Altenhilfefachberatung

Die demografische Entwicklung und die damit verbundenen Veränderungen sowie die Anforderungen und Fragestellungen in der Lebenssituation älterer Menschen werden eine immer wichtigere sozial- und gesellschaftspolitische Aufgabe. Unser Ziel ist es, fachliche Unterstützung anzubieten und bedarfsgerechte Angebote und Maßnahmen der Altenhilfe anzuregen und zu unterstützen. Die Bedürfnisse und Belange älterer Menschen stehen hierbei im Mittelpunkt.

Aufgabenschwerpunkte

  • Fachberatung von Institutionen und Anbietern im Bereich der Altenhilfe
    - Ansprechpartner für Fragen der Altenhilfe
  • Koordination, Zusammenarbeit mit allen gesellschaftlichen Kräften auf dem Gebiet der Altenhilfe 
  • Vertretung des Landkreises in Gremien und Netzwerken der Altenhilfe um die Belange und Bedürfnisse älterer Menschen fachlich einzubringen
  • Mitwirkung bei der Kreisseniorenplanung und Verwirklichung der Zielvorstellung der Planung
  • Vernetzung der Akteure im Bereich der Altenhilfe und enge Zusammenarbeit mit den Kommunen
  • Ansprechperson für Träger, Dienste, Einrichtungen und Organisationen der Altenhilfe
  • Geschäftsführung Kreispflegeausschuss
  • Fachliche Unterstützung und Zusammenarbeit mit den kommunalen Anlaufstellen
  • Zusammenarbeit mit dem Kreisseniorenrat

Notfälle bei denen Menschen mit Demenz, einer psychischen Erkrankung oder einer geistigen Behinderung betroffen sind, stellen für die Einsatzkräfte vor Ort keine Routinesituation dar.  Gut ist es, wenn Angehörige wichtige Informationen zur Hand haben. Auf dem Notfallbogen stehen diese auf einer Seite zur Verfügung. Der Notfallbogen wird bereits vorab ausgefüllt und kann in der Rot Kreuz Dose oder in der Vorsorgemappe aufbewahrt werden.

Kreisseniorenplan

Der Kreisseniorenplan wurde 2016 verabschiedet und enthält ein umfassendes Handlungskonzept, das verschiedene Lebensbereich Älterer betrachtet. Mit der vorliegenden Planung wurde der Kreisseniorenplan nun für die Bereiche Demografie und Pflegebedarfsplanung fortgeschrieben. Die Aktualisierung basiert auf der Bevölkerungsvorausrechnung vom 31. Dezember 2017 und der Pflegestatistik zum Stichtag 15. Dezember 2017. Die Bedarfsprognose  wurde für das Jahr 2030 erstellt. Die Pflegebedarfsplanung schafft die Grundlage für eine demografiesensible Kommunalpolitik, die zukünftige Herausforderungen berücksichtigt.

Die Datenanalyse wurde von Cora Rapp und Bettina Ghiorghita vom Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS) umgesetzt.

Hier geht es zur Broschüre >>

Sorgende Gemeinschaft

Begleiten. Unterstützen. Stärken. Planen.

Der Ansatz „Sorgende Gemeinschaft“ ist in aller Munde. Auch im Landkreis Biberach wurde der Schwerpunkt im Rahmen der Kreisseniorenplanung gesetzt und eine Arbeitsgruppe bei der Kommunalen Pflegekonferenz gegründet. Eine älter werdende Gesellschaft braucht neue Herangehensweisen um den Bedarf an Begleitung, Unterstützung und Pflege sowie die Generationengerechtigkeit zu gestalten. Mit „Sorgender Gemeinschaft“ sind kleinräumige Hilfe- und Unterstützungsnetzwerke gemeint, in denen sich die Kommunen, professionelle Anbieter sozialer Dienste und die Bewohnerinnen und Bewohner vor Ort die sozialen Themen generationenübergreifend zur gemeinsamen Aufgabe machen. Im sozialen Nahraum, also in der Kommune in der die Menschen leben und auch gepflegt werden, benötigt es den Mix von pflegerischer Versorgung durch Fachpflege und Übernahme von Hilfe- und Sorgeaufgaben durch Familie, Nachbarschaft und freiwilligen Helferinnen und Helfern. Die Frage „Wie kann nachbarschaftliche Hilfe und Unterstützung im Sozialraum gelingen und welche Rolle und welchen Beitrag können Kommunen, Städte und Landkreis leisten?“ gilt es in den Blick zu nehmen. Durch eine Kultur der Beteiligung und der Förderung des bürgerschaftlichen Engagements wird ein wertschätzendes, gesellschaftliches Umfeld geschaffen. Die Gemeinde hat hierbei eine zentrale Rolle. Sie bietet gemeinsam mit dem Landkreis die Rahmenbedingungen. In Planungsprozessen werden der Bedarf in der Gemeinde oder im Quartier aufgedeckt und das Miteinander geweckt.


Die Strategie Quartier 2030 – Gemeinsam.Gestalten. des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration unterstützt Städte, Gemeinden, Landkreise und zivilgesellschaftliche Akteure bei der alters- und generationengerechten Quartiersentwicklung. In unterschiedlichen Förderprogrammen können Gelder für Beteiligungsprozesse beantragt werden.

https://allianz-fuer-beteiligung.de/foerderprogramme/foerderprogramm-quartiersimpulse/

Die Altenhilfefachberatung und die AG Sorgende Gemeinschaft stehen beratend und unterstützend zur Seite.

Hier geht es zum Informationsfilm "Was ist eine sorgende Gemeinschaft?" >>

Hier geht es zum Informationsfilm "Wie kann sorgende Gemeinschaft gelingen?" >>

Fachberaterin Altenhilfe

Gertraud Koch

Telefon 07351 52-7616
Telefax 07351 52-5561

gertraud.koch(at)biberach.de 

Weiterführende Informationen

Broschüre
Älterwerden im Landkreis

Kreisseniorenplan

Formular