Kreishaushalt 2013

Der Biberacher Kreistag verabschiedete am 22. März 2013 einstimmig den Haushalt für das Jahr 2013. „Er sieht keine Kredite und eine Senkung des Kreisumlagehebesatzes für die Städte und Gemeinden von 29,5 auf 29,0 Prozent vor“, sagte Landrat Dr. Heiko Schmid vor dem Gremium. Der Haushalt stehe auf einer soliden wirtschaftlichen Basis und lasse durch die Senkung der Kreisumlage den Städten und Gemeinden weitere Gestaltungsspielräume.

Der Haushalt sieht Investitionen in die Kreisstraßenstraßen von 2,86 Millionen Euro vor. Größtes Projekt ist dabei die Restfinanzierung der Nordwestumfahrung. Außerdem berücksichtigt der Haushalt auch die im vergangenen Dezember beschlossene Eigenkapitalerhöhung bei der Sana Kliniken Landkreis Biberach GmbH mit fünf Millionen Euro und 3,5 Millionen Euro für die Aufrechterhaltung der stationären Strukturen in Laupheim und Riedlingen. Im Sozialhaushalt sieht der Haushaltsplan 2013 Nettotransferleistungen in Höhe von 55,18 Millionen Euro vor. Ferner entnimmt der Kreis 7,1 Millionen Euro aus den Rücklagen.

Wichtigste Kennzahlen des Kreishaushalts 2013:

Gesamtergebnishaushalt:

Erträge                               186.431.777 Euro
Aufwendungen183.881.777 Euro
Veranschlagtes Gesamtergebnis2.550.000 Euro
Kreisumlagehebesatz:29,00 %
Vorjahr: 29,50 %
Kreisumlageaufkommen:  64.091.319 Euro
Aufwendungen für Soziales:105.393.635 Euro

  

Gesamtfinanzhaushalt:

Zahlungsmittelüberschuss aus laufender
Verwaltungstätigkeit: (Cash flow): 
                       5.658.926 Euro
Kreditermächtigung:0 Euro


Eigenbetrieb „Immobilien der Kreiskliniken“:

Erfolgsplan:                                                           6.239.000 Euro
Vermögensplan:11.492.100 Euro

 

Abfallwirtschaftsbetrieb:

Erfolgsplan:                                                           12.112.524 Euro
Vermögensplan:14.221.527 Euro

 

 

Investitionen:

Kernhaushalt:16.732.850 Euro
davon für Kliniken:10.000.000 Euro
davon für Kreisschulen:1.453.450 Euro
für Kreisstraßen:2.860.000 Euro
Eigenbetrieb „Immobilien der Kreiskliniken“:5.240.000 Euro
Abfallwirtschaftsbetrieb:704.550 Euro
gesamt:22.677.400 Euro