Gemeinschaftsunterkunft

Nach ihrer Ankunft in Deutschland leben die Flüchtlinge in Erstaufnahmeeinrichtungen, anschließend werden sie den Landkreisen und Stadtkreisen zugewiesen.

Ausländer, die einen Asylantrag gestellt haben, sind nach Asylgesetz § 53 in einer Gemeinschaftsunterkunft unterzubringen. 

Als untere Aufnahme- und Eingliederungsbehörde übernimmt der Landkreis die vorläufige Unterbringung der Asylbewerber in Gemeinschaftsunterkünften. 

Die Verpflichtung zur Unterbringung in einer Gemeinschaftsunterkunft endet bei Personen mit Gestattung, wenn sie dazu in der Lage sind, den eigenen Lebensunterhalt für sich und ggf. ihre Familie, zu sichern ohne öffentliche Leistungen in Anspruch nehmen zu müssen.

Aufgrund der durch das Integrationsgesetz im August 2016 eingeführten Wohnsitzauflage für anerkannte Flüchtlinge sind diese nach § 12a Aufenthaltsgesetz grundsätzlich dazu verpflichtet, auch nach Anerkennung durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge weiterhin für einen Zeitraum von zunächst sechs Monaten in einer Gemeinschaftsunterkunft zu wohnen. Hiervon kann unter bestimmten Voraussetzungen abgewichen werden. Das Amt für Flüchtlinge und Integration oder die zuständige Ausländerbehörde geben Auskunft, ob die Voraussetzungen für einen Auszug vorliegen.

In folgenden Städten und Gemeinden des Landkreises Biberach bestehen Gemeinschaftsunterkünfte.

Adresse

Amt für Flüchtlinge und Integration
Ehinger Straße 4
88400 Biberach

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» Virtuelle Poststelle

Ansprechpartner

Ernst Grassl

Telefon 07351 52-6385
Telefax 07351 52-5385

ernst.grassl(at)biberach.de

 

Claudia Kopf

Telefon 07351 52-7610
Telefax 07351 52-5560

claudia.kopf(at)Biberach.de