Kreisforstamt mit neun Revieren

Der baden-württembergische Landtag hat am 15. Mai 2019 das Forstreformgesetz beschlossen. Das Land Baden-Württemberg strukturiert seine Forstverwaltung, auch unter dem Eindruck des Kartellverfahrens, grundlegend um. Das bisherige Einheitsforstamt bei den Kreisen, das die Staats-, Stadt-, Gemeinde- und Privatwälder betreute und dessen Holz verkaufte, wird aufgegeben. Es entstehen stattdessen zwei neue Einheiten – das Kreisforstamt und ForstBW Anstalt des öffentlichen Recht (A.ö.R). Im einheitlichen Kreisforstamt waren bisher 61 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig.

Kreisforstamt

Das Kreisforstamt ist ab dem 1. Januar 2020 für die Wälder der Städte, Gemeinden und die privaten Besitzer zuständig. Es berät weiterhin alle Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer kostenfrei in Fragen zum Wald. Darüber hinaus bietet es den Städten und Gemeinden und privaten Waldbesitzenden weiterhin eine forstliche Betreuung, gefördert durch das Land Baden-Württemberg.

Das Kreisforstamt gliedert sich ab Januar in neun Reviere: Revier 1 Langenenslingen, Revier 2 Riedlingen, Revier 3 Ertingen-Bussen, Revier 4 Federsee, Revier 5 Risstal West, Revier 6 Laupheim, Revier 7 Risstal Ost, Revier 8 Ochsenhausen, Revier 9 Iller-Rottal. Die Verwaltung des Kreisforstamts ist nach wie vor in der Wetterkreuzstrasse in Biberach untergebracht. Die Außenstellen Ochsenhausen und Riedlingen werden zum Ende des Jahres aufgelöst. Das Kreisforstamt hat künftig 27 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Staatswald
Der gesamte Staatswald wird künftig von einer -Anstalt öffentlichen Rechts- „ForstBW A.ö.R.“ bewirtschaftet. Die für den Staatswald im Landkreis Biberach zuständige Forstbezirksleitung hat ihren Sitz in Bad Schussenried. Annähernd 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wechseln vom Kreisforstamt ForstBW A.ö.R.

Langenenslingen Riedlingen Ertingen-Bussen Federsee Risstal-West Risstal-Ost Laupheim Ochsenhausen Iller-Rottal