Kommunale Suchtbeauftragte

Der Arbeitsschwerpunkt der Kommunalen Suchtbeauftragten ist die Umsetzung der Themenschwerpunkte des im Jahr 2008 im Landkreis gegründeten Kommunalen Präventionspakts. In KOMM engagieren sich der Landkreis, die Städte und Gemeinden, die Polizei, die Caritas und die Kliniken gemeinsam für mehr Jugendschutz, Suchtprävention und Gewaltprävention.

Die Kommunale Suchtbeauftragte wirkt mit bei der Ausarbeitung von Konzepten, der Planung, Organisation und Durchführung von Projekten, Aktionen und Veranstaltungen in den oben genannten Themenbereichen. Sie erstellt und publiziert Materialien im Bereich Öffentlichkeitsarbeit. In Netzwerken ist sie regional und überregional tätig. Die Mitarbeit in verschiedenen Gremien und Arbeitskreisen sind obligatorisch.

Ihre Arbeit gliedert sich maßgeblich in zwei Themenschwerpunkte:

1. Themenschwerpunkt: Prävention
Schulen, Vereine und anderen Institutionen erhalten bei Bedarf Beratung und Unterstützung bei der Durchführung von Projekten und Aktionen. Es werden Projekte im Bereich der Suchtprävention, wie zum Beispiel Be Smart, Mädchen SUCHT Junge, Klasse 2000, Glücksspielkoffer, Klarsichtkoffer, Sterne für Schulen, Move, Kita-Move, Heini-Programm und andere Programme und Projekte angeboten, beziehungsweise deren Umsetzung koordiniert.   

2. Themenschwerpunkt: Suchthilfe
Im Bereich der Suchthilfe vermittelt die Kommunale Suchtbeauftragte Beratungen zum Thema Sucht. Sie wirkt in verschiedenen Arbeitskreisen mit und leitet den Arbeitskreis Netzwerk für Suchthilfe und Suchtprävention. Ihr obliegt die Durchführung und die Organisation von Workshops und Seminaren, wie zum Beispiel die Organisation der Aktionswoche Alkohol, Trainer*innenausbildungen beziehungsweise Multiplikatoren Schulungen.

Ziel der Kommunalen Suchtbeauftragten ist es, bestehende Strukturen zu festigen und Neue mit einzubeziehen. Vorhandene Ressourcen werden ausgeschöpft, eine Transparenz der vorhandenen Maßnahmen wird erreicht. Somit ist eine personelle und inhaltliche Abstimmung der Hilfeangebote gegeben und es kann auf gesellschaftliche Veränderungen aber auch Änderungen im Bereich der Gesetzgebung zeitnah reagiert und agiert werden.

Im Jahr 2019 wurde die Suchthilfeplanung im Landkreis Biberach verabschiedet. Aktuell werden die aus der aus der Suchthilfeplanung entstandenen Ergebnisse im Bereich der Suchtprävention und Suchthilfe umgesetzt.

Adresse

Kreisgesundheitsamt Biberach
Rollinstraße 15
88400 Biberach

 

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Kommunale Suchtbeauftragte

Heike Küfer
Telefon 07351 52-6326
Telefax 07351 52-5326
heike.kuefer(at)biberach.de

Weiterführende Informationen

KOMM - Kommunaler Präventionspakt