Chancengleichheit

Die Gleichstellung von Frauen und Männern ist ein Grundrecht aller Menschen und ein Grundwert jeder Demokratie und muss deshalb in allen Bereichen des Lebens angewendet werden: Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur.

Der Landkreis Biberach setzt sich für eine moderne, weltoffene und aufgeschlossene Gesellschaft ein, in der es keine Diskriminierung wegen Geschlecht, Alter, Hautfarbe, Herkunft, Religionszugehörigkeit oder sexueller Orientierung geben darf.

Die Verwirklichung der Chancengleichheit von Frauen und Männern in den Kommunen unseres Landkreises ist hierbei das Leitprinzip. Mit der Gleichstellungsarbeit in Zusammenarbeit mit Netzwerkpartnern soll dieses Leitprinzip weiter umgesetzt und erreicht werden, damit jegliche Benachteiligung präventiv vermieden, gegebenenfalls aufgedeckt und beseitigt wird.

Frauen und Männer sollen die gleichen beruflichen und gesellschaftlichen Chancen haben und ermöglicht bekommen. Der Fokus liegt insbesondere auf der Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf und dafür müssen die Strukturen in allen Bereichen geschaffen werden.

Dieses Ziel wird auch auf  landespolitischer Ebene verfolgt: mit dem im Februar 2016 in Kraft getretenen Gesetz zur Verwirklichung der Chancengleich von Frauen und Männern im öffentlichen Dienst in Baden- Württemberg (Chancengleichheitsgesetz) will die Landesregierung gezielt die beruflichen Chancen und Fortkommen von Frauen im öffentlichen Dienst fördern.  Ein Schwerpunkt dieses Gesetzes liegt dabei in der verpflichtenden Bestellung von hauptamtlichen Gleichstellungsbeauftragten bei den Stadt- und Landkreisen, die vor Ort die Aufgaben der Gleichstellung von Frauen und Männern und damit in ihren Lebensbereichen koordinieren sollen.

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