Hochdorf

Die Gemeinde Hochdorf mit den Ortsteilen Hochdorf, Schweinhausen und Unteressendorf liegt zirka zehn Kilometer südlich von Biberach im Rißtal an der Bahnlinie Ulm – Friedrichshafen und an der B30. Die Gemeinde wurde im Rahmen der Gebietsreform im Jahre 1975 aus den Gemeinden Hochdorf, Schweinhausen und Unteressendorf neu gebildet und zählt derzeit rund 2.150 Einwohner.

Der Name Hochdorf wird im Jahre 805 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort gehörte früher zur Herrschaft Warthausen und kam mit dieser 1331 an Österreich, 1806 unter württembergische Staatshoheit, Oberamt Bad Waldsee, 1938 zum Landkreis Biberach.

Der Musikverein Hochdorf veranstaltet jedes Jahr im Juni das Dorffest mit Flohmarkt.

Der Ortsteil Schweinhausen wurde erstmals 1185 als Swinhusen erwähnt. Schweinhausen war in seinen Anfängen von den Staufern beherrscht. Der Rottenburger Bekenner-Bischof Johannes Baptista Sproll (1870 – 1949) ist hier geboren.

Der Musikverein Schweinhausen veranstaltet das Maifest im Mai / Juni.

Der Ortsteil Unteressendorf wurde 797 als Essindorf erwähnt und beherbergte den Niederadel, Herren von Essendorf. Die teilweise vom Lindenweiher umgebene Burg Linden war Sitz des Zweigs von Essendorf. Die Ritter von Essendorf werden 1239 in Unteressendorf genannt. Sie waren Dienstleute des Truchsessen von Waldburg 1938 wurde das dem Oberamt Waldsee zugeteilte Unteressendorf dem Landkreis Biberach zugeordnet.

Der Musikverein Unteressendorf veranstaltet das Eisbärenfest im Januar.

Impressionen aus Hochdorf

Lindenweiher Unteressendorf
Ortsübersicht
Lourdesgrotte Schweinhausen

Bürgermeister

Klaus Bonelli

Adresse

Gemeinde Hochdorf
Hauptstraße 29
88454 Hochdorf
Telefon 07355 9302-0
Telefax 07355 9302-23
info(at)gemeinde-hochdorf.de
www.gemeinde-hochdorf.de