Vielfalt der Geschlechter

Politisches und gesellschaftliches Ziel ist es, Vorurteile gegen lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle, transgender, intersexuellen und queeren Menschen (LSBTTIQ) abzubauen.

Im Koalitionsvertrag der baden-württembergischen Landesregierung ist deshalb Folgendes festgeschrieben: „Die freie Entfaltung der Persönlichkeit und die volle gesellschaftliche Teilhabe setzen voraus, dass jeder Mensch, ungeachtet seiner sexuellen und geschlechtlichen Identität, gesellschaftliche Achtung erfährt und sein Leben ohne Benachteiligungen und Diskriminierungen leben kann“.

Dazu hat die Landesregierung einen landesweiter Aktionsplan „Für Akzeptanz & gleiche Rechte Baden- Württemberg“ beschlossen. Darin sind zentrale politische Ziele definiert und Umsetzungsschritte aufgezeigt.

Seit November 2016 ist ein Landesbeirat gebildet, der künftig zwei Mal jährlich tagen wird. Ferner besteht seit Oktober 2016 ein Internetportal „LSBTTIQ in Baden-Württemberg“ und im Januar 2017 ist eine Studie zu diesem Thema für die Jungendarbeit erschienen. Seit 2015 gibt es eine Beratung von LSBTTIQ- Menschen mit 14 Beratungseinrichtungen.

Weitere Informationen unter www.netzwerk-lsbttiq.net.

Für den Fall einer Diskriminierung steht ein Antidiskriminierungsnetzwerk in Baden- Württemberg in Stuttgart unter www.antidiskriminierungsforum.eu zur Verfügung.