Analyse, die die Möglichkeiten und Potenziale in Bezug auf erneuerbare Energien im Landkreis Biberach beleuchtet.

Der Landkreis Biberach wird die Anforderungen an die Energiewende voraussichtlich in naher Zukunft erfüllen können. Derzeit deckt der Landkreis bereits 37 Prozent des Energieverbrauchs mit regenerativen Energien ab. Mit den noch verfügbaren Potenzialen könnte der Landkreis sogar zum energieautarken Landkreis werden.

» Potenzialanalyse Erneuerbare Energien

Bioenergiedörfer und energieeffiziente Wärmenetze im Landkreis Biberach

Mit dem Förderprogramm „Bioenergiedörfer” wurden Gemeinden, Städte, Orts- und Stadtteile gefördert, die ihre Wärme- und Stromversorgung überwiegend durch den Einsatz von Bioenergie decken. Neben Photovoltaik und zunehmend auch Windkraft produziert meist eine Biogasanlage den erforderlichen Strom, der ins Netz eingespeist wird. Die dabei anfallende Wärmeenergie sorgt zusammen mit einer Hackschnitzelfeuerung ganzjährig für warmes Wasser und warme Häuser.

Zur Übertragung der zentral erzeugten Wärme dient ein Nahwärmenetz, Pufferspeicher unterstützen zusätzlich die Abdeckung von Wärmespitzen. Ziel einer guten Konzeption muss dabei sein, möglichst viel der ganzjährig in der Biogasanlage anfallenden Wärme tatsächlich zu nutzen.

Das Förderprogramm „Energieeffiziente Wärmenetze” löst das Förderprogramm „Bioenergiedörfer” ab. Mit dem Programm sollen nicht nur der Bau und die Erweiterung von Wärmenetzen, sondern auch die Erstellung von Wärmeplänen als Grundlage für Wärmenetze gefördert werden. Zudem sollen gezielt auch Beratungs- und Informationsmaßnahmen im Vorfeld zu einer Investition unterstützt werden, um Akteure vor Ort zur Umsetzung von Wärmenetzen zu motivieren.

 

Bioenergiedorf Mittelbiberach – Horeb
88441 Mittelbiberach
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Abwärmeverstromung mit einem Conpower-SRC-Modul aus der Abgaswärme eines Biogas-BHKW
88422 Alleshausen
Biogas, Effizienzsteigerung, Innovative Technik
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Abwärmeverstromung mit einem Voith Steam Drive Modul aus der Abgaswärme eines Biogas-BHKW
88499 Riedlingen-Bechingen Biogas,
 Effizienzsteigerung, Innovative Technik
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Bioenergiedorf Berkheim
88450 Berkheim
Biogas, Effizienzsteigerung, Innovative Konzepte, Nahwärmenetz
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Bioenergiedorf Hochdorf – Biogaswärme, Hackschnitzel-Kessel, Nahwärmenetz
88454 Hochdorf
Biogas, Effizienzsteigerung, Innovative Konzepte, Nahwärmenetz
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Nahwärmeversorgung Dürmentingen mit Biogaswärme und Hackschnitzelfeuerung
88525 Dürmentingen
Biogas, Effizienzsteigerung, Innovative Konzepte, Nahwärmenetz
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Nahwärmeversorgung Oberopfingen mit Biogaswärme
88457 Kirchdorf-Oberopfingen
Biogas, Effizienzsteigerung, Innovative Konzepte, Nahwärmenetz
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Stromerzeugung mit einer ORC-Turbine aus der Abwärme eines Biogas-BHKW
88524 Uttenweiler - Dentingen
Biogas, Effizienzsteigerung, Innovative Technik
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Eco-Drive-Schulungen

Das Landratsamt führt seit 2013 Fahrsicherheitstrainings für PKW in Kooperation mit der Fahrschule Bayer durch. Als weiteres Projekt bietet das Landratsamt auch Eco-Drive-Schulungen an.

Denn energiesparend Fahren kann jeder lernen, ohne viel Aufwand und schneller als man denkt. Die Sprit-Spar-Profis der Verkehrsfachschule Bayer zeigen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, worauf es beim energiesparenden Fahren ankommt. Neben der Theorie steht jede Menge Praxis auf dem Kursprogramm. Einzelne Teilnehmer fahren eine bestimmte Strecke in ihrem bisherigen Fahrstil und anschließend dieselbe Strecke nach Anweisung des Trainers – mit weniger Sprit und für weniger Geld.

Ziel:

  • Drehzahlen optimal auszunutzen und Handlungsspielräume erweitern
  • Senkung der Verschleißkosten (Bremsen, Reifen usw.)
  • Verringerung der Umweltbelastung (Geräusche, Schadstoffe)
  • Senkung des Kraftstoffverbrauches
  • Erhöhung der Verkehrssicherheit (Fahrweise, Fahrverhalten)