Corona-Schutzimpfung

Mittlerweile stehen mehrere Impfstoffe gegen COVID-19 in Deutschland bereit. Im ganzen Land wurden Impfzentren geschaffen. Die neun Zentralen Impfzentren (ZIZ) in Baden-Württemberg haben Ende 2020 mit dem Impfen begonnen. Die Standorte der ZIZ sind in Ulm, Tübingen, Heidelberg, Freiburg, Stuttgart, Karlsruhe, Mannheim, Offenburg und Rot am See. Die Kreisimpfzentren haben am 22. Januar 2021 den Impfbetrieb aufgenommen.

Allgemeine Informationen zur Corona-Schutzimpfung

Unter www.zusammengegencorona.de/impfen ist ein erweitertes Informationsangebot abrufbar, das bundeseinheitliche Informationen rund um die Schutzimpfung bereithält und weiter ausgebaut wird. Hier können sowohl Bürgerinnen und Bürger als auch Fachleute sich für einen Newsletter-Infoservice anmelden, um auf dem Laufenden zu bleiben. Wichtige Materialien, wie zum Beispiel der Einwilligungsbogen und das Aufklärungsmerkblatt zur Corona-Schutzimpfung sowie Leitfäden, sind  unter www.zusammengegencorona.de/downloads eingestellt.

Erweiterung der Hotline 116 117
Ebenfalls ist ein erweiterter Informations-Service der 116 117 (kostenlos, täglich von 8 bis 22 Uhr) gestartet. Fragen der Bürgerinnen und Bürger rund um Corona-Schutzmaßnahmen und die Corona-Schutzimpfung werden hier beantwortet.

Die Notrufnummer 112 soll für Fragen zur Corona-Schutzimpfung (Terminvereinbarung, Rückfragen zur Corona-Schutzimpfung, etc.) nicht genutzt werden.

Kreisimpfzentrum (KIZ) Landkreis Biberach

Landrat Dr. Heiko Schmid überreicht der ersten geimpften Person im Kreisimpfzentrum, Erna Braschel, einen Blumenstrauß.

Das Kreisimpfzentrum im Landkreis Biberach befindet sich in der Gemeindehalle Ummendorf (Schulstraße 31, 88444 Ummendorf) und hat am 22. Januar 2021 den Impfbetrieb im Landkreis Biberach aufgenommen. Bereits seit dem 7. Januar 2021 wird im Landkreis Biberach in den Alten- und Pflegeheimen über mobile Impfteams geimpft.

Impfreihenfolge der Bevölkerung

Personen im Rahmen der nachfolgenden Konkretisierung sind grundsätzlich dann impfberechtigt, wenn sie ihren Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Baden-Württemberg haben oder Ihrer maßgeblichen beruflichen Tätigkeit in Baden-Württemberg nachgehen.

Folgende Personen haben zunächst mit höchster Priorität Anspruch auf Schutzimpfung:

  1. Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben (Nachweis: Personalausweis oder ein anderer Lichtbildausweis, aus dem der Wohnort oder gewöhnliche Aufenthaltsort hervorgeht)
  2. Personen, die in stationären und teilstationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind (Nachweis: Personalausweis oder ein anderer Lichtbildausweis Bescheinigung der Einrichtung)
  3. Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen, sowie Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege Begutachtungs- oder Prüftätigkeiten ausüben (Nachweis: Personalausweis oder ein anderer Lichtbildausweis + Bescheinigung der Einrichtung)
  4. Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere

    • auf Intensivstationen,
    • in Notaufnahmen,
    • in Rettungsdiensten,
    • als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung,
    • in Corona-Impfzentren,
    • in Bereichen, in denen für eine Infektion mit Coronavirus SARS-CoV-2 relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden (z. B. In- und Extubation, Bronchoskopie, Laryngoskopie).
      (Nachweis: Personalausweis oder ein anderer Lichtbildausweis + Bescheinigung der Einrichtung bzw. des Unternehmens)

  5. Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, insbesondere

    • in der Onkologie,
    • in der Transplantationsmedizin (auch Koordinatoren der Koordinierungsstelle nach § 11 Transplantationsgesetz).

    (Nachweis: Personalausweis oder ein anderer Lichtbildausweis + Bescheinigung der Einrichtung bzw. des Unternehmens)

Folgende Personen im Alter von 18 bis 64 Jahren sind in Baden-Württemberg seit 22. Februar 2021 aus der Stufe 2 der STIKO-Empfehlungen zusätzlich zu den bisherigen Personengruppen der Priorität 1 impfberechtigt:


  1. Personen , bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht

    • Personen mit Trisomie 21
    • Personen nach Organtransplantation
    • Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression
    • Personen mit malignen hämatologischen Erkrankungen oder behandlungsbedürftigen soliden Tumorerkrankungen, die nicht in Remission sind oder deren Remissionsdauer weniger als fünf Jahre beträgt
    • Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung
    • Personen mit Diabetes mellitus (mit HbA1c ? 58 mmol/mol oder ? 7,5%)
    • Personen mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung
    • Personen mit chronischer Nierenerkrankung
    • Personen mit Adipositas.

  2. Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht.
  3. Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von einer nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person, die das 70. Lebensjahr vollendet oder bei der eine Erkrankung nach Nummer 6 oder 7 vorliegt. Die Kontaktpersonen werden von dieser Person oder von einer sie vertretenden Person bestimmt.
  4. Bis zu zwei enge Kontaktpersonen (von 18 bis einschließlich 64 Jahren) von einer schwangeren Person, die von dieser Person oder von einer sie vertretenden Person bestimmt werden.
  5. Personen, die in Obdachlosenunterkünfte oder Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen und Spätaussiedlern untergebracht oder tätig sind.

    Zu den Obdachlosenunterkünften gehören insbesondere Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe und solche der Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten nach dem 8. Kapitel des SGB XII wie zum Beispiel:

    •     Stationäre, teilstationäre und ambulante Unterbringungen nach dem 8. Kapitel des SGB XII
    •     Ordnungsrechtliche Unterbringungen in Notübernachtungsstellen


    Zu den impfberechtigten Personen, die in diesen Einrichtungen „tätig sind“ zählen alle direkten Beschäftigten der Einrichtungen (u.a. Hauswirtschaftskräfte, Sozialpädagogen, Verwaltungsmitarbeiter, auch Beschäftigte externer Dienstleister wie z. B. Reinigungskräfte). Daneben sind in den Einrichtungen auch weitere tätige Personen anspruchsberechtigt, sofern sie regelmäßig unmittelbaren Bewohnerkontakt haben (z.B. auch Ehrenamtliche).

  6. Personen, die in stationären Einrichtungen für Menschen mit geistiger oder psychischer Behinderung wohnen, gepflegt, beschäftigt oder betreut werden oder dort tätig sind

    • in besonderen Wohnformen der Behindertenhilfe
    • in Werk- und Förderstätten für behinderte Menschen.

  7. Personen, die im Rahmen ambulanter Eingliederungshilfedienste oder Pflegedienste regelmäßig geistig oder psychisch behinderte oder demente Menschen behandeln, betreuen oder pflegen. Zu den impfberechtigten Personen, die in diesen Einrichtungen „tätig sind“ zählen alle direkten Beschäftigten der Einrichtungen (u. a. Betreuung- und Fachpersonal, Hauswirtschaftskräfte, Verwaltungsmitarbeiter, auch Beschäftigte externer Dienstleister wie z. B. Reinigungskräfte). Daneben sind in den Einrichtungen auch weitere tätige Personen anspruchsberechtigt, sofern sie regelmäßig unmittelbaren Kontakt zu Bewohnern- bzw. Betreuten haben (z.B. auch Ehrenamtliche).
  8. Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere in SARS-CoV-2-Testzentren, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste, Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem unmittelbarem Patientenkontakt.

    • Krankenhaus- und Praxispersonal (Arzt-/Zahnarzt-/Heilmittelerbringerpraxen; z. B. Ärzte, MFAs, Physio-, Ergotherapie, Podologie)
    • Personal der Rehabilitationseinrichtungen
    • Reinigungspersonal in Kliniken und Praxen
    • Hebammen und Geburtshelfer
    • Personal der Blut- und Plasmaspendedienste mit Patientenkontakt
    • Personal, das Abstriche nimmt (z. B. auch Apotheker)
    • Mitarbeitende der Einsatzdienste von Hausnotrufanbietern
    • Personal der forensischen Psychiatrie sowie in medizinischen Bereichen der Justizvollzugsanstalten
    • Personal in der stationären Suchtbehandlung bzw. -rehabilitation
    • Personen, die im Bestattungswesen Kontakt zu SARS-CoV-2 infizierten Leichnamen haben
    • Personal in den Begutachtungsstellen des Sozialmedizinischen Dienstes der DRV BW
    • Umfasst sind jeweils auch Auszubildende und Studierende mit un-mittelbarem Patientenkontakt.

  9. Polizei- und Ordnungskräfte, die in Ausübung ihrer Tätigkeit zur Sicherstellung der öffentlichen Ordnung, insbesondere bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind, sowie Soldatinnen und Soldaten, die bei Einsätzen im Ausland einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind.
  10. Personen (von 18 bis einschließlich 64 Jahren), die im öffentlichen Gesundheitsdienst oder in besonders relevanter Position zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur tätig sind.

    • Mitarbeitende des ÖGD mit und ohne Patientenkontakt
    • Mitarbeitende in Krankenhäusern in den Bereichen IT/EDV, Krankenhaus- und Medizintechnik, Hauswirtschaft, Küche, Krankenhausapotheke, Verwaltung, Sterilgutversorgung, angeschlossene Wäschereien
    • Personen, die im Rahmen ihrer Außendiensttätigkeit in Krankenhäusern tätig sind und dabei mit besonderer Relevanz zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur beitragen (z. B. Wartung von Beatmungsgeräten)

  11. Personen, die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a des Elften Buches Sozialgesetzbuch regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind.
  12. Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, hauptamtlich in Einrichtungen und aufsuchenden Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe und als Schullehrkräfte/Mitarbeitende an Schulen (Grund-, Werkreal-, Gemeinschafts-, Haupt- und Realschulen, Gymnasien, SBBZ, berufliche Schulen, Grundschulförderklassen sowie Schulkindergärten) mit unmittelbarem Kontakt zu Kindern und Jugendlichen/Schülerinnen und Schülern sowie weiteren zu betreuenden Personen tätig sind, sowie die Auszubildenden und Studierenden, die im Rahmen der Ausbildung in entsprechenden Einrichtungen tätig sind.
    Hierzu zählen neben den dort lehrenden bzw. erziehenden Personen beispielsweise auch:

    • Weiteres Schulpersonal (z. B. Hausmeister)
    • Sozialpädagoginnen und -pädagogen in entsprechenden Einrichtungen
    • Aufsuchendes Personal der öffentlichen Jugendhilfe (z.B. auch im Jugendamt)
    • Schul- und Kitabegleiterinnen und -begleiter
    • Beschäftigte der Heilpädagogische Dienste und Interdisziplinären Frühförderstellen.
    • Hochschullehrerinnen und -lehrer, die im Rahmen der schulpraktischen Ausbildung an oben genannten Schulen tätig sind

Die Einteilung der priorisierten Bevölkerungsgruppen orientiert sich an den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission zur COVID-19-Impfung. Diese Empfehlung ist in der Impfverordnung des Bundes geregelt.

Vergabe von Impfterminen

Eine Impfung im Kreisimpfzentrum in Ummendorf erfolgt nur mit Termin. Die Impfkapazität im Kreisimpfzentrum Ummendorf kann durch die zusätzliche Lieferung des Impfstoffes von Astrazeneca deutlich ausgebaut werden.

Laut Pressemitteilung des Sozialministeriums werden ab sofort alle unter 65-jährigen aus der zweiten Priorität der STIKO-Empfehlung geimpft. Damit sind nun auch Lehrpersonal und Erzieherinnen und Erzieher, viele medizinische Beschäftige sowie Menschen mit einer geistigen Behinderung impfberechtigt. Näheres zu den impfberechtigten Personen finden Sie unter der Überschrift "Impfreihenfolge der Bevölkerung".

Es werden laufend tageweise Termine freigegeben.

Bei der Terminvereinbarung werden gleichzeitig die Termine für Erst- und Zweitimpfung vergeben. Telefonisch ist die Terminvereinbarung über die zentrale Telefonnummer 116 117 möglich, online können Termine über die zentrale Anmeldeplattform https://116117.de vereinbart werden. Eine ausführliche Anleitung zur Online-Terminvereinbarung gibt es hier >>

Vor Ort im Kreisimpfzentrum sowie über das Landratsamt Biberach werden keine Termine vergeben. Ebenfalls soll die Notrufnummer 112 für Fragen zur Corona-Schutzimpfung (Terminvereinbarung, Rückfragen zur Corona-Schutzimpfung, etc.) nicht genutzt werden.

Impfablauf im Impfzentrum

Im Kreisimpfzentrum sind die Abläufe klar strukturiert:

Das Kreisimpfzentrum ist barrierefrei zugänglich. Vor Ort werden bei Bedarf Rollstühle zur Verfügung gestellt, das Kreisimpfzentrum darf aber auch mit dem eigenen Rollator betreten werden.

Es wird empfohlen, pünktlich zum Termin zu kommen, da es keinen Wartebereich und keine Sitzgelegenheiten vor dem Kreisimpfzentrum gibt.

Direkt am Eingang wird geprüft, ob die Person einen Termin hat. Eine Begleitperson darf mit ins Gebäude. Die Impfberechtigung wird vor Ort kontrolliert. Bei Personen, die das 80. Lebensjahr überschritten haben, werden auch abgelaufene Ausweise oder andere amtliche Dokumente zum Identitätsnachweis akzeptiert.

Nach der Registrierung gibt es eine erste Aufklärung in Videoform, danach eine persönliche Aufklärung durch eine Ärztin oder einen Arzt. Nach der eigentlichen Impfung gibt es dann, ähnlich wie etwa bei der Grippe-Impfung, noch eine kurze Beobachtungsphase. Dabei sind die Wege im Impfzentrum so gestaltet, dass möglichst wenige Begegnungen stattfinden und sich keine Wege kreuzen. Im Kreisimpfzentrum Ummendorf gibt es sechs parallele Impfstraßen. Dadurch können mehrere Impflinge parallel eingeladen und in den Impfprozess eingeschleust werden.

Hier zeigt Ihnen Charlotte Ziller, Leiterin des Amtes für Brand- und Katastrophenschutz, den Ablauf im Kreisimpfzentrum >>

Vorbereitung auf den Impftermin

Was muss zum Impftermin mitgebracht werden?

Wer einen Termin hat, muss zur Impfung den entsprechenden Vermittlungscode der Terminvereinbarung, den Impfpass, die Versichertenkarte und ein Ausweisdokument (beispielsweise Personalausweis) mitbringen. Die Impfberechtigung wird vor Ort kontrolliert.

 

Kann ich mich auf den Impftermin vorbereiten?

Wenn Sie bereits einen Termin für eine COVID-19-Impfung vereinbart haben, können Sie über https://www.impfen-bw.de/ vorab selbst Ihre Formulare zur Impfung erstellen. Dadurch helfen Sie, Prozesse zu beschleunigen und reduzieren Ihre Wartezeit vor Ort. Eine Terminvereinbarung ist über das Portal nicht möglich.

Pressemitteilungen zum Kreisimpfzentrum

Kreisimpfzentrum erhält ab 23. Februar 2021 mehr Impfstoff (17. Februar 2021)

Gute Nachrichten aus dem Kreisimpfzentrum Ummendorf: In den nächsten Tagen kann die Impfkapazität im Kreisimpfzentrum Ummendorf durch eine angekündigte zusätzliche Lieferung des Impfstoffes von Astrazeneca deutlich ausgebaut werden. Ab Dienstag, 23. Februar 2021 werden täglich zusätzlich 100 Impftermine zur Verfügung stehen. Diese zusätzlichen Termine sind ab Donnerstag, 18. Februar 2021, ab 8 Uhr online über die zentrale Anmeldeplattform www.116117.de oder telefonisch über die Telefonnummer 116 117 buchbar. Die Betriebszeiten im Kreisimpfzentrum werden entsprechend ausgeweitet. Ab Dienstag, 23. Februar 2021 finden die Impfungen von Montag bis Freitag 8 bis 18 Uhr statt.

Weiterhin haben lediglich Personen mit höchster Priorität nach der Corona-Impfverordnung des Bundes einen Anspruch auf die Corona-Impfung. Impfberechtigte, die über 65 Jahre alt sind, erhalten auch künftig den Impfstoff von Biontech/Pfizer, während für die jüngeren Berechtigten fortan vorrangig der Impfstoff von Astrazeneca verimpft wird. Beispielsweise erhalten Pflegekräfte und medizinisches Personal, die jünger als 65 Jahre sind, den Impfstoff von Astrazeneca. Auch bei diesem Impfstoff ist eine Zweitimpfung, jedoch erst nach neun bis 12 Wochen, erforderlich.

„Bislang konnten wir wöchentlich rund 500 Personen im Kreisimpfzentrum in Ummendorf impfen. Zusätzlich haben wir bereits Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sana Klinikums und des Rettungsdienstes geimpft. Insgesamt wurden damit seit dem Impfstart im Kreisimpfzentrum 2.184 Erstimpfungen und 268 Zweitimpfungen durchgeführt. Mit der nun angekündigten Lieferung des Impfstoffes von Astrazeneca können wir ab nächster Woche rund 1.100 Personen wöchentlich im Kreisimpfzentrum impfen.“, so Landrat Dr. Heiko Schmid. Bei Vollauslastung wären im Kreisimpfzentrum Ummendorf bis zu 750 Impfungen täglich an sieben Tagen die Woche, also 5.250 Impfungen pro Woche, möglich.


Kreisimpfzentrum in Ummendorf gut angelaufen (29. Januar 2021)

Das Kreisimpfzentrum in Ummendorf hat den Impfbetrieb am 22. Januar 2021 aufgenommen. Landrat Dr. Schmid zieht ein erstes positives Fazit: „Wir konnten im Kreisimpfzentrum in der ersten Betriebswoche 678 Personen impfen. Es haben auch bereits erste Impfungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Covid-Station der Sana Klinik und des Rettungsdienstes stattgefunden. Das ist ein wichtiger Schritt, um die medizinische Handlungsfähigkeit im Landkreis weiterhin sicherstellen zu können. Wir würden gerne und könnten, bei entsprechender Verfügbarkeit des Impfstoffes, deutlich mehr Personen impfen. Allerdings sind uns aufgrund der Impfstoffknappheit momentan die Hände gebunden. Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch, sobald uns mehr Impfstoff zur Verfügung gestellt wird, wird sich die Situation entspannen. Bis dahin ist, auch wenn es uns allen schwerfällt, Geduld gefragt.“ Aktuell können im Kreisimpfzentrum wöchentlich 500 Impfungen durchgeführt werden. Bei Vollauslastung wären im Kreisimpfzentrum Ummendorf bis zu 750 Impfungen täglich an sieben Tagen die Woche, also 5.250 Impfungen pro Woche, möglich. Das entspricht ungefähr der zehnfachen Menge, die momentan verimpft wird.

Auch die Leitung des Kreisimpfzentrums zieht nach der ersten Betriebswoche ein positives Fazit: „Die klar strukturierten Abläufe im Kreisimpfzentrum haben sich bewährt und eingespielt. Der Zeitplan hat sehr gut funktioniert.“. Sie bitten die Bürgerinnen und Bürger allerdings: „Bitte kommen Sie nicht zu früh, aber gleichwohl pünktlich zum Termin. Aus epidemiologischen Gründen gibt es keinen Wartebereich und keine Sitzgelegenheiten vor dem Kreisimpfzentrum. Falls Sie trotzdem vor Ihrem Termin bereits am Kreisimpfzentrum sind, bleiben Sie bitte nach Möglichkeit bis kurz vor Ihrem Termin im Auto sitzen, um eine Ansammlung vor dem Impfzentrum zu vermeiden.“, so Gisela Baumann, Johanna Schauer-Henrich und Gerd Romer übereinstimmend.

Das Kreisimpfzentrum ist barrierefrei zugänglich. Vor Ort werden bei Bedarf Rollstühle zur Verfügung gestellt, das Kreisimpfzentrum darf aber auch mit dem eigenen Rollator betreten werden. Es darf jeweils eine Begleitperson mit der zu impfenden Person ins Gebäude. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreisimpfzentrums sind dazu verpflichtet, die Impfberechtigung zu überprüfen. Bei Personen, die das 80. Lebensjahr überschritten haben, wird auch der abgelaufene Ausweis oder ein anderes amtliches Dokument zum Identitätsnachweis akzeptiert. Bei der Terminvereinbarung über das Online-Anmeldesystem muss zwingend eine E-Mail mit dem Betreff „Bestätigung der Terminbuchung“ vorliegen, erst dann ist der Termin tatsächlich gebucht.

Nächste Terminvergabe am Montag, 1. Februar 2021
Eine Impfung im Kreisimpfzentrum in Ummendorf erfolgt nur mit Termin. Die Impftermine können seit 19. Januar 2021 gebucht werden. Ab dem 1. Februar 2021, zirka 8 Uhr werden die Terminslots für die dritte Betriebswoche (8. bis 12. Februar 2021) und für die entsprechende Zweitimpfung drei Wochen später (2. bis 8. März 2021) freigegeben.

Informationen zum Kreisimpfzentrum (KIZ) des Landkreises (25. Januar 2021)

Das Kreisimpfzentrum im Landkreis Biberach befindet sich in der Gemeindehalle Ummendorf (Schulstraße 31, 88444 Ummendorf) und hat am vergangenen Freitag, 22. Januar 2021, den Impfbetrieb aufgenommen.

Laut Ministerium für Soziales und Integration erhalten alle Kreisimpfzentren ab der dritten Kalenderwoche 2021 rund 1.000 Impfdosen. Weitere Lieferungen in gleicher Größenordnung sind zunächst im 14-tägigen Rhythmus angekündigt. Aktuell können im Kreisimpfzentrum deshalb wöchentlich 500 Impfungen an fünf Tagen durchgeführt werden. Bei Vollauslastung wären im Kreisimpfzentrum Ummendorf bis zu 750 Impfungen täglich an sieben Tagen die Woche möglich.

Impfreihenfolge der Bevölkerung
Zuerst haben entsprechend der Corona-Impfverordnung des Bundes Bürgerinnen und Bürger mit höchster Priorität Anspruch auf die Schutzimpfung. Das sind beispielsweise Menschen über 80 Jahren oder Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut, gepflegt oder tätig sind.

Terminvergabe für das Kreisimpfzentrum
Eine Impfung im Kreisimpfzentrum in Ummendorf erfolgt nur mit Termin. Die Impftermine können seit 19. Januar 2021 gebucht werden. Mittlerweile wurden für das Kreisimpfzentrum in Ummendorf die 1.100 möglichen Termine für die ersten zwei Betriebswochen (22. Januar bis 5. Februar 2021) vergeben. Ab dem 1. Februar 2021 werden die Terminslots für die dritte Betriebswoche (8. bis 12. Februar 2021) und für die entsprechende Zweitimpfung drei Wochen später (2. bis 8. März 2021) freigegeben. Die Freigabe der Terminslots für die darauffolgenden Wochen erfolgt jeweils am Montag eine Woche vorher. Die Terminkapazitäten werden entsprechend der Verfügbarkeit des Impfstoffes freigegeben bzw. ausgebaut.

Telefonisch ist die Terminvereinbarung über die zentrale Telefonnummer 116 117 möglich, online können Termine über die zentrale Anmeldeplattform https://www.impfterminservice.de/impftermine oder https://116117.de vereinbart werden. Bei der Terminvereinbarung werden gleichzeitig die Termine für die Erst- und Zweitimpfung vergeben.

Vorbereitung auf den Impftermin
Wer bereits einen Termin für eine COVID-19-Impfung vereinbart hat, kann über https://www.impfen-bw.de/ vorab selbst die nötigen Formulare zur Impfung erstellen. Dadurch werden die Prozesse beschleunigt und die Wartezeit vor Ort reduziert. Eine Terminvereinbarung ist über das Portal nicht möglich.

Zur Impfung muss der entsprechende Vermittlungscode der Terminvereinbarung, der Impfpass, die Versichertenkarte und ein Ausweisdokument (beispielsweise Personalausweis) mitgebracht werden. Die Impfberechtigung wird vor Ort entsprechend der „höchsten Priorität“ der Corona-Impfverordnung kontrolliert.

Aktuelle Informationen werden auf der Homepage des Landratsamtes Biberach unter www.biberach.de bereitgestellt.

Kreisimpfzentrum in Ummendorf hat Betrieb aufgenommen (22. Januar 2021)

Um 8 Uhr war es soweit: Das Kreisimpfzentrum in Ummendorf hat den Impfbetrieb aufgenommen. Unter Anwesenheit von Landrat Dr. Heiko Schmid begannen die Impfungen im Landkreis Biberach.

Die erste geimpfte Person im Kreisimpfzentrum war Erna Braschel aus Biberach. Die 84-jährige freute sich sichtlich über die Impfung und betonte danach: „Es hat alles wunderbar funktioniert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kreisimpfzentrum waren alle sehr nett und hilfsbereit.“

„Nachdem die mobilen Impfteams bereits seit zwei Wochen in den Alten- und Pflegeheimen unterwegs sind, bin ich sehr froh, dass wir heute auch für die weiteren Bürgerinnen und Bürger im Landkreis mit dem Kreisimpfzentrum die Möglichkeit zur Impfung anbieten können. Wir werden heute 100 Personen impfen und ab nächster Woche vorerst 500 Impfungen an fünf Tagen durchführen. Wir hoffen aber natürlich, dass wir zeitnah mehr Impfdosen vom Land erhalten. Bei Vollauslastung wären in unserem Kreisimpfzentrum bis zu 750 Impfungen täglich an sieben Tagen die Woche möglich.“, so Landrat Dr. Heiko Schmid bei der Eröffnung des Kreisimpfzentrums.

Für den Aufbau der Kreisimpfzentren wurden die Landkreise vom Land mit Aufgaben wie der Bereitstellung und Einrichtung der kompletten Infrastruktur sowie der Personalbeschaffung und –planung beauftragt. Innerhalb des Landratsamtes Biberach wurde dafür eine Arbeitsgruppe gebildet, die durch Michael Mutschler, Geschäftsführer Rettungsdienst beim DRK Biberach und Dr. Steffen Gauß, Pandemiebeauftragter der Kassenärztlichen Vereinigung ergänzt wurde. Dazu Landrat Dr. Heiko Schmid: „Ich möchte allen beteiligten Akteuren meinen aufrichtigen Dank für die geleistete Arbeit aussprechen. Der Aufbau des Kreisimpfzentrums war eine Herkulesaufgabe und die letzten Wochen waren deshalb sehr arbeitsintensiv. Doch die Zusammenarbeit aller Akteuren, insbesondere mit dem DRK, der Kassenärztlichen Vereinigung und dem Technischen Hilfswerk hat hervorragend funktioniert. Nur so war es möglich, in dieser kurzen Zeit ein Impfzentrum aufzubauen.“

Bis Ende Januar 50 Prozent der Heimbewohner geimpft (21. Januar 2021)

Das Kreisimpfzentrum in Ummendorf nimmt ab 22. Januar 2021 seinen Betrieb auf. Bereits seit dem 7. Januar 2021 wird im Landkreis Biberach in den Alten- und Pflegeheimen über mobile Impfteams geimpft. In enger Zusammenarbeit zwischen dem DRK Biberach, dem DRK Ulm und dem Landratsamt Biberach erfolgt die Koordinierung der mobilen Impfteams. Die Terminierung und Durchführung erfolgt momentan durch das Zentrale Impfzentrum in Ulm.

Im Landkreis Biberach gibt es rund 1.600 Bewohner in Alten- und Pflegeheimen. Diese verteilen sich auf 25 Einrichtungen im Landkreis Biberach. Landrat Dr. Heiko Schmid erläutert: „Bis Ende Januar ist geplant, dass die Erstimpfungen in mindestens elf Einrichtungen durchgeführt sind. Das bedeutet, dass bis dahin rund 800 Bewohnerinnen und Bewohner und damit 50 Prozent aller Bewohner in Alten- und Pflegeheimen im Landkreis ihre erste Impfung erhalten haben. Auch in den weiteren Alten- und Pflegeheimen im Landkreis wollen wir schnellstmöglich die Impfung ermöglichen.“

Das DRK Biberach bereitet derzeit in Abstimmung mit dem Landratsamt Biberach ein weiteres mobiles Impfteam unter der Leitung von Christine Schossig und Alexander Schirmer vor. Das mobile Impfteam kann bei zunehmender Verfügbarkeit von Impfdosen zusätzlich mobile Einsatzkapazität einbringen. Darüber hinaus sollen nach den Alten- und Pflegeheimen weitere Einrichtungen mit dem Impfstoff versorgt werden. „Unser gemeinsames Ziel ist es, unsere Senioren so schnell und so umfangreich als möglich durch die Impfung zu schützen. So wird landkreisübergreifend zwischen dem DRK Ulm, DRK Biberach und dem Landratsamt Biberach eng und erfolgreich zusammengearbeitet“, so Christine Schossig.

Um die Rekrutierung und Planung des Medizinischen Fachpersonals für das Kreisimpfzentrum Ummendorf, die mobilen Impfteams sowie die Notfallversorgung im Kreisimpfzentrum sicherzustellen, richtete der DRK-Kreisverband Biberach eine Arbeitsgruppe ein. „Die Bereitschaft, in dieser mitzuarbeiten und zusätzliche Aufgaben zu übernehmen ist beeindruckend“, so Michael Mutschler, Geschäftsführer Rettungsdienst beim DRK. Das hauptamtliche Personal im Kreisimpfzentrum Ummendorf wird auch durch ehrenamtliche Einsatzkräfte der einzelnen DRK-Bereitschaften unterstützt.

Mit hoher Priorität wird die Besetzung mit Ärzten und medizinischem Fachpersonal vorangetrieben. Die Resonanz bei den Bewerbungen ist gut, so dass die Impfung und Aufklärung der zu Impfenden sichergestellt ist. „Um mit der geplanten zunehmenden Verfügbarkeit des Impfstoffs das Impfzentrum hochzufahren, sehe ich die Herausforderung bei der Erstellung des Dienstplans, um aus der Vielzahl an Teilzeitverfügbarkeiten eine durchgängige Besetzung zu gewährleisten“, so Lukas Würtenberger, verantwortlich für die Koordination Personal und Dienstplanerstellung.

Neben den Impfeinsätzen ist die Notfallversorgung im Kreisimpfzentrum durch Rettungssanitäter des DRK Biberach gesichert. „Wir haben hier eine anspruchsvolle, noch nie dagewesene, Herausforderung. Durch hohe Motivation und hervorragende Zusammenarbeit aller Beteiligter sind wir aber gut vorbereitet“, so Alexander Schirmer.

Kreisimpfzentrum nimmt am Freitag den Betrieb auf (21. Januar 2021)

Das Kreisimpfzentrum in Ummendorf nimmt am Freitag, 22. Januar 2021 den Impfbetrieb im Landkreis Biberach auf. Die Vorbereitungen sind alle abgeschlossen. Das Kreisimpfzentrum ist bereit für den Impfstart. Dafür waren in den letzten Wochen umfangreiche Aufgaben zu bewältigen.

Anfang Dezember hat das Land Baden-Württemberg die Standorte für die Kreisimpfzentren beschlossen. Das Land hat dabei festgelegt, dass für den Landkreis Biberach ein Kreisimpfzentrum in Ummendorf aufgebaut wird. Für den Aufbau der Kreisimpfzentren wurden die Landkreise vom Land mit Aufgaben wie der Bereitstellung und Einrichtung der kompletten Infrastruktur sowie der Personalbeschaffung und –planung beauftragt. Innerhalb des Landratsamtes Biberach wurde dafür eine Arbeitsgruppe gebildet, die durch Michael Mutschler, Geschäftsführer Rettungsdienst beim DRK Biberach und Dr. Steffen Gauß, Pandemiebeauftragter der Kassenärztlichen Vereinigung ergänzt wurde. Landrat Dr. Schmid dazu: „Ich möchte allen beteiligten Akteuren meinen aufrichtigen Dank für die geleistete Arbeit aussprechen. Der Aufbau des Kreisimpfzentrums war eine Herkulesaufgabe und die letzten Wochen waren deshalb sehr arbeitsintensiv. Doch die Zusammenarbeit aller Akteuren, insbesondere mit dem DRK, der Kassenärztlichen Vereinigung und dem Technischen Hilfswerk hat hervorragend funktioniert. Nur so war es möglich, in dieser kurzen Zeit ein Impfzentrum aufzubauen.“

Darüber hinaus wurde seitens des Landes festgelegt, dass die Terminvergabe nicht durch die Landkreise erfolgt, sondern mittels der Software des Bundes durch das Land selbst. Dazu haben Bund und Land die einheitliche Plattform unter der Telefonnummer 116 117 bzw. online unter www.116117.de eingerichtet. Das Land geht des Weiteren davon aus, dass die Bürgerinnen und Bürger die Fahrt zum Impfzentrum selbst organisieren. „Das ist nicht immer einfach und gerade für ältere oder gehbehinderte Menschen eine ganz besondere Herausforderung. Deshalb habe ich diese Thematik unter anderem bei der letzten Telefonkonferenz mit den Bürgermeistern angesprochen und darum gebeten, die Städte und Gemeinden mögen ihren Bürgerinnen und Bürgern Hilfe anbieten und bei der Terminsuche sowie bei Beförderungsproblemen zur Hand gehen. Vor Ort gibt es eine Vielfalt an Möglichkeiten. Einige Gemeinden haben bereits Initiativen dahingehend gestartet, mancherorts gibt es Vereine oder Einrichtungen, die sich dieser Hilfedienste annehmen. Dafür bin ich sehr dankbar und da wird sicherlich noch vieles mehr passieren.“, so Landrat Dr. Heiko Schmid.

Terminvergabe für das Kreisimpfzentrum gestartet (19. Januar 2021)

Seit heute (19. Januar 2021) werden die Impftermine für das Kreisimpfzentrum vergeben. Zu Beginn wurden für das Kreisimpfzentrum in Ummendorf die Termine für den ersten Impftag am 22. Januar 2021 über die Anmeldeplattform des Landes und die landesweite Telefonnummer 116 117 vergeben. Die Resonanz war sehr gut und die 100 verfügbaren Termine für diesen Tag waren innerhalb kürzester Zeit ausgebucht. Dabei wurde ein technisches Problem bei der Vergabe des zweiten Impftermins festgestellt. Die davon betroffenen Personen werden bzw. wurden bereits persönlich informiert und erhalten bzw. haben mittlerweile bereits den zweiten Impftermin im Kreisimpfzentrum erhalten.

Nachdem das Problem gelöst wurde, wurden am Mittag die Termine für die kommende Woche freigegeben. Auch diese Termine und die damit verbundenen Termine für eine zweite Impfung wurden innerhalb kürzester Zeit gebucht. Damit sind die 600 möglichen Impftermine bis einschließlich 29. Januar 2021 vergeben.

Ab dem 25. Januar 2021 werden die Terminslots für die zweite Betriebswoche (1. bis 5. Februar 2021) und für die Zweitimpfung drei Wochen später (23. Februar bis 1. März 2021) freigegeben. Die Terminkapazitäten werden entsprechend der Verfügbarkeit des Impfstoffes freigegeben bzw. ausgebaut.

Telefonisch ist die Terminvereinbarung über die zentrale Telefonnummer des Landes 116 117 möglich, online können Termine über die zentrale Anmeldeplattform https://www.116117.de vereinbart werden. Bei der Terminvereinbarung werden gleichzeitig die Termine für Erst- und Zweitimpfung vergeben. Eine ausführliche Anleitung für die Online-Terminvereinbarung gibt es auf www.biberach.de. Vor Ort im Kreisimpfzentrum sowie über das Landratsamt Biberach werden keine Termine vergeben.

Terminvergabe für das Kreisimpfzentrum ab morgen, 19. Januar 2021 möglich (18. Januar 2021)

Das Kreisimpfzentrum in Ummendorf nimmt ab 22. Januar 2021 den Impfbetrieb im Landkreis Biberach auf. Zuerst haben entsprechend der Corona-Impfverordnung des Bundes Bürgerinnen und Bürger mit höchster Priorität Anspruch auf Schutzimpfung. Das sind beispielsweise Menschen über 80 Jahren oder Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut gepflegt oder tätig sind. Eine Impfung im Impfzentrum erfolgt nur mit Termin. Ab morgen, 19. Januar 2021 werden Impftermine für das Kreisimpfzentrum in Ummendorf vergeben.

Laut Ministerium für Soziales und Integration sollen alle Kreisimpfzentren ab der dritten Kalenderwoche 2021 rund 1.000 Impfdosen erhalten. Weitere Lieferungen in gleicher Größenordnung sind zunächst im 14-tägigen Rhythmus angekündigt. Landrat Dr. Schmid dazu: „Aufgrund der begrenzten Anzahl an Impfdosen, die wir vom Land erhalten, werden wir zu Beginn nicht so viele Impfungen durchführen können, wie wir eigentlich vornehmen könnten und auch gerne vornehmen würden. Wir konnten allerdings mit dem Zentralen Impfzentrum in Ulm vereinbaren, dass dieses gemeinsam mit dem DRK Biberach über die mobilen Impfteams die noch ausstehenden Impfungen in den Alten- und Pflegeheimen im Landkreis übernimmt. Das heißt, wir können den uns zur Verfügung gestellten Impfstoff komplett für die Impfungen im Kreisimpfzentrum verwenden. Statt der bislang angenommenen 180 Impfungen an lediglich zwei Tagen pro Woche können wir deshalb ab dem 22. Januar 2021 wöchentlich 500 Impfungen an fünf Tagen durchführen. Außerdem werden wir auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums und des Rettungsdienstes impfen. Das sind bei all den mannigfaltigen Herausforderungen und immer wieder neuen Rückschlägen wirklich gute Nachrichten. Gleichwohl wird es zu Beginn sicherlich einen gewissen Engpass bei den Impfungen geben, weil einfach die große Nachfrage das noch sehr beschränkte Angebot deutlich überwiegt.“

Telefonisch ist die Terminvereinbarung über die zentrale Telefonnummer des Landes 116 117 möglich, online können Termine über die zentrale Anmeldeplattform https://www.116117.de vereinbart werden. Bei der Terminvereinbarung werden gleichzeitig die Termine für Erst- und Zweitimpfung vergeben! Eine ausführliche Anleitung für die Online-Terminvereinbarung gibt es auf www.biberach.de. Vor Ort im Kreisimpfzentrum sowie über das Landratsamt Biberach werden keine Termine vergeben.

Es werden zu Beginn für die Erstimpfung Termine anhand der voraussichtlich verfügbaren Impfstoffmenge für die erste Betriebswoche (22. bis 29. Januar 2021) und für die Zweitimpfung drei Wochen später (von 12. bis 19. Februar 2021) vergeben. Voraussichtlich ab dem 25. Januar 2021 werden die Terminslots für die darauffolgende Woche freigegeben. Die Terminkapazitäten werden entsprechend der Verfügbarkeit des Impfstoffes freigegeben bzw. ausgebaut.

Wer einen Termin hat, muss zur Impfung den Vermittlungscode der Terminvereinbarung, den Impfpass, die Versichertenkarte und ein Ausweisdokument (beispielsweise Personalausweis) mitbringen. Die Impfberechtigung wird vor Ort entsprechend der „höchsten Priorität“ der Corona-Impfverordnung kontrolliert.

Um Prozesse zu beschleunigen und die Wartezeit vor Ort zu reduzieren, können die Formulare zur Impfung bereits vorab online über die Seite https://www.impfen-bw.de/ erstellt werden. Eine Terminvereinbarung ist über das Portal nicht möglich.

Personal nimmt Arbeit im Kreisimpfzentrum auf (14. Januar 2021)

Das Kreisimpfzentrum in Ummendorf nimmt ab 22. Januar 2021 den Impfbetrieb im Landkreis Biberach auf. Um den Betrieb im Gesamtausbau für sieben Tage mit 16 Stunden sicherzustellen, braucht es bis zu 50 Verwaltungskräfte und eine Vielzahl medizinischer Fachkräfte, die das Landratsamt bzw. das DRK Biberach dafür einstellt. Das Kreisimpfzentrum entsteht in enger Zusammenarbeit zwischen dem DRK-Kreisverband Biberach und der Kassenärztlichen Vereinigung. Unterstützung erfährt es auch vom Technischen Hilfswerk und den Feuerwehren. Die ersten neuen Mitarbeiter haben im Kreisimpfzentrum mittlerweile ihre Arbeit aufgenommen.

Bei vollem Betrieb täglich von 7 bis 21 Uhr braucht es annähernd 75 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dabei handelt es sich um Verwaltungsmitarbeiter, medizinisches Personal, Ärzte und den Sicherheitsdienst. Bei der Personalbeschaffung und –planung haben Landkreis, DRK und die Kassenärztliche Vereinigung eng zusammengearbeitet und ein entsprechendes tragfähiges Konstrukt entwickelt.

Das Landratsamt hat für den Beginn 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den administrativen Bereich fest für mindestens sechs Monate eingestellt. Im Laufe der nächsten Wochen kommen weitere 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dazu. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden in den kommenden Tagen entsprechend geschult. Koordiniert wird das Kreisimpfzentrum durch ein Team langjähriger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamtes. Gisela Baumann, Leiterin des Amtes für Bildung und Schulentwicklung, Johanna Schauer-Henrich, Mitarbeiterin im Kreiskultur- und Archivamt, und Gerd Romer, Mitarbeiter im Landwirtschaftsamt, werden in den kommenden Wochen und Monaten von ihren Tätigkeiten im Landratsamt befreit und leiten künftig das Kreisimpfzentrum in Ummendorf.

Das DRK hat die Personalgewinnung und –planung für das medizinische Fachpersonal übernommen. Das medizinische Fachpersonal übernimmt im Kreisimpfzentrum die Aufgaben der Impfvorbereitung, der Aufbereitung des Impfstoffes, des Impfens sowie der Nachbetreuung. Michael Mutschler, Geschäftsführer Rettungsdienst beim DRK Biberach: „Der Betrieb des Kreisimpfzentrums ist sehr personalintensiv. Wir stellen seit dieser Woche medizinisches Fachpersonal ein, sodass wir zum Start des Impfzentrums am 22. Januar 2021 mit ausreichend Ärzten und medizinischem Fachpersonal an den Start gehen. In den nächsten Tagen werden wir weiter Personal rekrutieren, da die Besetzung der Schichten zum Teil auch durch den Einsatz von Teilzeitkräften erfolgt. Nach wie vor haben wir daher Bedarf an medizinischem Fachpersonal wie medizinischen Fachangestellten, examinierten Krankenpflegekräften sowie an Rettungs- oder Notfallsanitäter.“ Interessierte Bewerber können sich direkt an beim DRK melden (E-Mail: bewerbung.kiz(at)drk-bc.de; Telefon: 07351 157070).

Die Kassenärztliche Vereinigung hatte ihrerseits einen Aufruf an die Ärzte gestartet. Die Resonanz bei der Ärzteschaft war sehr gut. Es haben sich rund 200 interessierte Ärztinnen und Ärzte gemeldet.

Ab 19. Januar 2021 werden Impftermine für das Kreisimpfzentrum in Ummendorf vergeben. Telefonisch ist die Terminvereinbarung über die zentrale Telefonnummer 116 117 möglich, online können Termine über die zentrale Anmeldeplattform https://www.impfterminservice.de/impftermine oder https://www.116117.de vereinbart werden. Bei der Terminvereinbarung werden gleichzeitig die Termine für Erst- und Zweitimpfung vergeben.

Erfolgreicher Testlauf im künftigen Kreisimpfzentrum (11. Januar 2021)

Das Kreisimpfzentrum in Ummendorf nimmt ab 22. Januar 2021 den Impfbetrieb im Landkreis Biberach auf. Bereits am vergangenen Samstag (9. Januar 2021) wurde in einem Testlauf der Betrieb des künftigen Kreisimpfzentrums getestet.

Rund 80 Personen haben an dem Testlauf teilgenommen, darunter ehrenamtli-che Helfer des DRK und den Feuerwehren im Landkreis. Dabei wurden die Ab-läufe in Echtzeit und mit unterschiedlichen Szenarien durchgespielt. Es gab Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen, Menschen mit Sprachbarrieren und medizinische Notfälle. Am Ende zogen die Organisatoren eine positive Bi-lanz. Landrat Dr. Heiko Schmid stellte fest: „Die Zusammenarbeit allen Akteuren, insbesondere mit dem DRK, der Kassenärztlichen Vereinigung und dem Techni-schen Hilfswerk hat hervorragend funktioniert. Nur so war es möglich, in dieser kurzen Zeit ein Impfzentrum aufzubauen. Der Testlauf hat gezeigt, dass die Ab-läufe funktionieren und wir für den Start des Impfzentrums am 22. Januar 2021 gut vorbereitet sind.“

Im Kreisimpfzentrum sind die Abläufe klar strukturiert: direkt am Eingang wird geprüft, ob die Person einen Termin hat. Nach der Registrierung gibt es eine erste Aufklärung in Videoform, danach eine persönliche Aufklärung durch eine Ärztin oder einen Arzt. Nach der eigentlichen Impfung gibt es dann, ähnlich wie etwa bei der Grippe-Impfung, noch eine kurze Beobachtungsphase. Dabei sind die Wege im Impfzentrum so gestaltet, dass möglichst wenige Begegnungen stattfinden und sich keine Wege kreuzen. Im Kreisimpfzentrum Ummendorf gibt es sechs parallele Impfstraßen. Dadurch können mehrere Impflinge parallel ein-geladen und in den Impfprozess eingeschleust werden. Bei voller Besetzung aller Impfstraßen arbeiten im Kreisimpfzentrum Ummendorf 23 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Impfprozess. Das Kreisimpfzentrum in Ummendorf wird ab 22. Januar 2021 aufgrund der zur Verfügung stehenden Impfstoffmenge zunächst mit 180 Impfungen an zwei Tagen pro Woche starten.

Erste Impfungen im Landkreis Biberach (7. Januar 2021)

Im Landkreis Biberach sind heute (7. Januar 2020) die ersten Corona-Impfungen erfolgt. Diese fanden im Abt-Siard-Haus in Bad Schussenried statt. Die Bewohnerin Maria Schneider wurde als erste Person im Landkreis Biberach geimpft. Insgesamt wurden dort rund 230 Impfungen vorgenommen. Weitere Impfungen in Pflegeheimen des Landkreises Biberach durch mobile Impfteams des Zentralen Impfzentrums sind für die kommenden Tage geplant.

Landrat Dr. Schmid dazu: „Ich freue mich sehr, dass heute mit dem Abt-Siard-Haus in Bad Schussenried nun in der ersten Einrichtung in unserem Landkreis mit dem Impfen gegen das Coronavirus begonnen wurde. In den vergangenen Tagen und Wochen haben wir alle Hebel in Bewegung gesetzt, dass auch bei uns die Impfungen zeitnah starten. Dieses Engagement hat sich jetzt ausgezahlt. Bei meinem Besuch heute Vormittag im Abt-Siard-Haus konnte ich mir einen Eindruck verschaffen, wie professionell die mobilen Impfteams arbeiten. Dabei nimmt sich das medizinische Personal aber auch Zeit, um die Fragen der Impfkandidaten zu beantworten und Sorgen zu besprechen. Ein großes Lob möchte ich den Akteuren vor Ort aussprechen, die alles hervorragend vorbereitet hatten, damit die Menschen dort sicher und zügig geimpft werden können. Ich kann Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, nur dazu ermuntern, die Chance auf eine Impfung wahrzunehmen, wenn Sie an der Reihe sind. Insbesondere alle Personen, die in der Pflege tätig sind, bitte ich, dem guten Beispiel des Abt-Siard-Hauses zu folgen und sich impfen zu lassen. So können wir hoffentlich die Pandemie in den Griff bekommen und mit Zuversicht in die Zukunft blicken.“

Das Abt-Siard-Haus ist ein psychiatrisches Fachpflegeheim des ZfP Südwürttemberg. „Wir freuen uns, dass wir im Abt-Siard-Haus heute die ersten Impfdosen erhalten haben für Mitarbeitende und Bewohnende, die sich dazu bereit erklärt hatten“, sagte Christoph Vieten, Regionaldirektor Donau-Riss und Zentralbereichsleiter Arbeit und Wohnen im ZfP Südwürttemberg. Einen besonderen Dank für die guten Vorbereitungen sprach Vieten dem Mitorganisator Dr. Thomas König und den Regionalen Geschäftsbereichsleitungen Arbeit und Wohnen Donau-Riss im ZfP, Dr. Paul Lahode und Martina Nunnenmacher, aus. „Ohne deren Engagement hätte die kurzfristige Impfaktion nicht in der Art stattfinden können.“

Im Vorfeld fragten die Mitarbeitenden des Fachpflegeheims bei den Bewohnenden beziehungsweise bei deren rechtlicher Betreuung die Einverständnisse ab und klärten über die bevorstehende Impfung auf. Die Impfungen sind sowohl für Mitarbeitende als auch für Bewohnende freiwillig. Im Abt-Siard-Haus wurde die derzeit nicht belegte Quarantäne-Einheit für die Impfaktion genutzt. Die Räumlichkeiten boten genügend Platz. „Unser eigens eingerichteter Quarantäne-Bereich erweist sich als sehr praktisch“, berichteten Nunnenmacher und Dr. Lahode. „Wir schauen nun gespannt der Herausforderung entgegen, wenn das Fachpflegeheim in drei Wochen an den neuen Standort umzieht. Das überschneidet sich dann mit der zweiten Impfung“, erklärte Lahode. Dies müsse noch geplant und vorbereitet werden.

Der Schussenrieder Hausarzt Dr. Thomas König hat die erste Impfung im Landkreis Biberach übernommen. Er betreibt mit Michael Scherer die Schwabenpraxis in Bad Schussenried. Er erläutert: „Direkt nach Zulassung des Impfstoffes vor Weihnachten und Veröffentlichung der ersten Impfdokumente haben wir uns als “Mobile Impfärzte” beim zentralen Impfzentrum in Ulm registrieren lassen. Wir haben angeboten, den Impfeinsatz in Bad Schussenried vorzubereiten und zu koordinieren. Dass das Impfzentrum auf Hausärzte zugreifen konnte, die Strukturen und Patienten vor Ort kennen, hat sich als großen Vorteil erwiesen.“

Mit dem Start des Kreisimpfzentrums am 22. Januar 2021 werden die Impfungen in den Pflegeheimen im Landkreis Biberach durch das DRK Biberach übernommen. Michael Mutschler, Geschäftsführer Rettungsdienst beim DRK Biberach führt aus: „Im Landkreis Biberach sollen ab 22. Januar 2021 zwei mobile Impfteams zum Einsatz kommen. Wir stehen dabei im engen Austausch mit einzelnen Einrichtungen und Heimleitungen, dem Landratsamt Biberach sowie den Kolleginnen und Kollegen des zentralen Impfzentrums in Ulm. Insgesamt ist es ein großer organisatorischer Aufwand mit hohem Personaleinsatz der durch haupt- und ehrenamtliches Personal des DRK bewältigt wird.“

3.403 bestätigte Fälle – Informationen zur Corona-Schutzimpfung (29. Dezember 2020)

Aktuell (Stand 29. Dezember 2020, 12 Uhr) sind 3.403 Personen im Landkreis Biberach positiv auf das Coronavirus getestet. Das sind 34 Personen mehr als am gestrigen Montag, 12 Uhr. In den letzten sieben Tagen haben sich 306 Personen mit dem Virus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 151,72. 72 Personen sind an und mit dem Coronavirus im Landkreis Biberach verstorben.

Die Anzahl der genesenen Personen und damit auch die Anzahl der aktuell infizierten Personen ist derzeit nicht aktuell. Dies hängt mit einer Umstellung der internen Abläufe zusammen. An einer Lösung wird gearbeitet. Sobald die Zahlen wieder aktuell sind, erfolgt eine entsprechende Information.

Informationen zur Corona-Schutzimpfung

Das Kreisimpfzentrum in Ummendorf und die mobilen Impfteams nehmen ab 15. Januar 2021 den Impfbetrieb im Landkreis Biberach auf. Zuerst haben entsprechend der Corona-Impfverordnung des Bundes Bürgerinnen und Bürger mit höchster Priorität Anspruch auf Schutzimpfung. Dem Land Baden-Württemberg werden vorerst deutlich weniger Impfdosen zur Verfügung stehen, als ursprüng-lich angekündigt. Dementsprechend werden vom Land Baden-Württemberg weniger Impfdosen an die Stadt- und Landkreise weiterverteilt. Auch für den Landkreis Biberach können damit zu Beginn nicht so viele Impfungen vorgenommen werden, wie zunächst geplant.

Entsprechend der Empfehlung des Ministeriums für Soziales und Integration wird im Landkreis Biberach zu Beginn ein Großteil der Impfdosen genutzt, um über ein mobiles Impfteam in den Pflegeheimen zu impfen. Darüber hinaus werden Impfungen über Termine im Kreisimpfzentrum in Ummendorf vorgenommen. Die Impfungen werden aufgrund der geringeren Anzahl der Impfdosen vorerst nur an einzelnen Wochentagen im Kreisimpfzentrum möglich sein. Sobald weitere Impfstoffe zugelassen bzw. mehr Impfdosen für den Landkreis Biberach verfügbar sind, kann die Anzahl der Impftermine und der Impfungen entsprechend steigen.

Eine Impfung im Kreisimpfzentrum in Ummendorf erfolgt nur mit Termin. Momentan werden für das Kreisimpfzentrum in Ummendorf noch keine Termine vergeben. Die Impftermine werden vergeben, sobald der erste Impfstoff in den Landkreis geliefert wurde. Die erste Lieferung des Impfstoffes für den Landkreis Biberach ist aktuell für die zweite Kalenderwoche 2021 angekündigt. Sobald die Terminvereinbarung möglich ist, erfolgt eine Information durch das Landratsamt Biberach. Bei der Terminvereinbarung werden gleichzeitig die Termine für Erst- und Zweitimpfung vergeben. Telefonisch ist die Terminvereinbarung über die zentrale Telefonnummer 116 117 möglich, online können Termine über die zentrale Anmeldeplattform https://www.impfterminservice.de/impftermine vereinbart werden.

Informationsangebot des Bundes zur Corona-Schutzimpfung
Unter www.zusammengegencorona.de/impfen ist ein erweitertes Informationsangebot abrufbar, das bundeseinheitliche Informationen rund um die Schutzimpfung bereithält und weiter ausgebaut wird. Hier können sich sowohl Bürgerinnen und Bürger als auch Fachleute für einen Newsletter-Infoservice anmelden, um auf dem Laufenden zu bleiben. Wichtige Materialien, wie zum Beispiel der Einwil-ligungsbogen und das Aufklärungsmerkblatt zur Corona-Schutzimpfung sowie Leitfäden, sind unter www.zusammengegencorona.de/downloads eingestellt.

Erweiterung der Hotline 116 117
Ebenfalls gestartet ist ein erweiterter Informations-Service der 116 117 (kostenlos, täglich von 8 bis 22 Uhr). Fragen der Bürgerinnen und Bürger rund um Corona-Schutzmaßnahmen und die Corona-Schutzimpfung werden hier beantwortet.

Die Notrufnummer 112 soll für Fragen zur Corona-Schutzimpfung (Terminvereinbarung, Rückfragen zur Corona-Schutzimpfung, etc.) nicht genutzt werden.

Landratsamt, DRK und Kassenärztliche Vereinigung ziehen an einem Strang (14. Dezember 2020)

Das Landratsamt Biberach, der DRK-Kreisverband Biberach und die Kassenärztliche Vereinigung arbeiten mit Hochdruck daran, das Kreisimpfzentrum (KIZ) in der Gemeindehalle Ummendorf aufzubauen. Nach den landesweiten Planungen für die Impfzentren soll es am 15. Januar 2021 in Betrieb gehen.

„Ein solches Impfzentrum hat es noch nie gegeben. Es ist eine Herkulesaufgabe, die wir nur gemeinsam bewältigen können. Deshalb wollen wir auch die Aufgabe partnerschaftlich und im guten Miteinander angehen“, sagen Landrat Dr. Heiko Schmid, DRK-Präsident Peter Schneider und Dr. Steffen Gauß, Pandemiebeauftragter der Kassenärztlichen Vereinigung übereinstimmend. Landratsamt und DRK haben jeweils Arbeitsgruppen eingerichtet, die den Aufbau und den Betrieb planen, sich regelmäßig austauschen und abstimmen.

Das Kreisimpfzentrum soll täglich von 7 bis 21 Uhr geöffnet sein. Es wird im Zweischichtbetrieb gearbeitet. Es sollen bis zu 60 Impfungen in der Stunde möglich sein. Nach den derzeitigen Planungen von Bund und Land ist eine Impfung nur nach vorheriger Terminvergabe möglich. Die dazu notwendigen Details werden noch rechtzeitig veröffentlicht. Insbesondere auch, welche Bevölkerungsgruppen wann geimpft werden sollen. Wer einen Termin erhalten hat, muss sich zunächst im KIZ registrieren. Anschließend wird man per Video über die Impfung aufgeklärt und kann offene Fragen mit einer Ärztin oder einem Arzt klären. Die Impfung selbst nimmt dann medizinisches Fachpersonal vor. Nach der Impfung sollte man noch für eine kurze Zeit zur Beobachtung im Impfzentrum bleiben. Abgeschlossen wird der Impfvorgang mit einem Nachweis.

Um die Impfungen auch möglich machen zu können, braucht es täglich zwischen 70 und 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die den Betrieb des KIZ gewährleisten. Neben Ärzten arbeiten im KIZ medizinisches Fachpersonal zur Aufklärung und Impfung, Verwaltungsmitarbeiter, die die Registrierung und Dokumentation übernehmen. Es braucht Reinigungspersonal und Personal, das für den reibungslosten Ablauf sorgt.

Personal gesucht
Landratsamt und DRK haben bereits begonnen, entsprechendes Personal zu suchen und fest für mindestens sechs Monate einzustellen. Das Landratsamt sucht vor allem Personal im administrativen Bereich mit einer kaufmännischen Ausbildung und Hintergrund. Bewerbungen sind über die Homepage des Landratsamts unter www.biberach.de möglich. Das DRK hingegen sucht medizinisches Fachpersonal wie Ärzte, medizinische Fachangestellte, Alten- und Krankenpflegekräfte und Notfallsanitäter, um nur ein paar wenige der erforderlichen Qualifikationen zu nennen. Auch das DRK plant mit festen Beschäftigungsverhältnissen in Voll- oder Teilzeit und mit 450-Euro-Kräften. Bewerbungen sind über die Homepage des DRK unter www.drk-bc.de ab sofort möglich. Interessierte können sich zu den üblichen Geschäftszeiten unter der Rufnummer 07351/157070 melden. Darüber hinaus sollen nach Möglichkeit auch ehrenamtliche Kräfte des DRK eingebunden werden. Die Kassenärztliche Vereinigung hat ihrerseits bereits einen Aufruf an die Ärzte gestartet. Interessierte Ärzte können sich auf der Homepage der www.kvbawue.de melden.

Mobile Impfteams
Neben dem KIZ in Ummendorf soll es auch zwei mobile Impfteams geben. Sie sollen die Impfungen in den Pflegeheimen vornehmen. Auch hierfür braucht es täglich vier Ärzte und entsprechendes medizinisches Fachpersonal zur Unterstützung. Die notwendigen Fahrzeuge werden über den Katastrophenschutz bereitgestellt.

Landratsamt, DRK und Kassenärztliche Vereinigung gehen nach den derzeitigen Vorgaben des Landes davon aus, dass das KIZ bis 30. Juni 2021 besteht und danach die Impfungen durch die jeweiligen Hausärzte durchgeführt werden.

Kreisimpfzentrum entsteht in Ummendorf (2. Dezember 2020)

Das Sozialministerium hat am heutigen Tag (2. Dezember 2020) bekannt gegeben, dass das Kreisimpfzentrum für den Landkreis Biberach in Ummendorf entstehen soll.

Landrat Dr. Heiko Schmid, der nach einer Knieoperation nach wie vor in der Klinik ist und von dort aus, so gut es geht, digital seinen Dienstgeschäften nachkommt, dazu: „Es ist gut, dass nun Klarheit herrscht, an welchem Standort das Kreisimpfzentrum für den Landkreis Biberach entstehen soll. Unabhängig vom Standort des Kreisimpfzentrums haben wir in der vergangenen Woche die Vorbereitungen im Landratsamt dafür gestartet und eine verwaltungsinterne Arbeitsgruppe zur Umsetzung des Kreisimpfzentrums gebildet. Die Arbeitsgruppe hat sich auch bereits im Zentralen Impfzentrum des Landes in Ulm einen Eindruck von den nötigen Strukturen und Abläufen verschafft. Nachdem nun klar ist, dass das Kreisimpfzentrum für den Landkreis Biberach in der Gemeindehalle Ummendorf entstehen wird, können wir die Feinplanung starten. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass ab Mitte Januar 2021 in Ummendorf für die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises ein gut funktionierendes Impfzentrum zur Verfügung steht. Uns war wichtig, dass diese Einrichtung möglichst zentral und gut erreichbar entsteht; nachdem in Biberach selbst keine geeigneten und verfügbaren Liegenschaften vorhanden sind und die Zeit drängt, sind wir der Gemeinde Ummendorf mit Bürgermeister Reichert an der Spitze für die Möglichkeit, die Gemeindehalle in Anspruch zu nehmen, sehr dankbar.“

Die verwaltungsinterne Arbeitsgruppe des Landkreises zur Umsetzung des Kreisimpfzentrums wird durch den Pandemiebeauftragten der Kassenärztlichen Vereinigung sowie durch den DRK-Kreisverband Biberach e.V. ergänzt. Darüber hinaus wurde bereits Kontakt mit dem Technischen Hilfswerk und weiteren Rettungskräften aufgenommen.

Weiterführende Links

Anschrift Kreisimpfzentrum

Gemeindehalle Ummendorf

Schulstraße 31
88444 Ummendorf