Rede des Landrats anlässlich der Maibaumprämierung am 14. Mai 2013 im Bierkrugstadel Bad Schussenried

- Es gilt das gesprochene Wort -

Sehr geehrter Mägerle,
Herr Schmid von der Schussenrieder Brauerei,
sehr geehrte Jurymitglieder Herr Beck, Herr Frey und Herr Deeng,
liebe Gäste,

nachdem ich letztes Jahr aufgrund der Klinikentscheidung nicht dabei sein konnte, freue ich mich heute umso mehr, einmal wieder selbst bei der Maibaumprämierung dabei zu sein.

Das Aufstellen der Maibäume, ist eine wunderbare Tradition. Mit Kränzen, Girlanden, Bändern und Zunftzeichen zieren sie unseren Landkreis. In diesem Jahr sind die Maibäume wieder besonders schön, davon konnte ich mich bereits selbst überzeugen. Immer dann, wenn ich von Terminen außer-halb des Landkreis nach Biberach zurück komme, weiß ich an der Schönheit der Maibäume, jetzt bin ich im Landkreis, ich brauch gar nicht mehr auf die einzelnen Ortschilder schauen.

Und darum freue ich mich, dass auch 2013 über 40 Vereine und Gruppen beim Maibaumwettbewerb mitgemacht haben.

Einen Maibaum gemeinsam aufzustellen, zeugt von Teamfähigkeit und Traditionsbewusstsein.

Sie haben Fleißarbeit geleistet – geschnitzt, gekranzt, gemalt und geschmückt. Ich kann Ihnen sagen: Es hat sich gelohnt.
Diese Arbeit und Ihr Engagement will ich nachher noch mit Geldpreisen für die ersten drei Sieger belohnen. Doch vorher möchte ich noch einigen Menschen danken, denen wir diese Prämierung zu verdanken haben:

Vielen Dank an die Jurymitglieder: Kurt Frey, Otto Deeng, Hans Beck und Gerd Mägerle. Sie haben auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Kilometer hinter sich gelassen, um die Mai-bäume anzuschauen und zu bewerten. Sie haben in diesem Jahr sogar selbst Hand angelegt und dem Kindergarten Rupertshofen beim Maiaufstellen geholfen. Dafür gab es ein Ständchen der Kinder.

Nach getaner Arbeit mussten Sie auch wieder zu Kräften kommen. Gerlinde und Manfred Schneider aus Füramoos verorgten Sie mit Sauren Kutteln. Vielen Dank auch dafür.

Und ein besonders großes Dankeschön geht an den Mitinitiator des Maibaumwettbewerbes: An die Schwäbische Zeitung, heute vertreten durch Sie, lieber Herr Mägerle.

Ohne die Genannten, könnte ich als Schirmherr die Prämierung nicht durchführen.

Zu guter Letzt vielen Dank ebenso an Herrn Schmid von der Schussenrieder Brauerei als Mitinitiator der Prämierung. Die Schussenrieder Brauerei versorgt uns heute einmal mehr mit Flüssignahrung.

Die Flüssignahrung ist beim Maibaumaufstellen von besonderer Bedeutung: Eine Volksweisheit besagt nämlich, dass der einzige Baum, der ohne Wurzelwerk einen Monat kann überleben kann, der Maibaum ist.

Darum muss er auch viel begossen werden. In diesem Sinne sage ich Prost und wünsche Ihnen allen noch einen angenehmen Abend.