Informationen für Kontaktpersonen

Für alle Personen, die Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall hatten, gibt es wichtige Regeln – abhängig von der Intensität des Kontaktes.

Ausführliche Informationen zur Definition und zum Umgang mit Kontaktpersonen finden Sie hier.

Enge Kontaktpersonen

  • Enge Kontaktperson (höheres Infektionsrisiko)
    Eine enge Kontaktperson und damit absonderungspflichtig nach der Corona-Verordnung Absonderung Baden-Württemberg ist jede Kontaktperson zu einem bestätigten COVID-19-Fall bei Vorliegen mindestens einer der folgenden Situationen:
     
    1. Enger Kontakt (<1,5 Meter, Nahfeld) länger als 10 Minuten oder ein Gespräch mit der infizierten Person (unabhängig von dessen Dauer im Nahfeld <1,5 Meter) ohne adäquaten Schutz (adäquater Schutz = Fall und Kontaktperson tragen durchgehend und korrekt einen Mund-Nasen-Schutz oder eine FFP2-Maske).
    2. Gleichzeitiger Aufenthalt der Kontaktperson und der infizierten Person im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole unabhängig vom Abstand für > 10 Minuten, auch wenn von der Kontaktperson (und der infizierten Person) durchgehend und korrekt ein Mund-Nasen-Schutz oder eine FFP2-Maske getragen wurde.

    Die 14-tägige häusliche Isolierung beginnt am Tag nach dem letzten Kontakt zu der infizierten Person.

    Für Kontaktpersonen empfehlen wir mindestens eine Testung so früh wie möglich nach Identifikation sowie zum Ende der  Quarantäne, um mögliche asymptomatische Infektionen auszuschließen.

  • Nach der Corona-Verordnung Absonderung Baden Württemberg besteht für enge Kontaktpersonen und haushaltsangehörige Personen von engen Kontaktpersonen eine Testpflicht.

    Auch wenn Ihr Testergebnis negativ ausfällt, ändert dies nichts an der Quarantänedauer - es muss weiterhin eine 14-tägige häusliche Isolierung aufrechterhalten werden.  

    Zusätzlich ist der Kontakte zu anderen Personen im Haushalt zu reduzieren. Dies bedeutet nach Möglichkeit eine zeitliche und räumliche Trennung der Kontaktperson von anderen Haushaltsmitgliedern. Eine zeitliche Trennung kann zum Beispiel dadurch erfolgen, dass die Mahlzeiten nicht gemeinsam, sondern nacheinander eingenommen werden. Eine räumliche Trennung kann zum Beispiel dadurch erfolgen, dass sich die Kontaktperson in einem anderen Raum als die anderen Haushaltsmitglieder aufhält.

  • Sollten Sie innerhalb der letzten sechs Monate selbst mit dem Coronavirus infiziert gewesen sein oder bereits geimpft sein, bitten wir Sie, sich umgehend bei uns zu melden, da eventuelle Ausnahmen bezüglich der Absonderung bestehen. 

  • Weitere Informationen können Sie dem Flyer des Robert-Koch-Instituts entnehmen.  
  • Nicht enge Kontaktpersonen
    Für Kontaktpersonen mit weniger engem Kontakt wird folgendes Vorgehen auf freiwilliger Basis empfohlen:

    o Kontakte sollten möglichst einschränkt werden.
    o Auf die strenge Einhaltung der Hygieneregeln (AHA-L) sollte geachtet werden.
    o Eine Testung im Rahmen der Bürgertestungen sollte in Anspruch genommen werden.

    Beim Auftreten von grippeartigen Symptomen wie z.B. Fieber, Halsschmerzen, Schnupfen, Husten, Atemnot, aber auch Beeinträchtigung von Geruchs- und Geschmackssinn melden Sie sich bitte telefonisch bei Ihrem Hausarzt/-ärztin.

  • Über die Corona-Warn-App identifizierte Kontaktpersonen

    Durch entsprechende Signale der Warn-App erfolgt eine Sensibilisierung potenzieller enger Kontaktpersonen, daraus sollte gegebenenfalls eine Testung resultieren.

 

Quarantäne und Isolation

Alle Informationen zur Absonderung finden Sie hier.

Was habe ich als Kontaktperson zu tun?

  • Einhaltung von Hygienemaßnahmen
    Um das Risiko für eine Weitergabe des Coronavirus und auch anderer Erreger zu minimieren, beachten Sie bitte die Hinweise des Bundesministeriums für Gesundheit und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
  • Häusliche Isolation bei engen Kontaktpersonen (siehe oben)
  • Überwachung Ihres Gesundheitszustands
    Die Überwachung des Gesundheitszustands ist in jedem Fall erforderlich – inklusive zweimal täglicher Messung der Körpertemperatur.
    Sofern es sich um eine behandlungsbedürftige Symptomatik handelt, nehmen Sie Kontakt zu dem Bereitschaftsdienst der KVB unter der Telefonnummer 116117, bei lebensbedrohlichen Zuständen mit der Rettungsleitstelle unter 112 auf.
    Bitte informieren Sie die jeweilige Stelle noch am Telefon darüber, dass Sie als Kontaktperson eingestuft wurden.
  • Bitte setzen Sie das Selbstmonitoring auf Symptome nach der Quarantäne eine weitere Woche fort. Bei etwaigem Auftreten von Symptomen sollte eine Testung durchgeführt werden.
  • Ausfüllen des Formulars „Fragebogen für Kontaktpersonen“ (für im Lankreis Biberach wohnhafte Bürgerinnen und Bürger)
    Sollten Sie als enge Kontaktperson noch keine Information vom Kreisgesundheitsamt erhalten haben, füllen Sie bitte den Fragebogen für Kontaktpersonen (PDF-Dokument) vollständig aus und senden Sie das ausgefüllte Formular umgehend an kreisgesundheitsamt(at)biberach.de

 

Kontaktperson von Kontaktperson

Für Haushaltsangehörige, Arbeitskollegen oder Freunden von symptomfreien Kontaktpersonen gelten die oben genannten Regeln zunächst nicht.

Jedoch ist für Haushaltsangehörige eine Testung verpflichtend vorgesehen.

Sollten bei der Kontaktperson Symptome auftreten und/oder das Coronavirus bestätigt werden, werden die Haushaltsangehörigen usw. aber selbst zu Kontaktpersonen.

Adresse

Kreisgesundheitsamt Biberach
Rollinstraße 15
88400 Biberach

 

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Fragebogen für Kontaktpersonen