Gender Mainstreaming

Der englische Begriff „gender“ bezeichnet das soziale oder psychologische Geschlecht einer Person im Unterschied zum biologischen Geschlecht. Gender Mainstreaming (“mainstream”- zu deutsch “Hauptströmung“) ist eine langfristige Strategie zur Förderung der Gleichstellung zwischen den Geschlechtern Frau und Mann. Gender Mainstreaming bedeutet, im Vorfeld von politischen Entscheidungen, Verwaltungshandeln sowie und bei allen Entscheidungs- und Planungsprozessen von Anfang an den Gleichstellungsaspekt zu beachten und für dessen Umsetzung zu sorgen. Der Gesichtspunkt der Chancengleichheit wird somit zu einem Kriterium der Entscheidungsprozesse und integralem Bestandteil des Verwaltungshandelns.

Einige Beispiele, inwiefern Gender Mainstreaming im öffentlichen Bereich umgesetzt werden kann: 

  • geschlechterneutrale Stellenbesetzungen
  • Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen bei Unterrepräsentanz
  • Einbeziehung bei der Stadt-, Bau- und Wohnraumplanung sowie ÖPNV- Planung
  • Festlegung von Sicherheitskriterien im öffentlichen Raum