Rede des Landrats anlässlich des Festabends des Kreismusikfestes 2012 am 19. Mai 2010 in Hörenhausen

- Es gilt das gesprochene Wort -

Sehr geehrter Herr Thanner,
lieber Herr Bürgermeister Karremann,
sehr geehrter Kreisverbandsvorsitzender Walter Reklau,
meine Damen und Herren Abgeordnete, Kreisräte, Bürgermeister und Gemeinderäte,
liebe Besucher,

einmal im Jahr kommt es im Landkreis Biberach zu außergewöhnlichen Begebenheiten – so auch in diesem Jahr: Mit Hörenhausen wird eine kleine, aber feine Ortschaft zum „Mekka“ der Blasmusik.

Im Jahr 2012 steigt hier, in Hörenhausen, die große Blasmusikparty des Kreises. Und das nicht ohne Grund – Wir feiern alle gemeinsam das 80-jährige Bestehen des Musikvereins Hörenhausen, zu dem ich Ihnen, lieber Herr Thanner, und Ihnen, liebe Vereinsmitglieder, von Herzen gratuliere.

Seit über 80 Jahren besteht der Musikverein Hörenhausen und ist nicht mehr aus dem Leben in der Ortschaft wegzudenken. Einen Verein über so viele Jahre aufrecht zu erhalten, zeugt von gelebter Leidenschaft zur Musik, Kameradschaft und Vereinstreue.

Und dass das Vereinsleben in Hörenhausen „tierisch guat“ funktioniert, beweisen Sie am langen Pfingstwochenende mit der Ausrichtung des Kreismusikfestes.

In Hörenhausen ist das Motto des diesjährigen Kreismusikfestes Programm: Sie schlagen nicht nur „zwei Fliegen mit einer Klappe“. Nein, der Musikverein Hörenhausen ist beinahe schon ein „alter Hase“, wenn es an die Ausrichtung des Kreismusikfestes geht. Schon vor elf Jahren, haben Sie diese Mammutaufgabe auf sich genommen und Bärenkräfte bewiesen. Somit wissen Sie wie der Hase läuft.

Für Vereine wird es immer schwieriger, ein Fest in dieser Größenordnung zu organisieren, durchzuführen und zu finanzieren. Ein schlechter Tag, eine nicht gut gelaufene Abendveranstaltung und schon steht der Verein vor einem finanziellen Desaster.

Doch davor brauchen sich die Hörenhauser nicht zu fürchten. Die Vorbereitungen für das Kreismusikfest laufen auf Hochtouren – ich habe das Gefühl, dieses Kreismusikfest wird ein Fest der Superlative: Sie veranstalten die „Nacht der Stars“, organisieren ein „internationales Blasmusikfestival“ und suchen „Die größte Frauenkapelle der Welt“.

Dieser Weltrekordversuch gilt nicht nur in musikalischer Hinsicht – es wäre auch das erste Mal in der Geschichte, dass sich über 1.346 Frauen auf einen Mann konzentrieren. Dirigent müsste man sein…

Über 800 Musikvereine haben Sie für diesen Weltrekordversuch angeschrieben. Sie packen das. Hörenhausen ist Anfang Juni der Mittelpunkt in Deutschland. Und danach wird Hörenhausen weltweit bekannt sein. Ich bin guten Mutes und drücke Ihnen die Daumen.
An dieser Stelle möchte ich allen Mitgliedern des Musikvereins Hörenhausen sowie den Freiwilligen Helfern von Herzen für ihren großartigen Einsatz danken. Ohne Sie wäre ein solches Großevent gar nicht zu stemmen. Vielen Dank.

Liebe Mitglieder und Freunde des Musikvereins Hörenhausen,

ich bin sicher, das Kreismusikfest wird in diesem Jahr „tierisch guat“, wenn nicht zu sagen „sau gut“.

Ich möchte Ihnen darum heute mit einem „sau leckerem“ Geschenk eine Freude machen und zum 80-jährigen Bestehen gratulieren. 
  
Mein mitgebrachtes süßes Schwein möge Ihnen Glück bringen. Glück bringen, damit die Vorbereitungen im Schweinsgalopp von statten gehen, es Anfang Juni nicht „schweinekalt“ ist, wir alle gemeinsam beim Kreismusikfest „die, Sie wissen welches Borstentier ich meine, raus lassen“.

Ich wünsche Ihnen allen nun noch einen schönen Festabend. Ihre Maskottchen sind zwar in diesem Jahr Fuchs und Hase, aber ich hoffe dennoch, dass Sie sich noch nicht so früh „Gute Nacht“ sagen.